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der obbeſchriebenen Immobilien annoch verpfändet ſind, indem nach den Hypothekenbüchern der Ge— meinde Florſtadt, die aus den alteren Zeiten keine genaue Beſchreibung der Unterpfänder enthalten, auf den Namen des Vaters, der Katharina Stoffel nachfolgende Einträge offen ſtehen:
10 über ein Kapital von 150 fl., am 16. Mai 1776 bei der Kirche zu Florſtadt aufgenom— men, und
2) über ein Kapital von 200 fl., am 7. März 1777 ebenfalls bei der florſtädter Kirche ge— liehen, ſo werden gleichzeitig alle, welche aus den ebenerwähnten, angeblich durch Zahlung längſt erloſchenen Verpfändungen und auf die deßfallſigen Schuldverſchreibungen recht⸗ liche Anſprüche machen zu können glauben, angewieſen, ſolche binnen obbeſtimmter Friſt hier anzumelden, gegenfalls die Schuldver⸗ ſchreibungen für mortificirt erklärt und die betreffenden Einträge in den Hypothekenbü⸗ chern geloſcht werden ſollen.
Friedberg den 21. Febr. 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann.
(118) Erbvertheilungshalber ſollen die der Ambros Ferrands Wittwe im Leben zugeſtandenen Immobi⸗ lien Montag den 17. d. M., Vormittags um 9 Uhr, in hieſigem Rathhauſe einer öffentlichen frei— willigen Verſteigerung auf Meiſtgebot ausgeſetzt werden, als:
Eine Hofraithe, an Wilhelm Goll und Heinrich David Herold gelegen, beſtehend in einem Wohnhauſe mit Gärtchen, ſodann ein Garten an der Langgaſſe in der Zzten Gewanne, an Carl Klein und Ernſt Mülmerſtadt gelegen;
was hiermit zur allgemeinen Kenntniß bringt Friedberg den 4. März 1834.
Der Bürgermeiſter D. Fritz. (125) Die Erben des in Ziegenberg Kreiſes Fried— berg verſtorbenen Herrn Foͤrſters Pilgram wollen Dienſtag den 1. April l. J. Morgens 10 Uhr in Ziegenberg nachſtehende, daſelbſt gelegene, Immobi⸗ lien meiſtbietend freiwillig verſteigern laſſen:
Hofraithe, beſtehend in Haus, Scheuer, Stallung, Bier- und Backhaus, nebſt 2 Gärten, welche letztere unmittelbar an die Hofraithe ſtoßen. Die Gebäulichkeiten befinden ſich nebſt den Gärten in dem beſten Zuſtande und eignet ſich das Ganze zum Betrieb eines jeglichen Ge⸗ ſchäftes, beſonders da der Ort Ziegenberg zu den angeuehmſten und beſuchteſten des ganzen Kreifes gehört.
Der Unterzeichnete ertheilt auf frankirte Briefe jede Auskunft mit Vergnügen. Langenhain den 5. März 1834. Der großh. Bürgermeiſter Huth.
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(130) Dienſtag den 18. d. M. ſollen dahier nach⸗ ſtehende noch in gutem Zuſtande befindliche Gebäude erbvertheilungshalber auf den Abbruch weiſtbietend verſteigert werden:
1) ein zweiſtoͤckiges Wohnhaus, 24 Fuß breit
und 48 Fuß lang, 2) eine Scheuer, 34 Fuß breit und 47 Fuß lang, 3) ein Stall, 20 Fuß breit und 27 Fuß lang. Bauernheim den 6. März 1834. Der Beigeordnete Keller. (131) Unterzeichneter iſt geſonnen, Dienſtag den 18. d. M., Morgens 8 Uhr, folgende Gegenſtände einer freiwilligen Verſteigerung auszuſetzen: Ein Wohnhaus nebſt Stallung und Scheuer (eignet ſich beſonders zur Wirthſchaft oder
einer Fabrik, was es auch früher war), ein
Pferd, Rindvieh, Federvieh, einen leichten einſpännigen Wagen, einen Stuhlwagen, ein Pflug und eine Egge, ein Pferde⸗Karrenbett, einen großen Waſchkeſſel, Bettung und Bett⸗ laden, Schränke und Komoden, einen Kaſta⸗ nienſtamm und dergleichen Gehölze mehr, nebſt verſchiedenen Hausmobilien. Heinrich Funk in Oberrosbach. (133) Auf Antrag des hieſigen Bürgers Johannes Schudt ſoll in Auftrag großherzoglichen Landgerichts deſſen Hofraithe, an Herrn Heinrich Damm und Herrn Schoff Müllers Erben in der Uſergaſſe ge⸗ legen, beſtehend in Wohnhaus, Schoppen und Grund, ſodann 1 Viertel und 21 Ruthen Acker in den Brückengärten, an Herrn Heinrich Salzmann, ferner 1 Morgen und 27 Ruthen Acker in den Brückengärten, an Herrn Heinrich Salzmann gele⸗ gen, Montag den 17. d. M., Vormittags um 10
Uhr, öffentlich meiſtbietend in hieſigem Rathhauſe
verkauft werden. Friedberg deu 6. März 1834. Der Bürgermeiſter D. Fritz. (134) Kornſtrohlieferung. Dienſtag den 18. d. M., des Vormittags um 10 Uhr, ſoll im Ver⸗ waltungsbüreau auf hieſiger Hauptwache die Lie⸗ ferung von 18 Fuder Kornſtroh an den Wenigſt⸗ nehmenden öffentlich verſteigert werden. Friedberg den 12. März 1834. Reichart. (135) Die zu dem Nachlaß des großh. Landrichters Hennemann zu Groskarben gehörigen Mobilien ſollen auf Antrag der Erben und reſp. deren Vor⸗ münder meiſtbietend und gegen gleich baare Zahlung dahier verſteigert werden. Die Verſteigerung nimmt Donnerſtag den 20. Marz 1834, Morgens 9 Uhr, ihren Anfang und wird die folgenden Tage(mit Ausnahme des 22. und 23. März) fortgeſetzt, welches mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, 5 die Effekten in folgender Reihenfolge verkauft werden:


