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Uhr, ſoll in der Burgkaſerne dahier gebrauchtes Bettſtroh aus circa 136 Strohſacken und 109 Strohpolſtern an Meiſtbietenden, Partienweiſe, ver kauft werden. Friedberg den 9. April 1834. Reichart.
(209) Am 4. April iſt auf dem Wege von Engel⸗ thal nach Vilbel ein Dutzend Meſſer und Gabeln, mit ſilbernen Blättchen beſchlagen, verloren gegan⸗ gen. Der redliche Finder wird gebeten ſie gegen ein Honorar im Pfarrhauſe zu Engelthal abzugeben.
(210) Sonntag den 20. April iſt bei mir gut be⸗ ſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu ich hoͤflichſt einlade.
Ockſtadt den 10. April 1834.
Johannes Gröninger. Fruchtverſteigerung.
(2100 Dienſtag den 22. dieſes Monats, Morgens 10 Uhr, werden von den vorigjaͤhrigen hieſigen Domanialfrüchten
25½ Malter Waizen, alten friedberger Maaßes,
104„ Korn 7 77 7 85„ Gerſte 7 77 77 67 77 Hafer,
2 7 in einzelnen Abtheilungen unter den bekannten Be⸗ dingungen auf dem hieſigen Rathhauſe meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim am 9. April 1834. Herzoglich naſſauiſche Receptur. Hehner. e e eee e e e (2120 Dienſtag den 15. dieſes Monats, Mittags 11 Uhr, werden 26 Malter Waizen in einzelnen Abtheilungen gegen baare Zahlung auf der hieſigen Amtsſtube meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim am 9. April 1834. Herzoglich naſſauiſche Receptur. Hehner. (213) Mittwoch den 16. d. M. werden im Domanial⸗Burgwald: 497 Wellen Eichen- ꝛc. Reiſerholz, 4 Stück Eichenſtämme, Stangen ꝛc. Holz, 2538 Wellen von Heiden und Gniſtern,— Donnerſtag den 17. d. M. im Domanial— wald Kellerberg: 2 Stecken Buchen⸗Scheitholz,
19% 2 Eichen⸗ 2
2⁴„ Buchen-Pruͤgelholz, 12„ Eichen⸗ 7
16 Eichen⸗Stockholz,
77 3550 Wellen Buchen-Reiſerholz, 42„ Eichen⸗ 5
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34 Kloͤtze Eichen⸗Bau⸗ ꝛc. Holz, 9 Stück Eichen⸗ und 6„ Birken-Stangen, unter den vorher zu eröffnenden Bedingungen und mit Zahlungsfriſtgeſtattung bis 1. September d. J. an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Die Verſteigerung beginnt jeden Tag präcis 9 Uhr im Walde ſelbſt und werden ſich die Steig⸗ liebhaber am Mittwoch auf dem Forſthauſe Winter⸗ ſtein,— am Donnerſtag im Gemeindewirthshauſe zu Oberrosbach verſammeln. Oberrosbach den 9. April 1834. Der großh. heſſiſche Revierförſter Bingmann. (214) Dienſtag den 15. d. M., Nachmittags um 2 uhr, ſoll das Abbrechen der Mauer und Weg⸗ räumung eines Theils der Schanze am Burgthore öffentlich an Wenigſtnehmende verſteigert werden. Friedberg den 10. April 1834. Der Bürgermeiſter D. Fritz. (215) Montag den 14. d. M., Nachmittags um 3 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die ſeither von Schütz Wenzel beſeſſenen Grundſtücke öffentlich meiſt⸗ bietend auf 6 Jahre, auch auf ein Jahr, ver⸗ pachtet werden, als 1) der Rain an der Seewieſe in 2 Abtheilungen; 2) 19 Ruthen Grabland am Sodenweg mit Klee; 3) der ehemalige Haingraben vom Riedweg bis an die Nauheimerſtraße, in zwei Abtheilungen; 4) der Grasweg, theils zur Begraſung, theils zu Grabland, in 3 Stücken; 5) 4 Ruthen, eine Pflanzengewanne im Ried; 6) 17 Ruthen Wieſen an der Ochſenwieſe zur Begraſung. Friedberg den 10. April 1834. Der Bürgermeiſter D. Fritz. (216) Nächſtkünftigen Donnerſtag den 17. April, des Morgens um 10 Uhr, ſollen in dem dahieſigen Wirthshauſe des Johannes Gröninger aus den hie⸗ ſigen herrſchaftlichen Waldungen, dann den ober⸗ ſtrasheimer Hägen nachbeſchriebenes Holz und Wellen, als 1) 3 Stecken gemiſchtes Holz, 2 22½„ Stockholz, 3) 4313 Stück gemiſchte Wellen,
4) 100„ Kiefernwellen, 5 150„ Hopfenſtangen und 6) 2000„ Bohnenſtangen,
an den Meiſtbietenden verkauft werden, welches den Kaufluſtigen andurch bekannt macht Ockſtadt am 10. April 1834. Die hochfreiherrlich von Franken— ſteiniſche Rentei hieſelbſt.
Die Fleiſch⸗ und Brodpreiſe ſind unverändert geblieben.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel.
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