Ausgabe 
5.4.1834
 
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(179) Meinen Freunden und Bekannten in Fried⸗ berg und der Umgegend, von denen ich vor meiner Abreiſe nicht mehr perſönlich Abſchied nehmen konnte, ſage ich hiermit ein herzliches Lebewohl. Dr. Briel. (180) Eine friſchmelkende Kuh von beßter Race und ein jähriges Rind ſteht aus freier Hand zu verkaufen bei Schloſſer Rauch's Erben dahier. Gläubiger- Aufforderung. (181) Georg Keuper von Beyenheim beabſichtigt nach Nordamerika mit ſeiner Familie auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Mo⸗ naten bei großh. Landgerichte dahier anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 18. März 1834. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. (182) Adam Schäfer von Beyenheim beabſichtigt nach Nordamerika mit ſeiner Familie auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Mo⸗ naten bei großh. Landgerichte dahier anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 26. März 1834. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. (183) Dienſtag den 8. April ſollen in dem langen⸗ hainer Gemeindewald 15,000 Stück Birkenwellen und 30 Birkenſtecken an Ort und Stelle meiſtbie tend verſteigert werden. Gegen Bürgſcheine wird eine Zahlungsfriſt geſtattet bis auf Martini d. J. Für Diebſtahl wird 4 Wochen garantirt. Langenhain den 26. März 1834. Der großh. Bürgermeiſter Huth. (184) Ganz reiner Bienenhonig, das Pfund zu 24 kr. Wo? ſagt Ausgeber dieſes. (185) Ein altes, jedoch noch in gutem Zuſtande befindliches, zweiſtöckiges Schulhaus zu Langenhain ſoll Mittwoch den 9. d. M. an den Meiſtbietenden zum Abbruch verſteigert werden. Wozu Kauflieb⸗ haber einladet Langenhain den 2. April 1834. Der Bürgermeiſter Huth. Schuhmacherarbeit. (186) Die Schuhmacherarbeit fuͤr das te Bataillon des 4ten Infanterie-Regiments vom 1. Mai bis Ende Oktober d. J. wird Montag den 14. d. M., des Vormittags 10 Uhr, im Verwaltungsbüreau auf hieſiger Hauptwache an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben. Friedberg den 2. April 1834. Reichart.

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(187) Ein Logis, welches gleich bezogen werden kann, iſt zu vermiethen bei Wittwe Nicolai. (188) Ein mit vier Pferden beſpannter und einem Tuche bedeckter Wagen fährt Montag den 7. d. M., Morgens 6 Uhr, von hier nach Frankfurt und können Perſonen zu 24 kr. mitfahren.

Friedberg den 2. April 1834.

Heinrich Waas.

(189) Ein Logis, beſtehend in zwei Zimmern, einem halben Speicher, einem halben Keller und zwei Küchen, kann ſogleich an eine Familie oder zwei einzelne Perſonen vermiethet werden. Mulch. (190) In eine hieſige Buchbinderei wird ein Lehr⸗ ling geſucht. Ausgeber dieſes ſagt wo. (191) Von meiner Wohnung an der Freiheit bis auf die frankfurter Chauſſee ſind mir am letzten Montag Morgen 2 Rollen Geld, eine mit 20 Thaler preuß. Cour. ½, die andere mit 10 Thaler preuß. Cour. /, verloren gegangen(wovon jedoch bereits 10 Thaler von dem edlen redlichdenkenden Finder abgegeben wurden.) Der ehrliche Finder der andern 20 Thaler wird hiermit herzlichſt gebe⸗ ten, dieſelben an die großh. Bürgermeiſterei hieſelbſt oder an mich ſelbſt, gegen angemeſſene Belohnung, wieder zu geben.

Friedberg den 1. April 1834.

Mayer J. Hirſch.

(192) Montag den 14. d. M., Nachmittags um 2 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Begraſung ſämmtlicher Almeyen hieſiger Stadt auf dieſes Jahr meiſtbietend verſteigert werden, als:

1) Die Begraſung des Stadthofs, des Judenbe gräbniſſes, die Begraſung des Rains an der Chauſſee;

2) der Stadtſchreibereigraben und 7 Morgen in 7 Abtheilungen.

3) der Seergraben, in 4 Stücken, nebſt dem Kleeſtück;

4) der Wildkautsgraben, der ungemeſſenen Mahl⸗ graben, der Ringgraben, die alte und neue Bleiche;

5) ein ungemeſſenes Stuͤck am Wehr der Hoken⸗ mühle, und 37 Ruthen an der Uſa;

6) die Langgaſſe ſammt den Nebengäßchen, ſaͤmmt⸗ liche Wege, Barbaragaſſe und Mühlgraben;

7) der Schuͤtzenrain ſammt Wegen und Ock⸗ ſtädtergaſſe.

Friedberg den 3. April 1834.

Der Bürgermeiſter D. Fritz. (193) Auf Anſtehen des Johannes Schutt ſoll Montag den 14. April, Vormittags um 9 Uhr, in hieſigem Rathhauſe deſſen Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, Schoppen, Stall und Hofraum, an Herrn Chef Müllers Erben in der Uſergaſſe gele⸗ gen, einer nochmaligen öffentlichen Verſteigerung unter der Bedingung, daß der Zuſchlag ſogleich er⸗

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