Ausgabe 
8.12.1914
 
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Abteilungen. Alle öffentlichen Gebinde find militärisch beseht. Die unter der Leitung des Prinzen Georg errichteten starken Verteidigungsanlagen, die gegen Norden gerichtet waren, wur­den von den abziehenden serbischen Truppen selbst zum Teil zerstört.

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Der österreichische Generalstab - meldet: _________

Nene Tageszerrnng. Dienstag, de» 8. Dezember ltli.

ralmächte kräftig genug find, um mit Hilfe der Türkei zu verhindern, daß die Dreiverbandsmächte die Adria und das Mittelineer ganz in ihre Gewalt bekommen. Jedenfalls ist es eine Pflicht der SelbsKrhaltung für Italien, falls seine vitalen Interessen auch nur im entferntesten gefährdet wer- den, nicht etwa um den Zentralmächten zu helfen, sondern im eigenen Interesse gegen jene Mächte anzukämpfen, die sich zum Herrn der die Küste Italiens berührenden Meere ailfwcrfen wollen.

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ritza. Me von den Griechen vertrieb«, worden waren, sinh gestern auf einem griechischen Dampfer in Dedeagatsch ein- getroffen.

Ans Frankreich.

Die Wirkung der Dordasellensperre. Paris, 6. Dez. (W.

B Nichtamtlich).Matin" meldet: Die Einfuhr an Getreide nachFrankreich betrug im August, September und Oktober 4 677 401 Zentner, die Mehleinsuhl 411804 Zentner. Die aus Rußland eingeführte Ectreidemenge betrug im August 351639 Zentner, ging aber infolge Schließung der Dardanellen im Sep- tcmbcrauf 185 023 Zentner und im Oktober auf 26 004 Fentner herab.

Das französische Parlament. Paris, 7. Dez. (SB. ,B. Nichtamtlich). Ministerpräsident Nioiani erklärte einem Mit­arbeiter desPetit Parisien", die Regierung werde in der Kammer die Annahme des Vorschlages bctr. Verschiebung der Senatswahlen, die provisorischen Budget-Zwölftel sowie die Ratifizierung der während der sessionslosen Zeit von der Ne­gierung erlassenen Dekrete und Bestimmungen verlangen. Mi­nister Ribot erklärte, die Finanzlage sei denkbar günstig.

Aus Rußland.

Revolutionäre Unruhen in Rußland. TieSüdsla­wische Korrespondenz" meldet:

Die türkischen Blätter veröffentlichen Mitteilungen über den Umfang der revolutionären Bewegung in Rußland die ihnen seitens der Konstantinopler Vertretung des Bun­des für die Befreiung der Ukraine zugehcn.

In den Mitteilungen heißt es: Unter den wegen Teil­nahme an revolittionären Umtrieben verhafteten Mitglie­dern der Duma befindet sich auch der Deputierte des von Ukrainern bewohnten Gouvernements Jekaterinoslaw, Pct» rowski.

Das Gouvernement Jekaterinoslaw und insbesondere die Städte Jekaterinoslaw und Ludnnsk hatten schon bei Beginn des Krieges eine fcbr widerstrebende Haltung ein­genommen. Bei der Mobilisierung entstanden ernste Un­ruhen, und die Einwohner weigerten sich dem Rufe zu den Waffen Folge zu leisten. Die Lage i» dem genannten Be­zirke nahm einen so ernsten Charakter an, datz die Regier­ung gezwungen war, gegen die ukrainischen Bauern mit Gewalt vorzugehen und Artillerie an einzelnen Plätzen cnif- fahren zu lassen, um die Unruhen niederzuhalten.

Es könne angenonunen werden, heißt es in den Mit­teilungen, daß die Lage in Rußland sehr ernst sei, wenn die Sozialdemokratie es wage, in diesein Augenblicke gegen di« Regierung vorzugehen. Der bedenkliche Charakter der Be­wegung werde auch dadurch ersichtlich, daß die Regierung es nicht mehr dabei bewenden lassen könn», die Vorgänge ein­fach totzuschweigen, sondern gezwungen sei, darüber osfi- ziclle Erklärungen durch die Petersburger Telegraphen- agentur zu verbreiten.

