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Mr. 868

®rite 8.

Russen und Purster. Konstantinopel, 7. Noo. (SB. B. Nichtointlich). Nach persischen Blättermeldungen quälen die Russen die Bevällerung von llrmia in jeder Art und Weise. Die Russen haben die Telegraphendrähte zwischen Urmia und Salmajow zerschnitten. Das religiöse Oberhaupt Kiozun hat eine Fctwa erlasse», in der er zum Kriege gegen Rußland aus- ruft. Die Rusien tun ihr Möglichstes, um die Verbreitung der Fctwa zu verhindern. Die Kurden haben den rusien- freundlichcn Häuptling Symlo angegriffen: sie belagerten und erstürmten die Stadt Targeoar. Die persische Regierung hat den russcnsreundlichen Gouverneur von Lrmia abgesetzt und es verlautet, daß der Bruder des Giosiwestrs. der ägyptische Prinz Abba» Haliin Pascha, für das eiledigtc Aiinistcrium der öffent­lichen Arbeiten auserschen sei. Man glaubt, dag mit dieser Eruevuung, die unmittelbar bevvrstehen soll, die Rclonstruftion des Kabinetts beendet ist, da die Ministerien der Finanzen und der Post intermistisch geleitet werden sollen.

Die Stimmung in Kairo und iUeravdri u. Berlin, 8. No». Folgender, vom Sn. Oftober datier . -» einen Deut scheu gerichteter Brief aus Kairo und Al ist hier

einaetraffe» Wir Heren und erfahren csie Tage o.e Erfolge und di- Siege der Dculichen und daß Deutschland Belgien ganz erobert hat. Alle Rotabeln hassen und warten auf ihre Hilii. Die mohammedanische Bevölkerung Indiens ist bereit wie eine Truppe. Dasselbe gilt ebenfalls bei uns. Wir sind bereit zu sterben. Die ganze Bevölkerung wartet nur aus ei »cn Wink Deutschlands. Die Bevölkerung ist zum Kriege be­reit. Ich schreibe Ihnen dies, um Ihnen die Lage hier be­kannt zu geben Uno V» Ihnen Hilse zu erbitten. Dieser Brief wird Ihne» im Rainen der mohammedanischen Gemeinde ge­schrieben. die dcut>:',srcnndlich ist. Kinder und Greise beten für das Wohl Deutschlands.

Don der Cnrenaiko noch Aegypten Nach einer Meldung der , Stampa" hat der Scheich der Senusicn seine Streitmacht aus der Eyrcnaika zurückgezogen und nach Aegypten gcschiikr. Eine italienische Abteilung, die am 28. Oltober von Zaui Beda ab- ging, gelangte bis Mersa, ohne Feinde zu treffen.

Ät lUflriuinfl rinrs ycrtüflirfiinini rnrtnia'«-

Eine Dame, dir früher nun portugiesische» Hofe als Er­zieher,n tätig war, iibermittclt derhildeshcimschen Zeitung" aus Balasta-Gyaen.ath folgende Ausführungen des porrugie- iifchcn Kirchcnfürsten Kardinal I. S. Netto über die angeblich bevorstehende Beteiligung Portugals am Welllriege:

Die ganze Walt ist mit Krieg durchzogen, selbst mein Da- terland denkt daran, die Waffen zu ergreifen. Aber welche Torheil wäre das! honen wir, dah das Parlament nicht zustim- men wird. Und n>ögc Gott der Allniächtige es doch zulasten, dotz Portugal seiiic Neutralität bewahren möge, denn im an­deren Falle scheiur mir seine Lage entsetzlich zu werden. Das Land will nicht dm Krieg, und wen» cs so weiter geht, wer­den wir o,n jurchtbarsten Bürgerkrieg sehen."

Aus England.

LiS eugliicher Mine,Fischer zerstört. London, 7. Novbr WieDaily Mail" meldet, ist der MincnsischcrMary" bei Lowestost durch eine Mine zerstört worden.

Feldpostbriefe bis 500 Gramm.

Berlin, 7. Nov. (W. T. B.) Vom Ist. bis ciiischlicsi- lich 21. November tverdcu wieder Frldpostbricsc »ach dem Feldheer ii» Gctvicht vuu 2stU bis stOV Gramm zug-lafsri: tvcrde».

Der letzte Grus;.

Einer trauernden Mutter gewidmet.

Ich suhl cs, ach, die Tadeswundc brennt -- Und brennt! Mir hilft lein menschliches Bemühen iiuli must auch ich die stillen Wege ziehe»

Dorthin. wo Neid und Mißgunst man nicht kennt.

