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tnlilpiclei eine Bombe herabjallen liehen. Ei glaube, »ah vieles die beste Methode lei, um die jungen Männer zur Besinnung zu bringen. Es sei keine eitle Drohung, zu behaupten, bah England in Gefahr sei.
ribnahme der Rekrutierung, 2 a n d o n , 12. Ron, Nichtamtlich) Sir -loses Hampfyldo Füller, der früher hohe Stellungen in Indien bekleidete, führt in einem Brief an die „Times" de» Rückgang der Rekrutierung 1) aus die Abnahme der Aibeitsiol,gleit zuriuk und 2) aus den schlechten Einfluh der Presse. Er sagte' Unsere Journalisten und Politiker sind überzeugt, daß das britische Volk unter den schlechle» Nachrichten znfaminonbr ecken würde, und sie bemühen sich, unsere Erfolge zu übertreiben und unsere Niederlagen zu verkleinern und die Ueberzeugung wach zu rufen, dah jeder britische Soldat lg Deutsche auswiege. Das ist aber kein Ansporn zu einem langen mühsamen Kampfe. hier kann nur SelLstaujopserung helfen,
8it Mm M Kkink parbarrn.
^ !n i n s'fi et fl, 12. Nav, (Nichtamtlich). Eine Neber- sicht über die im Kriege zerstörten Gebäude weist im Regierungsbezirk Königsberg nach Mitteilungen von zuständiger Quelle zahlreiche schwere Schäden auf. Ganz oder teilweise zerstör^ find 2112 Eebäude. Am schwersten betroffen ist der Kreis Eerdaue» mit «75 Eebäudoverwüstungen. Stark gelit- te, bob.n auch die Kreise Wehlau, Friedland, preußisch Tylau, S aslenburx und Labiau.
(^ittgeständttis.
B e r I i n , 12. Non. (Nichtamtlich). Die „Nordd. Allgem. Zig" gibt aus dem Amsterdamer „Telegraas" nachstehendes Eoständnis wieder: Die Bewohner von Beerst nördlich Dix- muiden haben trübe Stunden erlebt. Schon von Freitag ab siapklten belgische Soldaten in der grossen geräumigen Kirche Strcb aus. das sie mit Petroleum übergosien. Am Sonntag muhten sie das ehrwürdige geliebte Gotteshaus anstecke,>. Sie siiblte» das Barbarische ibrer Tai: deshalb erklärten sie,den Dörflern die Deutschen würden den Turm zur Beobachtung der Stellungen benutzen und dort Maschinengewehre anspslau- zen, um das Bal! in Dirmuiden zu beschießen.
brraf Miclczynskr.
Wie das „Berliner Tageblatt" mitteilt, ist der iriihere Reichsloxsabgeordnete Gras Mielczgnski, der, wie erinnerlich des Mordes angekiagi und freigesproche» worden ist, bei Ausbruch des Krieges in militärische Dienlle getreten und h ri bereits das Eiserne Kreuz erster Klaffe erhalten.
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HüRfntragf in brr Jlortlff.
Berlin, 12. Stoo. Neuerdings sieht sich die deutsche Regierung gezwungen auch amtlich Stellung zu den salichen Anschuldigungen Englands über ein Legen von Minen durch Lazarettschiffe und Handelsschiffe zu nehmen. So findet sich in den „Nachrichteil tär Seefahrer" Nr. 3161 folgende Deröffenr- lichung. „Die eiiglische Regierung Hai am 2. November unter der falsche» Anschuldigung, dag Deutschland durch Lazarettschffie und Handelsschiffe unter neutraler Flagge in der Nordsee Minen gelegt und Rekognoszierungen ausgeführt habe, eine Bekanntmachung für die Schiffahrt nach und in der Nordsee erlagen. durch »eiche den Sckijfen unter der Vorspiegelung von Minenoirohr in der nördlichen Nordsee der Weg durch den englischen Kanal, die Downs und längs der englischen Ostkästo empfohlen, vor dem Wege durch die nördliche Nordsee uni die Orlnepinjel» und die Shetlands herum aber gewarnt wird. — Demgegenüber wird darauf hingewiesen, dah die Eewäffer der nördlichen Nordsee eiuschliehlich der Linien Hebriden—Far Oer- Jsland, die Eewäffer an der norwegischen Küste und des Ska- geraks durchweg Wasiertiefen haben, auf denen jedes Minenlegen ansgeschloffen ist. Dagegen ist belannt, dah in »er südlichen Nordsee und im engliichen Kanal zahlreiche Minen, und zwar, wie sestgestelli ist, englischen und sranzösischen Ursprungs, uwbertreibrn, die nicht entschärst sind, und dah an vielen Stelleii des neu England empjohlenen Wege» längs Ser englischen OsikLfte Minen gelegt sind, von denen in letzter Zeit ebenfalls einzelne treibend angetroffen wurden, — Für die Schiffahrt bildet der von England empsohlene Weg durch den Kana! durch die Downs und längs der englischen Ostküste daher ein. schwere Gefahr, während der Weg durch die nördliche Nordsee minensrei und daher gefahrlos ist."
