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ihrem eigenen Dach ſterben, da waren ſie aber für den Räubern nicht ſicher, welche die Krancken aus ihren Betten warffen, ſie durchſuchten, auch die Kraucken noch darzu peinigten, vermeinend irgend Geld oder Brod von ihnen zu erkundigen: Da ſtarb manch Menſch aufm Land, daß niemand von ſeinem Tod etwas wuſte, darum blieben ſehr viele und viele eine lange Zeit ohnbegraben liegen, daß ſie gantz vermürbet und voller Würme waren; es lagen offt krancke bei den Todten in einem Bett, und hab ich ſelbſten ein kranck Mägdlein zu Umſtatt, gegen der Schul über, jämmerlich hören ſchreyen, ruffen und klagen über die Würme, ſo von ſeiner todten Mut— ter ab- und an es lieffen, daher ich verurſachet, beym Magistrat um Begrabung der Mutter anzuhalten, darauf dieſes geſchah, daß Leute ſolchen todten Cörper für meine Hauß⸗Thür bei der Nacht legten, wolte ich ihn weghaben, muſte ich ihn begraben laſſen. Dergleichen Zuſtand war im gantzen Amt Lich⸗ tenberg, andere Orte des Landes zu geſchweigen, darum wurden von der Obrigkeit etliche Todten— Gräber beſtellet, unter welchen Hanß Weiß von Biberau noch im Leben, welche hin und wieder auf die Dörffer gehen, die Todten ſuchen und be— graben muſten; da funden ſie etliche, welche gantz vermürbt, daß ſie ſolche mit Hacken zu Loch ziehen müſſen, etliche hatten die Hunde zerriſſen, und ohn— kendtbar gemacht. Da machten ſie groſſe Löcher, warffen 8. 10. 12. bis 15. in ein Loch, ohne eini— ges Leichkahr, ohne Klang und Geſang. Anfänglich waren die Bord von dem Kirchen-Speicher ꝛc. abge⸗ riſſen Leichkahr gnug zu machen, aber nun wars nicht mehr nöthig. Wenige kamen auf den Kirch—⸗ hoff, ſondern wegen groſſer Unſicherheit wurden ſie zu Haußen und Lichtenberg auswendig an die Berge, auf Wieſen, Aecker, Weinberge und Gärten, beſonders gegen dem Bollwerck neben dem Eßels— pfad mit groſſer Menge, unter welchen auch zween dahin aus dem Erpachiſchen geflehete Pfarrer ge— weſen, begraben. Herr Georg Vloth, Fürſtl. Keller in Lichtenberg, hat ſeine Mutter auch nicht nach Biberau auf den Kirchhoff bringen können, ſondern bei ſeiner Kelter an den Blumen-Garten begraben laſſeu. Es riſſe ſolches Gifft dermaſſen ein, daß jederman meinte, es würde niemand überbleiben, darum, weil jedermann ſich des Lebens verziehe, wurde ſolche Seuche auch von niemand mehr geſcheuet. (Beſchluß folgt im nächſten Blatten)
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Bekanntmachungen von Behoͤrden.
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Gläubiger-Aufforderung. (648) Wilhelm Heinrich Jakob von Petterweil beabſichtigt nach Frankfurt a/ M. auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Mo⸗ naten bei großh. Landgericht Groskarben anzumel— den, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt wer⸗ den wird. Friedberg den 14. Oktober 1834. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger-Aufforderung. (649) Margaretha Roux von Oberrosbach beab⸗ ſichtigt nach Frankfurt a/ M. auszuwandern. Rechts— anſprüche an dieſelbe ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgerichte dahier anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 14. Oktober 1834. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Edictalla dung. (657) Ueber das Vermögen des Buchbinders Chriſtian Berg zu Butzbach iſt wegen Ueberſchul— dung der Conkursprozeß erkannt worden. Alle Gläu⸗ biger deſſelben werden daher aufgefordert, ihre An— ſprüche an die unbedeutende, generell verpfändete und kaum zur Befriedigung des bevorzugten Gläu— bigers hinreichende Vermögensmaſſe des Chriſtian Berg ſo gewiß im Termine Dienſtag den 9. Dezember d. J. Vormittags 9 Uhr. entweder in Selbſtperſon oder durch gehörig bevoll— mächtigte Mandatarien geltend zu machen, auch ihre Erklaͤrungen wegen eines zu verſuchenden Vergleichs abzugeben, aks ſonſt Ausſchluß von der Maſſe er— folgen und resp. Beitritt zum Beſchluſſe der Mehr— heit der aufgetretenen Gläubiger angenommen wer- den wird. Friedberg den 20. Oktober 1834. i Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. Erlen-Stämmchen u. Zwetſchen-Bäume. (658) In der Gemeinde Steinfurt ſind mehrere 1000 Stück Erlen-Setzling-Stämmchen von verſchie⸗ dener Größe parthienweis käuflich zu erk lten. Kauf— liebhaber hierzu haben ſich innerhalb drei Wochen bei Unterzeichuetem zu melden. Sodann bietet die—
ſelbe Gemeinde circa 40 Stück alte Zwetſchen-Bäume als Nutzholz für Dreher käuflich dar. Steinfurt am 2. Novbr. 1834. Der Bürgermeiſter Petri An ffo der u n g. Bei der Reviſion der landgerichtlichen
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