Einem Berichte zufolge habe auch die Lage in Odessa eine arge Verschliininerung erfahren. Das ganze Geschästs- lcben in der Stadt sei erstorben, allgemein herrscht Furcht vor einer neuerlichen Beschießung der Stadt, Die Schiff­fahrt ans dem Schwarzen Meere ist vollkommen eingestellt worden. Die in Odessa zurückgebliebenen Deutschen und Oesterreicher, etwa 500 Köpfe, wurden interniert, das Er­scheinen der Odessaer deutschen Zeitung eingestellt.

Auch ini Kaukasusgebiet beginne die revolutionäre Be­wegung bedrohliche Formen anzunehmen. Auf dem Da­vidsberg bei Tiflis wurde eine geheime Versammlung von Revolutionären, die eine Erhebung gegen Rußland propa- gierte, durch die Polizei überrascht. In zahlreiche» fnufo- fischen Städten finden Massenvcrhastungen, besonders von Arnieniern, statt.

Ein disziplinloser russischer General. Eine Depesche des Pesti Hirlap" aus Nyiregyhaza meldet: Ein gefangener russischer Hauptmann teilte mit, daß die linke Flügelarmee der Russen in dem Raume von Przcmysl und Czernowitz selbständig zum Schutze der russischen Offensive gegen Galt- zicn operiere. Den Einbruch in die Karpathen unternahm sie jedoch ganz eigenmächtig, nur um sich auszuzeichnen, und sie wurde nach der empsindlichen Schlappe bei Homonna aus deni im Zenipliner Komitate eingenommenen Raume voni Oberkommando zurückbefohlen. Der schuldtragend« Gene­ral wird vor ein Kriegsgericht gestellt werden.

Ans England.

Die Schwierigkeiten der Hecrcsausbildnn« in England. (SB. B. Nichtamtlich). Der militärische Mitarbeiter derBer- lingske Tidcnde" schreibt: Kitchener hat ungeheure Schwierig­keiten mit der Ausbildung des neuen Heeres für die Verbünde­ten. Während Deutschland die junge Mannschaft zu einem be­stimmten Zeitpunkt mit allen Hilfsmitteln in die Kasernen der alten Mannschaft zu systematischem Unterricht einberust, ist der Militärdienst in England ein Erwerbszweig mit hohen Löhnen und bedeutenden Pensionen für die Hinterbliebenen der Eesal- lenen und Verwundete». Die Kasernen aber sind nur für eine geringe Anzahl berechnet. Neue Rekruten treten täglich ein und erschweren somit den Unterricht. Osfiziere und Untcroffi- ziere fehlen. Es ist schwierig, den Soldaten militärische Dis­ziplin beizubringen, da sie darin keine Vorschule haben.

Irland» Hossnung. London, 3. Dez.Morning Post" meldet aus Washington vom 23. November: Einer Ehikagoer Depesche zufolge teilte Clarke, der Präsident der Vereinigten Irischen Gcsellschaste» Chikagos, mit, daß der Deutsche Kaiser Sir Rogrr Casement das Verspreche» gab, Irland zu besrrien, wenn Deutschland siegreich sein würbe. Elarke sagt, er kenne die deutschen Absichten betreffs Irland nab werde sie in Massen­versammlungen und Demonstrationen bekannt geben, dl« gleich­zeitig an verschiedenen Stellen Ehikago» unter den Auspizien de» Deutsch Irischen Vnnbe» Amerika, ftattsinden würde».

