nige unter g 5 ſie von za werden kühn nen volsſtände
id Erklarung Und wie fiir dans gennd ndmann, zun. rler ſo oft un
. B.(Chauſg aſe,(Buren Gansdarme un 1
onders die Hern Herren Geil. zeichneter u. entlichſt zu g Subſcriptiogt betragen; de Viertel hoͤhn cen übrig laſa Cremplare e
—
abſt,
Hofduchbändler gegend beo Carl Binde
berg iſt ange, ſicht bereit: Indacht. Vol te verbeſſeſt, 1 fl. 12 f. l. 40 F.. g des katholi⸗ erbauungsbuch 3 f. begriff der Me iſcher Interple 1 fl. A f. er, welche dal Mal empfange en. Mit einel 40 f
S rovinz
nlelligenzblatt
für die
(
2
herhes sen
im Allgemeinen,
den Kreis
Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
46.
Sonnabend, den 15. November
1834.
Schulſachen.
Die zu Darmſtadt erſcheinende allgemeine Schul— ſeitung gibt in ihrer 91ſten Nummer folgende Nach— richt aus Oberheſſen.
Schon früher bildete ein Theil der Lehrer des Kreiſes Nidda einen Verein, welcher ſich zu beſtimm— ten Zeiten zu nützlichen und ihr Amt fördernden Be— ſprechungen regelmäßig verſammelte. Zu Anfang des Juli d. J. aber traten zu Nidda unter dem Vorſitze der Schul⸗Commiſſäre des Kreiſes alle Lehrer und die Geiſtlichen deſſelben zu einem großen Vereine zu— ſammen. Da der Kreis von bedeutender Größe, und es darum für viele der einzelnen Lehrer zu ſchwierig und mitunter koſtſpielig iſt, öfteren Zu— ſammenkünften des ganzen Vereins an einem be— ſtimmten Orte beizuwohnen; ſo hat ſich der Verein in mehrere Abtheilungen von je ungefähr 15 Mit⸗ gliedern geſchieden. Von dieſen Binnenvereinen gibt ſich jeder auf Grundlage der Grundgeſetze des gan— zen Vereins ſeine eigene Verfaſſung und hält an dem dritten Mittwoch jedes Monates ſeine regel— mäßige Zuſammenkunft. Dieſer Tag iſt außerdem, daß man jeden andern Wochentag weniger paſſend
fand, darum gewählt, weil an dem erſten Mittwoch des Monats der landesübliche Bettag, und an dem weiten zu Salzhauſen die Zuſammenkunft der Geiſt⸗
lichen ſtatt findet, welche überhaupt in Oberheſſen
mit ſolcher Liebe und ſolchem Eifer für das Schnl⸗
weſen thätig ſind, wie dieß vielleicht in keiner der andern Provinzen im Allgemeinen ſeyn dürfte; auch kennt man die Zwiſtigkeiten zwiſchen Pfarrern und Schullehrern, wie ſie in manchen preußiſchen Provinzen
und hie und da in unſerer Rheinprovinz ſich fanden, faſt nicht. Unter dem Vorſitze eines frei erwählten Direktors werden dann bei jeder Zuſammenkunft Amtsführung und Unterrichtsgegenſtände und Lehr— art derſelben ſchriftlich und mündlich behandelt, wo— mit Beſuche der Schulen der einzelnen Mitglieder verbunden werden können, nach welcher ſodann die Lehrer freimüthige Bemerkungen über Schule, Unterrichtsweiſe u. ſ. w. ſich mittheilen und beſpre—⸗ chen. Auch wird für eigene pädagogiſche Fortbil— dung durch Kreiſe von Schriften des Unterrichts faches geſorgt, welches regelmäßig angeordnet iſt. Ueber die Verhandlungen bei den einzelnen Zuſam— menkünften wird ein Buch geführt; die einzelnen Aufſätze der Mitglieder werden dem Vorſteher des ganzen Vereines, einem der Schul-Commiſſäre, ein⸗ geſchickt. Jährlich findet dann unter dem Vorſitze des Hauptvorſtehers eine Hauptverſammlung der Vereine des ganzen Kreiſes ſtatt, bei welcher dann die Protokolle der Binnenvereine vorgelegt, und uber die Leiſtungen in ihren Zuſammenkünften u. dgl. Nechenſchaft abgelegt wird, vornämlich aber ſoll ein—⸗ geſehen werden, ob das Unterrichtsweſen wirklich durch ſie gefördert wurde und wie weit. Moͤge der guten Sache ein fröhliches und wirkſames Gedeihen zu Theil werden! Seit Jahren ſteht ein bluͤhender Bruder, der ehemalige leuſtädter Verein, in der Nähe und erwählt den neugebildeten des Kreiſes Nidda zu thätiger Nacheiferung.
(Iſt im Kreiſe Friedberg nicht auch ein Schul⸗ lehrer⸗Verein?)