KnlMkftMlittillaim in Miiü.
Nachdem im Kriegsgefangenenlager bei Limburg si. S. L. 300 sranzöstsche Kriegsgefangene »ntergebrachi sind, die bisher in den Baracken aiff dem Truppenübungsplatz Darmstaot interniert und nach Liniburg zur Berwendung bei de» Arbeiten zur Fertigstellung des Lagers transferiert werden, hat die Königliche Kouimaiidaniur des Kriegsgesangenenlagers daraus hiu- grwic'sen, bah der Besuch des Lagers Unberufenen nicht z,'stattet ist und ist es verboten, sich dem Lager auf eine geringere Entfernung als 20!) Schritt zu nähern. Die Wachtposten lind angewiesen und berechtigt, Personen, die ihren Weisungen nicht gehorchen, scsizunehmen und gegen solche, die nach criolgter Festnahn.e zu enlspringen versuchen, oder sich widersetzen, von der Wasfe Gebrauch zu machen.
Ans der Heimat.
» Friedberg, 18 . Noo. Bon heute ab wird In der Zeit von 12'A—iy, Nachm, der Schalter für die Annahme und Auszahlung von Postanweisungen geschlossen gehalten. t * Friedberg. 16. No». Es ist dringend »oiwenüig, dr» Verbrauch der Bereisungen der Krastwagen nach Möglichkeit einzufchränken. Kraftwagen sind deshalb im Privatverkehr nur in den diingeudsten Fällen z» benutze».
* Friedberg, 16. Nov. Gestern, nnt Sonntag, abend gegen 7—9 Uhr fiel der erste Schnee. Obwohl er in dich.
Ne,e lasKjeUang. «ontag. den 18. Si-vember 1914.
tfn Massen fiel, blich er nicht liegen, der er bald in Regen überging. Heilte früh zeugten niir die Gipfel der Berge don dein gestrigen Schneefall, ans der Ebene war er verschwunden.
Frirdherg, 14. No» (Luther feier). Schlicht Uich Inhalt-reich, ganz dem Geiste unserer cinslcn Zeit angevrht verlies die diesjährige Luihrrjeier. Die weile Holle der -st.ib!- kirche war bi» auf den lctzlen Platz gefüllt. Das niedcciän- di>ck,e DaniaeSei und das auch im diesmaligen Kampfe seine alle Volkslraft bewährende Litthorlied „Eine feste Burg", sie llangei noch gewaltiger und erhebender als i» den ruh'oeir Zriten de» Fliedens. Luther selbst kam in einer Anzabl von Aussprüchen und Aussührungen. besonders aus der Schritt „Ob Kriegsleule auch in seligem Stande sein können", zu Wort: sie muteten uns zum Teil an, als seien sie gerade für die beioiDe- rrn Verhältnisse unserer Zeit geschrieben. Der Redner des ! Abends, Herr Universitätsprosessor D. Eck, Eiehen, b.'baude-ie die grohe ernste Frage „Krieg und christliche Frömmigkeit" Ja geistvoller Anlehnung an die Eliaserzählung von der Erscheinung Gottes am Horeb (2. Könige Kap. lg, V. II pnd 12) zeigte er dah auch im Kriegsstnrm, ja in diesem unsere n Voll ausgezwungenom furchtbaren Ringen ganz besonders, Gott erscheint: die Gottesmächte der Pslichlerfüllnng. des Oplernntes, des Glaubens werde» (ebendig und machen unsere Zeit trotz ollem Schweren und Herzbrechende» zu einer heiligen Zeit, j Für bei einzelnen aber gilt es in solch stürmender Zeit ,.S"ffe in dem Slnrm" bei sich selber zu hob..», die innere Krill die alles sich und andere zum Segen werden loht. In den Thören des Klrchengesangvereins erllangen die Töne von Kcai» und Stillo. vo» Elaubonsmut und Eottveriroucn. So wird der Lulberabend 1914 allen, die ihn mitseierten, unvergehlich sein.