Der amtliche österreichische Bericht. Wien, 7. Dez. (W. T. B. Nichtamtlich.) Amtlich wird verloutbart: 7. Dez. mittags: Das Ringen um die Entscheidung auf dem russi­schen Kriegsschauplätze dauert an. Oesierreichisch-ungarische und deutsche Truppen wiesen einen Angriff im Raume südwestlich Piotrkow der über Noworadomsk nordwärts vor- ftrebenden russischen Kräfte zurück, indessen deutsche Trup­pen den Feind zum Weichen ßwnugen.

In Westgalizicn sind gleichfalls schwere Kämpfe im 8ange, ihr Ergebnis steht noch aus. In diesem Raume nahmen unsere und die deutschen Truppen gestern neuer­dings 1500 Russen gefangen.

In den Karpathen wird weiter gekämpft. An man­chen Stellen hat der Feind starke Kräfte wieder hinter den Eebirgskamm zurückgezogen.

Der Stellvertreter des Chefs des Eeneralstabs: v. Hofer, Generalmajor.

Vom südlichen Kriegsschauplatz. (W. T. B. Nichtamt­lich.) Vom südlichen Kriegsschauplatz wird amtlich gemel- det: Die mit der Einnahme Belgrads bedingten Operatio­nen erfordern nunmehr eine Umgruppierung unserer Kräfte, diren Details sich naturgemäß der allgemeinen Verlautbar- y . ' entziehen.

Der Stellvertreter des Chefs des EencralstabR o. Höfer, Generalmajor.

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| Das türkische Hauptquartier i 8====== meldet: ===!

Konstantinopel, 6. Dez. Auf dem kaukasischen Kriegs­schauplatz setzen die türkischen Truppen erfolgreich ihre Opera­tionen fort. Die Ortschaft Euede (?), 20 Kilometer östlich von Datum, wurde von den Türken besetzt. Eine russische Abteilung die von Batum entsandt war, um einen wichtigen von den Türken genommeneri Brückenkopf wieder zu erobern, wurde bis aus den letzten Mann vernichtet. Eine starke türkische Pa­trouille unternahm einen kühnen Raid und zerstörte das Elek­trizitätswerk von Batum.

Die re»' üutionäre Vewegung im ganzen russischen Kaukasus nimmt g«»gsn llmsang an. Tscherkessen und Georgier schlie­ßen sich überall begeistert den vordringendcn osmanischen Trup­pen an.

Konstantinopel, 7. Dez. (Nichtamtlich). Das Große Hauptquartier teilt mit: In der Gegend von Adjara haben neue, für uns erfolgreiche Kämpfe ftattgefunden, in denen vir die Russen, welche Dum-Dum-Geschosi« gegen UNS benutzten, eine Kanone, sowie eine Meng« von Bomben, Waffen und Mu­nition abgenommen haben. Russische Angriffe östlich des Wan­sees an der türkischen Grenze waren ohen Ersolg. Hingegen haben unsere von Revander vorrückendcii Truppen Saoutschd- laghe, 70 Kilometer jenseits der Grenze, besetzt, einen wichtigen Stützpunkt der Russen in der Provinz Aserbaidschan.

Ter Heilige Krieg. R o in, 7. Dez. Der türkische Bot- schaftcr Naby Bey versicherte in einer Audienz dem König na­mens des Echcik Ll Islam, daß die italienischen Kolonien in der Erklärung des Heilige» Kriegs nicht cinbegrisfen seien.

Aus Liyen. Mailand, 7. Dez. Infolge der jüngsten Unruhen geht nach Libyen eine verstärkte Brigade von acht Ba­taillonen ab. Rach einer Meldung aus Kairo findet demnächst eine Zusammenkunft des Groß-Senusien mit mehreren früheren ^geordneten, darunler Omar Pascha Mansurde, dem chemali-

Abgcordnetcn für Benghasi <m türkischen Parlament statt, !. i über die Haltung der Eennssi in Aegypten und in der Ey- renaika zu beschließen.

