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einige Fäſſer, zwei Tiſche, eine noch gute Geige und was ſich ſonſt noch vorfindet, 100 Wellen künftigen Mittwoch den 9. Juli, Morgens um 8 Uhr, in ſeiner Behauſung meiſtbietend verſteigert werden.— Ockſtadt den 2. Juli 1834. Ludwig Platz als Vormünder. Verſteigerung von Häuten. (412) In der Klagſache des Seligmann Scheuer zu Heldenbergen gegen Jakob Scheuer daſelbſt, Aufhebung und Vertheilung einer Gemeinſchaft be— treffend, ſind 42 Stück Küh⸗, Rinds- und Pferde⸗ häute in Beſchlag genommen worden. Dieſe Häute ſollen nunmehr, da ſich beide Theile über den frühe— ren Beſitz derſelben nicht verſtändigen können, und weil ſich dieſelben, ohne dem Verderben ausgeſetzt zu ſeyn, nicht länger aufbewahren laſſen, öffentlich verkauft werden. Zu dieſem öffentlichen Verkaufe ſteht Termin auf Mittwoch den 9. e d T Vormittags 11 Uhr, auf dem hieſigen Gemeinde- hauſe, und werden hierzu die Kaufluſtigen andurch eingeladen.— Heldenbergen den 30. Juni 1834. Aus Auftrag großh. heſſ. Landgerichts zu Groskarben: Der großh. Bürgermeiſter Schweitzer. Edictalladung. (413) Johannes Roth von Friedberg iſt ſchon ſeit vielen Jahren abweſend und ſein Aufenthalt unbekannt. Da nun ſeine muthmaßliche Erbin, Jakob Eichis Ehefrau von Frankfurt a/ M., ihre An⸗ ſprüche auf ſeinen Nachlaß bereits im Jahre 1810 an Daniel Michel hierſelbſt abgetreten hat und die⸗ ſer jetzt darüber verfügen will, inzwiſchen keine rechtliche Gewißheit vorliegt, daß Johannes Roth, namentlich auch ohne weitere Erben, verſtorben iſt, ſo werden er und ſeine allenfallſigen Leibeserben edictaliter hiermit geladen, ihre Anſprüche auf das vorhandene Vermögen unter gleichzeitiger gehöriger Legitimation ſo gewiß binnen 3 Monaten hier gel⸗ tend zu machen, als ſonſt daſſelbe ohne Caution dem D. Michel überlaſſen werden wird. Friedberg den 28. Juni 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. Edietalladung. 414) Nachdem bei dem hieſigen Gerichte lange eit eine Curatel für den ſeit etwa vierzig Jahren abweſenden Ludwig Carl Strudel von Butzbach be— ſtanden hatte, wurden vor einiger Zeit mehrere durch den königlich preußiſchen Conſul zu Marſeille gehörig legaliſirte Urkunden vorgelegt, wonach Ludwig
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C. Strudel in Marſeille mit Hinterlaſſung eines Kindes, der Louiſe Charlotte Eliſabetha Strudel, geſtorben iſt. Da jedoch aus dieſen Urkunden die Identität
der Perſon des Verſtorbenen, mit dem bisher ab⸗
weſenden Ludwig Carl Strudel, obwohl ſolche durch andere Beweismittel unterſtützt wird, nicht zur Ge— nüge erhellt, überdies aber auch vor der Exportation des Vermögens ſämmtliche auf demſelben haftende Schulden hierorts angegeben werden müſſen, ſo werden alle diejenigen, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Forderungen oder ſonſtige Anſprüche an das Vermoͤgen des Ludwig Carl Strudel zu bilden haben ſollten, hiermit angewieſen, dieſe ſo gewiß binnen ſechs Wochen dahier geltend zu machen, als ſonſten das vorhandene Vermögen an die ſich gemeldet habende Erbin ſofort ausgehändigt wer⸗ den ſoll.— Friedberg den 28. Juni 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. eber.
g Bekanntmachung.
(415) Allen denjenigen, welche im bönſtädter Gemeindewald am 28. Februar d. J. Holz geſteigert und bis dato noch nicht abgeführt haben, wird zu allem Ueberfluß noch eine 14tägige Friſt geſtattet, nach Verlauf dieſer Zeit aber wird unnachſichtlich eine nochmalige Verſteigerung auf Koſten derſelben veranſtaltet.
Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, die— ſes in ihren resp. Gemeinden bekannt machen zu laſſen.— Bönſtadt den 30. Juni 1834.
Der Bürgermeiſter Geibel. (416) unterzeichnete iſt geſonnen nachbenannte Gegenſtände, als: 1) ein noch ganz brauchbares gut gehaltenes Pferd nebſt vollſtandigem Zuggeſchirr; 2) einen im beſten Zuſtande ſich befindenden Karren nebſt Zug⸗ und andern brauchbaren Ketten; 3) einen Pflug nebſt Egge und den dazu gehöri— gen Zugketten auf Mittwoch den 9. d. M., Vormittags 10 Uhr, an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Zahlung öffentlich zu verſteigern, wozu Kaufliebhaber hier⸗ mit eingeladen werden.
Dorheim den 3. Juli 1834.
Chriſtian Rack III. Wittwe. (417) Dienſtag den 8. Juli, Morgens 9 Uhr, ſollen in dem Hofe des hieſigen Landgerichts ciren 3900 Stück Backſteinplättchen, mehrere Stabe altes Eiſen, alte Thüren und eine Parthie altes Brenn⸗ holz gegen gleich baare Zahlung an die Meiſtbieten, den öffentlich verſteigert werden.
Friedberg den 3. Juli 1834.
Der Kreisbaumeiſter Holzapfel.
Die Fleiſch⸗ und Brodpreiſe ſind unveraͤndert geblieben.
Fruchtpreiſe: Waizen. 5 fl.— kr. Korn
3 fl. 28 kr. Gerſte.. 3 fl.— kr. Hafer. 2 fl. 35 kr.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel—
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