Aus drni Kreise ffanan.
* Hanau, 16. Nov. (Keine Aushebung des Kurtorfel- anssuhrvcrboteS.) Auf oingezogone Erki^iidigiiiig bei:» LandratSamt in Hanau können wir inilloilon, dos; das Ausfuhrverbot von Kartoffeln an? boi» Kr. Hanau nicht aufgehoben ist, sondern noch in Kraft steht.
Hessen Raffa».
* B«w Taunus, 16. Nov. Auf dem Feldberg und Altköiliq ist in der Nacht zum 12. November der erste Schnee pefallea
* Wiesbaden, IG. Noo. ^>ie Landwirlschaitslam.ner für de» Regierungsbezirk Wiesbaden ist bemüht, bei den mahgeben- de» Stellen die Festsetzung von Höchstpreisen snr Futtermittel durchzuletzen. Die Bestimmungen b.'tr. den Höchstoreis für Rogge"- und We.zenkleie, der mit 13 Mark angesetzt morde» ist, werden nämlich in letzter Zeit umgangen, und die ganze Absicht des Gesetzes, zur Berfütterung nicht z» teuer Kl-ie zu schaffen, illusorisch gemacht, dadurch, dah die Erohmühlen. die naturgemag die Hauptmasse der Kleie liefern, den Kleiepreis dadurch eihöhen, dah sie Kleie nur in eigenen Säcken obreb-n und diese ausserordentlich hoch berechnen, so dah der Doppelzentner Kleie ost auf 14.5,0 Marl zu stehen kommt.
* Wiesbaden, 16. Nov. Die Maul- und Klauenseuche bat sich im Regierungsbezirk Wiesbaden weiter ausgedehnt. Sie ist letzt auch in Niederzeuzheim im Kreise Limburg festgestellt worden.
r Wiesbaden, 14. Nov. Der Landwirtschaftskammer für den Negierungsbezirk Wiesbaden sind Klagen darüber znge- gangen, dah die Landwirte die für die städtische Bevölkernng notwendigen Kartoffeln auch bei den jetzigen guten Preisen nicht zum Verkauf stellen und zwar aus Epekulationsriicküchten. Die Kammer ist dieser Ausfassung entschieden entgegengerreten mit dem Hinweise, dah die Landwirte vor allem einen Teil ihrer Kartofseln in diesem Jahre bei den äuherst hoben Futter- mitlelpreise.i zu Fulterzweckeii zurückhalien, eine Absicht aber, die Kartoffelpreise in die Höhe zu treiben, bei de» nassouischen Londwirten nicht vorliege. Die Landwirtlchaitskammer bittet die Landwirte, alles zu vermeiden, was zu einer noch qröhereu Prcissteigerung dor Kartoffeln beitragen könnte und die Knr- toffelu dem Konsum möglichst vor eiutretendem Frost in inög- lichst grossem Umfang zuzuslihren.
' Lnubnrg a, d. L., ll. Nop. Ter Bischof von Limburg macht über oie Mahnahmen des Bundesrats zrr Ernährung des deutschen Balles zeitoemähe Ausii hrungeu, indem er sich an den Klerus mit der Bitte wendet, die ihm anreriravten Gemein Sen über die Bedeutung und die Notwend!,gleit der oe- nannkeir Bfohuahmen in Privatgesprächeil und Vorträgen i» Viremeii oder Vorsa»mlunge» der ganzen Eenieivde uusznklä- ren und zur sparsamen Berwendung aller Lebensrnittel ausiu- sorderu. „Wen» die Bevölkerung", jo schlieht der Bischof, „an die gewaltigen Opttr und Entbehrungen unserer Soldaten im Felde erinnert und darüber belehrt wird, dah es für alle eine heilige Pflicht ist, mit den Nahrungsmitteln, besonders mit Brot und Brslsrucht, möglichst sparsam umzugehe», dauiit das Blut Uiijerer braven Krieger drauhen am Ende nicht umsonst geslosseir ist, wird sie au» Bnirrlandsliebe gerne die kleine» Opfer bringen, die ihr setzt auserlogt werde», um einen günstige,: Frieden zu sichern."