Französische Niederlage in Marokko. Zuverlässige Nachrich­ten ans Marokko bestätigen die schwere Niederlage der Franzo­sen beim Kenisra. südlich von Mekines. Die Verluste der Franzosen betrugen dreißig Ojsiziere und achthundert Mann. Ferner erbeuteten die Berber acht Geschütze. Die Nachricht rief in ganz Marokko große Bewegung hervor, besonders macht die Eroberung der Geschütze Eindruck. Die Franzosen bringen jetzt alte, aus Marokko hcrausgezogcnc Truppen über Marseille wieder zurück.

Asghanislan. K a n st a II t i II o p c l, 6. Dez. Zuverlässig wird gemeldet, daß der Emir von Asghanistan mit großem Ge­folge Kabul verlasien und sich nach dem Süden seines Reiches begeben hat.

Der heilige Zinh! mit) der Krieg.

Rom, 7. Dez. Wie ein neues JnsormatiouSbureauLa Corrispondenza" erfährt, ersuchte der Papst die Oberhäupter der kriegführenden Mächte, an, Weihnachtstage einen ein- tägigen Wasfenstillstand cintreten zu lassen.

Die Interessen Italiens.

Budapest, 7. Dez. (W. B. Nichtamtlich.) DasNeue Pesicr Journal" kommentiert die Rede Salandras und sagt: Es ist begreiflich. daß Italien auf seine Interessen in der Adria und dem Mittelmeer wachsam achtet. Die italieni­schen Interessen in der Adria sowohl wie im Mifteliiteer werden einzig von den Drciverbandsmächten bedroht: nur Rußland allein könnte, wenn etz Herr der Dardanellen würde und den Balkan in seine Gewalt bekäme, die Adria zu einem Slawenmeer machen. Nur England und Frank­reich könnten Italien die ilun zukomiiicndc Vorherrschaft im Mittelmeer gefährden. Wir sind überzeugt, daß die Zent-

Dknjiihland unt» die liidafrikanilche Itoion.

Berlin. 7. Dez. ( W. T. SB. Amtlich.)

Don burischer Seite wurde die Kaiserliche Regierung uni die Abgabe einer Erklärung über die Stellung Deutsch­lands zu der Südafrikanischen Union während des gegen­wärtigen Krieges gebeten. Der Staatssekretär des Reichs- kolouialamtcs hat darauf folgende Erklärung abgegeben:

Um den in keiner Weise provozierten Einfall englischer Truppen in das Schutzgebiet von Deutsch-Südwestafrika zu entschuldigen, und um in den Augen der holländischen Be­völkerung Südaftikas, deren überwiegende Mehrzahl gegen eine solche Maßnahme war, diesen Schritt zu rechffertigen, haben Mitglieder des Ministeriums sowie des'Parlaments der Südafrikanischen Union öffentlich und privatim behaup­tet, die deutsche Regierung beabsichffgte im Geheimen, Süd- afrika in Besitz zu nehmen. Die deutschen Streitkräfte in DcutschSüdwestafrika hätten da§ Territorium der Union verletzt, ehe Feindseligkeiten von seiten der südafrikanischn Regierung untcrnonimen worden seien. Deutschland habe also den Angriff provoziert. Falls man keine Gegcnmaß- rcgeln ergriffen hätte, würde das Schutzgebiet von Deutsch- Südwestafrika die Basis für militärische Operationci! gegen die britischen Schiffe, welche den Verkehr zwischen Südafrika und Europa besorgen, benutzt und der Union unabsehbarer Schaden zugcsügt worden sein.

