Ausgabe 
1.2.1834
 
Einzelbild herunterladen

den

den An⸗ man auf det Die Ant⸗

Sorge

cer liegt,

beſtimmt zu legen. der Weg em Acker grundlos Wanderer

5g ſiud

Mann die Fran

u Stande

ſſen

die billigern Lokal⸗Verhältniſſe meinen Abnehmern ſelbſt noch einige Vorzüge zu geſtatten. L. A. Peliſſier, auf dem Markt, Nro. 810, in Hanau. (185 Geſottene Faſten⸗Bretzeln ſind von heute an bis Oſtern bei mir zu haben. Fried. Wilh. Reuß. (25) Das von Pappenheimiſche Gut zu Wolfers⸗ deim, beſtehend aus circa 170 Morgen Land, einer Hofraithe, mit den nöthigen, zum Theil noch erbaut werdenden Oekonomie-Gebäuden und bedeutenden Holzberechtigungen, mit welchem nach einigen Jahren auch noch ein anderes in der ganz nahen Gemar kung Södel gelegenes, eben ſo großes Gut verbun den werden kann und welches dann eines der ſchönſten Güter der Wetterau bilden dürfte, ſoll im Termin Samſtags den 8. Februar l. J., Morgens 10 Uhr zu Wölfersheim in der Wohnung des Adminiſtrators Weller auf eine Reihe von Jahren öffentlich an den Meiſtbietenden verpachtet werden, wozu die Liebhaber mit dem Bemerken eingeladen werden, daß die Bedingungen bei dem Adminiſtrator zu er

fahren ſind. 2 ö ö Gießen den 20. Januar 1834.

Vermoͤge Auftrags großh. Hofgerichts, Dr. Kraft. (28) Montag den 10. Februar l. J., Nachmittags um 2 Uhr, ſoll die hinter der Hauptkirche ſtehende Michaelis⸗Capelle an der Capelle ſelbſt öffentlich meiſtbietend auf den Abbruch verſteigert werden. Sollten ſich keine Liebhaber zum Ankauf finden, dann ſoll dieſe in gleichem Termin auf Koſten des Kirchenfonds abgebrochen, und das Abbrechen öffent lich an Wenigſtnehmende verſteigert werden. Friedberg den 20. Januar 1834. Der Bürgermeiſter D. Fritz. (30) Ein in Friedberg wohnender Schweinen Metzger ſucht einen jungen Burſchen in die Lehre. Ausgeber dieſes ſagt wer. ö (38) Montag den 10. Februar l. J. und die folgen den Tage von Morgens 9 Uhr an ſollen auf der freiherrl. von Wieſenhütten'ſchen Hof zu Nieder⸗ weiſel 8 Zugpferde, 14 Kühe, 14 Ninder, 1 Faſſel⸗ ochſe, eine Anzahl Kälber und Schweine; ſodann Pferdegeſchirr und Ackergeräthe, eine beträchtliche Quantität Korn, Waizen, Gerſte, Hafer, Kar⸗ toffeln, Erbſen, Brandwein, Stroh und Hausge räthſchaften aller Art öffentlich gegen baare Zahlung, unter den vor Anfang der Verſteigerung bekannt zu machenden Bedingungen, auf Anſuchen der In tereſſenten, verkauft werden. Lich, den 23. Januar 1834.

Großherzogl. heſſiſches fuͤrſtlich ſolmſiſches Landgericht daſelbſt. Dr. Schulz.

(39) Ein junger Menſch, der eine huͤbſche Hand ſchreibt, und im Rechnen nicht ganz unerfahren iſt, kann eine temporäre Kondition finden. Bei wem? erfährt man auf portofreie Anfrage von Ausgeber dieſes Blattes.

(40) Ein 3 bis Aſpänniger Wagen mit vollſtändi⸗ digem Geſchirre iſt zu verkaufen. Ausgeber dieſes ſagt wo.

Mobiliarverſteigerung zu Nauheim. (40) In dem Pachthofe des Peter Stamm zu Nauheim werden

Montag den 17. und Dienſtag den 18. Febr. d. J.,

Vormittags 8 Uhr,

die nachfolgenden Gegenſtaͤnde, als: Pferde, Farren, Kühe, Rinder, Zinn, Kupfer, Meſſing, Eiſen, Pferdegeſchirr, große Steigleitern, Bütten, Fäͤſſer, namentlich Stück- und Zulaſtfäſſer, Möbel, Haus und Ackergeräthſchaften, eine Kelter mit Stein und Trog, Flinten, Stroh, und verſchiedene andere Sa chen, welche ſich ſͤmmtlich noch im beßten Zuſtande befinden, einer freiwilligen Verſteigerung, gegen gleich baare Zahlung, ausgeſetzt. Es werden hierzu die Kaufliebhaber eingeladen. Nauheim am 27. Januar 1834. (42) Das Logis, welches ſeither von Hru. Ober bergrath Langsdorf bewohnt wurde, iſt zu vermiethen und kann bis April bezogen werden. Es beſteht aus drei aneinander ſtoßende Zimmern, einer Küche, Kammer, drei Manſarden, einem verſchloſſenen Bo den und verſchloſſenen Keller; auſſerdem gehört noch dazu: ein Pferdſtall für zwei Pferde, ein Heuboden, Holzplatz, Schweinenſtall und Miſtplatz. (43) 1500 fl. können auf eine Gemeinde des Kreiſes Friedberg gegen hinlänglichen Einſatz und halbjäh⸗ riger richtiger Zinszahlung bis den 15. April a. c., oder auch gegen eine großherzogliche Obligation, ab gegeben werden. Ausgeber dieſes ſagt von wem. (44) Ich erlaube mir mein Geſchaft als Buch⸗ binder ſowie meinen Schreibmaterialien Handel dem verehrl. hieſigen und benachbarten Publikum in Erinnerung zu bringen und mich in beiden beſtens zu empfehlen. Auch habe ich nun mehr mit beiden Geſchäften einen Handel mit Spe zereiwaaren aller Art und eine Niederlage mit faconnirten Zinnwaaren in einer großen Aus wahl verbunden, bei welchen ich im Stande bin, neben guter Waare äußerſt billige Preiſe ſtellen zu können, und darf deßhalb auf einen zahlreichen Zu ſpruch hoffen.

Friedberg, den 29. Jan. 1834.

Carl Chriſtian Nagel in der Metzgergaſſe.

(45) Johann Heinrich Rau und deſſen Ehefran von Altenſtadt entliehen am 8. Februar 1787 ein Kapital von 400 fl. zu 4% bei Poſtſekretär Luſt zu Friedberg, und verpfändeten nebſt andern Im⸗ mobilien auch ihre früher an Charlotte Roͤßing zu