Slorkeubura.
* Darpistadl, 15. Nov. Einer grosse» Gefahr ist heute nachmittag da- Grohbcrzogliche Paar enironnen. Der Erohherzog ist am Snmsiag abend von der Front aus einige Tage in die Residenz z» feiner Familie zurückgelehrt und besucht- heute Vormittag mit der Grohherzagiu und den beiden Prinzcnsöh- nea die Hoslirche. Am Nachmittag beabsichtigte das Grossher- zagliche Paar ohne Gefolge einen Besuch bei der Familie des Prinzen Friedrich Karl von Hetzen in Franksurt im Automobil zu macken Die Fahrt sollte über Weiters,adt—Mörteldm gehen uni> fuhr das Auto, das voi: dem Hilsssahrer Stühlinger gelenlr wurde, die Jeldbergstrahe in rascher Fahrt. Als die Kreuzung des Dornheimerwegs passiert werden sollte, kam gerade vom Lahnhos ein Molorwagen der elektrischen Strassen- bahn. Der Führer, der schon seit 15, Jahre» im Dienste ist, bremste noch so gut es ging, der Krastwagenführer suchte noch über die Schienen zu kommen, doch wurde das Auto am Hinterrod gepackt, einige Meter zur Seite geschleudert und umg:- worsen. Tos Fürstenpaar konnte unversehrt, nachdem der erste Schrecken überftanden war, dem Auto entsteigen. Auch dem
Krairwa.-uu,eurer ist nichts geschehe», er flog unversehrt »eben das Auto. Die Herrschaften begaben sich zu Fuh »ach dem
nosen Pol .s» zurück. Die Ursache de, Unfalles Ist mit Sicher.
luit schwer ses.'znstelleii, Beide Fahrer behaupten, rechtzeitig vor deKreuzung Signale gegeben zu haben. Der Unsall hätte leilbt die bedei klick?,«en Folgen habe» können. Nicht zu
versteh.:, i'i, dah der Aulrführer, der aus der Fahrbahn, noch len Schiene» und dem Fuhsteig rechts noch acht Meter
NiilN! bo!!o, nicht II7ch rechts auc-gewichen ist, als er den elek, triuorii ?t>age» v-, links kommen lah. Die Polizei hat als- b.zlo d e ii' iifcn Erh.'.'. u-gen durch Vernehmung der Augenzeuge,: orroulo-p. Dos Erohherzogliche Auto konnte »ach
.5; '. .'.vrü.: . i n,ch de,,, Maestall gerbacht werden. -- Die Kiohberzogin bcsnchte am Samstag nachmiilag mit Eef- 'ge das neue j-.-t fertig gestellte Reserve Lazarett St. 1 ans i::,! Ezci.'ierplatz das Belegräume für etwa 430 Verwundete u-nsahk. die sehr hübsch und praktisch oorgestaltet. sch.,:, über lll.tz Berwnndele ausgenommen habe».
Uonr -5e!l>e der Ehre.
* Ruppertsburg, 13. Nov. Dem Wachtmeister Horui. Stork von hier, woleher als Nosorvo-Wachtinoistor iui Ar- tilloric-Rogt. Nr. I I 2. Munitionskolonno dicnt, wurde i!» 4. Oktober die grosso Padischo silberne Dordionsimodoille >,>id a,u l. Novembor das Eiserne Krouz 2. Klaffe de-'iehon.
^iotcs Kren?.