Da die deutsche Regierung dem Eindrücke zu begegnen wünscht, den diese falschen Nachrichten auf alle Südaffikaner gemacht haben, erkläre ich folgendes:

Die deutsche Regierung hat niemals den Wunsch oder die Absicht gehabt, das Territorium der Südafrikanischen Union vorübergehend oder dauernd zu besetzen, noch auf irgend eine Art die dcntsckse Herrschaft über die Union oder über Teile dieses Landes zu erzwingen, weder durch mili­tärische Einfälle von Dciitsch-Südwestafrika aus, noch in irgend einer anderen Weise. Soweit der Kaiserlichen Re­gierung bekannt geworden ist, ist das Territorium M»- Uni­on, ehe die Südafrikanische Regierung den Angriff auf Dcutsch-Südwestafrika anordnete, von dort weder zu Lande noch zu Wasser angegriffen worden. Deutschland ilt über­zeugt davon, daß die Ursache dieses Krieges zwischen Deutsch- land und England Südafrika in keiner Weise berühre. Deutschland wünsche vielmehr, die Feindseligkeiten, die ihm durch die Negierung der Südafrikanischen autge-

zwungen worden sind, einzustellen, vorausgesetzt, daß auch die Regierung der Union von weiterem feindlichen Vorgehen gegen deutsche Territorien Abstand nimmt und die bereits besetzten Gebiete wieder räumt. Die deutsche Regierung ist in diesem Falle bereit, zu versichern, daß keinerlei Feindseligkeiten von Deutsch-Südwelfafrikc, ans gegen die Südafrikanische Union unternommen werden sollen. Sollte es den Südafrikanern aclingcn. einen selbst­ständigen Staat zu errichte», so wird die deutsche Regierung ihn anerkennen und seine politffckic Unabhängigkeit, und seine territoriale Integrität respektieren.

Aus Portugal.

Die Kabinettskrise in Portugal. Lissabon, 7. Dez. Das ganze portugiesische Kabinett ist zuiückgctrcten. Es soll ein Nationalkabinett aus Mitgliedern aller Parteien gebildet wer­den.

Vom Balkan.

Serbien, Vnlgacicu und Gricchcninnd. Konstantinopel, 7. Tez. (W. B. Nichtamtlich.) DerTanin" erfährt, daß nach der serbischen Niederlage der englische Gesandte in So­fia im Namen der Triple-Entente offiziell erklärt hat, Ser­bien sei bereit, den ganzen Teil Mazedoniens bis znni War- dar abzutrcten. DaS Blatt glaubt, daß Bulgarien dieses Anerbieten ebenso ablehnen werde wie das erste Mal. Der Tanin" erfährt weiter, daß der Schritt Serbiens in Grie­chenland lebhafte Unzufriedenheit hervorgerusen habe, da Griechenland befürchte, daß es im Falle der Verwirklichung dcs sorbischen Angebots von Bulgarien eingeschlossen wäre.

Die serbische Regicriing. Von der Schweizer Grenze, 7. Tez. Nisch: Das neue Ministerium ist ein Koolitions- kcbincit. Vaschitsch hat wie bisher den Vorsitz und das Aeußere, Oberst Bojowitsch ist Kricgsmiliister.

Ein hulgarisch-griechiichrr Greuzzwischensall. Athen, 6. Tez. (W. B. Nichtamtlich.) DieAgeuce dÄthenes" meldet: Bulgarische Soldaten griffen gestern ohne Grund den Grenzposten 115 au. Sie wurden jedoch zurückge- lchlagcn. Ein griechischer Soldat wurde verwundet.

Sofia, 6. Dez. (W. B. Nichtamtlich.) Meldung der Ageuce Bulgare": Ein Korrespondent von Newrokop tele­graphiert, daß gestern früh griechisckte Grenzwachsoldaten unvermutet das Feuer auf den bulgarischen Posten bei San Konstantine und Stergotsch erösfneten. Das Gewehrseuer dauerte ungefähr zehn Stunden. Die Regierung beauf- tiagte den bulgarischen Gesandten in Athen, unverzüglich die nötigen Schritte bei dem griechischen Kabinett zu unter- nehinen, um gegen Mesen absolut ungerechtfertigten Angriff zu protestieren.

Die Grieche» gegen die Albaner. Sofia, 8. Dez. (W. B. Nichtamtlich.) 200 mohammedanische Albaner aus Ko-