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Miüͤdchen ſich ergießen, und die verödeten Herzen
in fruchtbare Gefilde umſchaffen, aus welchen Baume der Erkenntniß und Liebe zur herrlichſten Blüte em— porſteigen. Es müſſen ſich Männer von Geiſt und Herz dahin verſtändigen, daß eine Auswahl unſerer täglichen Gebete— ich ſage eine Auswahl, denn gewiß wird jeder Vernünftige geſtehen, daß deren zu viele ſind, und ohnedieß Pſalmen, Hymnen und mehrere enthalten, die auf Begebenheiten längſt vergangener Zeiten allein Bezug haben; auch könn— ten einige hebräiſch gebetet werden)— in die Landesſprache überſetzt und in den Synagogen ein— geführt werden; daß die Verſteigerung im Gottes— hauſe aufgehoben, daß ein Choralgeſang(nach Johlſons Geſangbuch) in den Religionsſchulen und Synagogen eingeführt, daß endlich eine Er— klarung und erbauliche Anwendung der heiligen Schrift an die Stelle der blos ſingenden Herab— leſung derſelben trete.— Wahrlich meine Brüder, wenn ihr mit Liebe und frommem Muth an das ſchöne, Noth thuende Werk gehen werdet, es wird unſre landes väterliche Regierung, unter deren Bei— ſtand und Schutz ſo manches Gute und Edle reifet und gedeihet, euch unterſtützen, und der Erfolg wird nur Segen bringen. i
Es wird alsdann der Sinn der Worte des Propheten in Erfüllung gehen:„Es wird dem Herrn wohlgefallen das Opfer Juda und Jeruſalems, wie vorhin und vor langen Jahren.“ Maleachi 3. 4.
Nathan Krailsheimer, israelitiſcher Religionslehrer.
Weinbau in der Wetterau. (Fortſetzung.) Wir haben in Nro. 49 unſeres Blattes des Weinzehntens erwähnt. Heute können wir noch intereſſantere Mittheilungen liefern.— Außer jenem
Weinzehnten wurde vom Weinverzapf(„Weinſchank“
nannte man's) eine Abgabe(Ungelt) bezahlt, die aber nicht uberall gleich war. In Butzbach z. B. wurden von jedem Fuder ſo vielmal zwei alte Turnos entrichtet, als die Maas Pfennige galt, in den übrigen Dörfern dagegen vom Fuder drei damaliger Gulden. Das betrug eine nicht ganz unbedeutende Summe, denn im Jahr 1575 wur⸗ den zu Butzbach im Ganzen nicht weniger als 67 Fuder 1½ Ohm, in den Dörfern Oſtheim, Fauerbach J. und Hochweiſel aber 28 Fuder 16 Viertel Wein verzapft. Im Jahr 1577 war die Summe des verzapften Weines
*) Wozu? Die Redaction—
noch größer, ſie betrug nämlich in der Stadt Butz bach ſelbſt 70 Fuder und/ Ohm, in den Dörfern Hochweiſel, Oſtheim und Fauerbach aber 32 Fuder 1 Ohm 8½ Viertel. Endlich wurden im Jahr 1571 verzapft zu Butzbach 78 Fuder 4½ Ohm. (In eben dieſem Jahre waren aus der Waſch- und Walkmühle für 1816 Ellen Wollentuch zu mahlen und zu walken 50 fl. 10 Schillig 6 D. eingegangen.)
Ein Beweis, daß damals das Weintrinken noch ganz allgemein war, und der Branntwein ſeine Herrſchaft bei uns nicht gegründet hatte, wie leider ſpäterhin der Fall war.
Ber ieh Seite 204 unſeres vorigen Blattes in dem Artikel „Ungluck aus Mangel an Vorſicht“ bittet man ſtatt„da an dem Gebröckel“ zu leſen: da das Gebröckel i.
Bekanntmachungen von Behoͤrden. TN NNNNN NN NN Brennholz-Lieferung.
(695) Montag den 15. December d. J., des Vormittags um 10 Uhr, ſoll im Verwaltungsbüreau auf hieſiger Hauptwache die Lieferung von 200 Stecken Buchen- und 80 Stecken Eichen-Scheitholz für das Garniſons-Holzmagazin an den Wenigſt—
nehmenden öffentlich verſteigert werden.
Friedberg den 27. November 1834.
In Auftrag: Reichart, Oberquartiermeiſter. e e e e e e (712) Die Wittwe des Jakob Wagner zu Florſtadt hat folgende dem Johann Heinrich Schmidt zu Hanau verpfändete Grundſtücke: Fol. Nr. Ruth. Gemarkung Oberflorſtadt. 32415 91% im Mittelfeld auf der Platte an Wilhelm Kratz. 452111[81 ¼ im Unterfeld am Mittelgraben an Johs Hartmann. Gemarkung Unterflorſtadt. 187123020 am Heiligenhaus an Conrad Moll. 21917[31 im Oberfeld am reichelsheimer Weg an Jakob Schmidt, ledig. 61918 135 die Platzgewann an Johs Moll, verſteigern laſſen und um Beſtaͤtigung der Kauf— briefe gebeten.
Dieſer ſteht entgegen, daß die Wittwe Wagner das Eigenthum jener Grundſtücke weder urkundlich nachgewieſen noch das Feldgericht die Art des Er— werbes genügend beſcheinigen kann, weshalb dem geſtellten Antrage zufolge, alle, welche Anſprüche an jene Grundſtücke machen zu können glauben, auf— gefordert werden, ſolche ſo gewiß binnen 6 Wochen hier anzuzeigen, als ſonſt der erwähnte Verkauf gerichtlich beſtätigt werden wird.
Friedberg den 3. December 1834.
Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann.
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