Am Mittwoch, den ll. November bielt der Borllond dos Landesvereins vom „Roten Kreuz" ans Anregung ihrer K. y. der Erossherzogin eine Sitzung ab, um über eine Sammelsi'n- dung von Liebesgaben zu Weihnachlen an unsere im Felde stehende'! Truppen zu beraten. Den 'Angehörigen soll Gelegenheit geboten werbe». Ehristgcschenke au ihre Lieben nah dem Krieasschauolatz zu senden. Auch diejenigen Soldaie». denen aus trzend einem Grunde von Angehörigen keine Koben ziige- sandt werde» könne», sollen nicht leer ausgehen. Es -'eilen i ; erster Linie alle hessischen Truppenteile, die im Bereiche d-s 13. Armeekorps ansgestellt worden find, bedacht werden. Es soll aber auch ermöglicht werden, an Soldaten, die bei onde- ren Truppenteilen stehen, Liebesgabe» zu Weihuachie» u sende». Beihandlungen über all' diese Punkte werden mit de n Generalkommando, der Post und sonstigen zuständigeil Behörden pepslogen und wohl in den erste» Tage» einen befriedigeii- den Abschluss finden. Ein Ausruf wird in den ersten Tagen erscheine» und ist von der Materialienabteilung in Darmstudt, a» welche alle Sendungen gehen und welche sich der nnendli- chen Mühe der Ordnung der tausende und abertausei-de von Paketen unterziehen will, ei» Merlblatt ansgearbeitet worden, das alle» Dürgermeistereien im Kreise zugehen wird Die Rot- Kreuz Vereine Butzbach, Friedberg und Vilbel werden die Einzelxatete aus den ihnen zugeirilie» Orten annehme» und schon möglichst nach Regimentern, Bataillonen, Kompagnie», Schwadronen, Batterien u!w. geordnet, i» Kislen und Ballen verpackt weiter nach Darmstadt gehen lasse». Vor alle» Dinge» ist es nötig, dass alle Einzelpakete mit de.tlicher und genauer Adresse versehen siiid und werden alle H,-r,'n Pfarrer, Lehrer und sonstige geeignete Persönlichkeiten gebeten, sich der richtigen Durchsührung dieser so wichtigen Ausgabe nach Kräften zu unterziehen. Die Pakete sollen in der Zeit vom 20. November bis zum 7. Dezember, als äusserstem Zeitpunkte in Darmstadt angeliesert werde». Es ist da her empfehlenswert, wen» man so bald wie möglich schon jetzt seine Vorbereitungen trifft, damit die Arbeit iih verteilt und nicht alles aus den letzieu Augenblick verschoben wird. Di- Versendung muss seitens des Roten Kreuzes Frird- berg spätestens am 3. Dezember d. I. bewerkstelligt werden Die Pakete sollen möglichst die Grösse 45X30X28 Ztm. Haien. Holzkistche» sollen nicht verwendet »nd dürfen Jläsüg- leiten nicht beigepnckt werden. Das Rote Kreuz ist natürlich bereit, ans seinen Vorräten und Mitteln Einzelpakete an unsere Tapfere», denen aus irgend einem Grunde von Aiigetzori- p.m keine Gaben zugesandt werden können, abgehen zu lassen. — Genauere Angaben erfolgen in den ersten Tagen durch die Merkblätter der Materialienabteilung Darmstadt und wollte der Zweigverei» vom Roten Kreuz Friedberg einstweilen auf die gejassie» Beschisse aufmerksam mache».
^iebesynbe».
Wohl an 400 Angehörige der Stadt und des Kreis". Frt-d- berp, stehe» seit August beim 2. und 3. Eisenbahn-Regiment im Felde, es dürste angebracht erscheinen, auch dieser in grösserem Massstabe mit Liebesgaben zu gedenken, umso mehr, da, wie aus verschiedenen Schreiben, welche aus dem Felde hier anoe- kommer. sind, dieselben anscheinend etwas in Vergessenheit geraten find. Man wolle der überaus schwierigen Täligkeff »nd der ungeheuren Albeitsleistuilgen dieser Truppen gedenken »nd ihnen durch eine Liebesgaben-Sendung eine, wenn auch kleine, Freude bereiten.
Sammelstelle» sind bei Herren Schmiedemeister Heinrich Häuser und bei Herrn Musikdireltor Emil Schäfer, Mi- litäiinusilschule Friedberg, eingerichtet und werden dort zw:ck- enlsprrchende Gaben: wie Zigarren, Zigaretten, Tabak, Psei- fen, wollenes Unterzeug jeder Art, Hemden, Strümpfe, Taschentücher, Taschenlampen mit Erjatzbatterie», Tee, Zwieback, Dauerwurst, Schinken »sw. dankend entgegeugeuommen.
Emil Schäfer, Unteroffz. d. Landw. 2.
Frankjuricr Wetterbericht.
Wechselnd bewölkt, öfters Regenschauer, kälter, nördliche Winde.
Berantwortlich sur den politischen imd lokalen Teil: o
Hicschol, Friedberg: für den Anzeigenteil: K. Schiiiidt, Fricdbcrg. Druck und Verlag der „Renen Tageszeitung" 8f. G, Friedberg 7. H.