Dort ist der Frieden, den wir gern gewahrt,

Und den der Feind in seinem Haß gebrochen!

- Freiwillig bin ich in das Feld gezogen

Ictz. loll ich sterbe». Mutter, das ist hart!

Doch fe> getrost, mein tteues Mütterleiii Hab' ja »och Schwestern und zwei liebe Brüder,

Und wich sichst du dereinst im Himmel wieder,

Und Gott mit Euch: Dam, seid ihr nicht allein.

D:a' an die Tapfer», an das Vaterland. r,m wir ein Schutz', den Feinden eine Wehre,

Ui'd wer jetzi fällt, stirbt a», dem Feld der Ehre

' unser liebes, deuisches Heimatland.

DlUiii sei getrost! Es soll nicht anders sein i Heiz wird irci! Ich fterb' für unsere deutsche» Brüder Iii, Himmel seh' ich auch den Vater wieder, e. 1 ipohi, ihr Schwestern, Brüder, Müttcrlein Fricbverg i. h. Sulzmann.

Aus de» Heimat.

Don dein Bataillon ging drinOberh. Anz." folgendes Tchi eiben zu:

Markirch, den st. 11. ID

Iii dci» am 2. d. Mts. am Bernhards-Stcin, südwest- lich von Markirch, slattgefundcnen gröberen Gefecht haben die 3. und 1. Kompanie des Landsturin-Infanterie-Batail­le m:- Fricdberg mit grober Bravour und Auszeichnung init- gekänipft, sodab fic das uneingeschränkte Lob des fichreirdeu Ofsiziers, Oberst Peterfen vom Landwehr-Regiment 80 erntete». Leider ist der Angriff auf die steile Höhe, die von Alpenjägern in zwei hintereinander liegenden Schützen­gräben besetzt war, nicht ohne schmerzliche Verluste ver­lausen.

Von der L.Konipaai» starben de» .Heldentodsfürs Vater-

land:

Reue Tageszeitung. Montag, den 9. November 1911

1. der Lcmdsliirnrmann Heinrich Will ans Rodheini

v. d. H..

2. der Landstnrmnimin Philipp Wilhelm Riihl mi? Pobl-Göns:

von der 4. Kompanie:

3. Gefreiter Otto Müller aus Bad-Nauheini, geh. in Karlsruhe.

4. Heinrich Sommer ans Srortheini, Kreis Büdin- gen. Letzterer ist gefalle» durch einen Granatschub

a»l 3. 11. bei Pslanzenschule, östlich Col de Sie. Marie.

Ich habe durch die Bürgermeistereien die Angehörigen benachrichtigt imd ihnen im Namen des mir unterstellten Bataillons mein tiefgefühltes Beileid auSgedrückt.

Des weiteren wurden von der 3. Kompanie:

1. der Landstiniuinann Friedrich Appel aus Büd­ingen lvw. ll. Oberschenkel.)

2. der Landsturinuiann Pliilipp Johann Kappes ans Dad-Nanheim lvw. (am I. Knie),

3. der Landsturmina»» Johann Friedrich Wilhelm Stein ans Selters. Kreis Büdingen lvw. (durch Holzsplitter an> I. Ilngc),

4. Friedrich Wolf aus Düdelsheim, Kreis Büdingen, schvw. (durch Schrapnellflugel dnrchs Gesätz): van der 4. Kompagnie:

st. dr Landfturniman» Gefreiter Philipp Koppler ans Dilbcl, Kreis Friedbcrg, lvw. (r. Mittelfinger).

6. der Landstnrmmann Gefreiter Friedrich Höhr aus Fanerbach. Kreis Büdingen, lvw. (durch Streif- schütz r. Oberschenkel).

Ich selbst konnte an diesem Gefecht nicht teilnehmen, da mir als Ortskoinniandant von Markirch mit der 1. und 2. Kompanie des Bataillons die Sicherung dieser Stadt so­wie der Ausgänge nach Westen, Siidwcsten, Süden und Oste» übertragen worden war.

Die bei den gefallenen Landsturniniännern Vorgefun­denen Wertsachen pp. wird das Bataillon sammeln und später der Bürgermeisterei zugchcn lassen.

W c i in e r.

Oberst und Datailtonskommandeur.

* Friedbcrg, 9. Nov. Oberstleutnant Müller gefallen. Scho» Ende der vorigen Woche ging das Gerücht um, Oberst­leutnant Müller, der frühere Bczirkskommandcur von Fricdberg fei gefallen. Leider fand die Nachricht heute ihre Bestätigung: Ter Wackere'starb den Heldentod für's Datcrl and. Der Tod hält eine so reichliche Ernte ans dem Schlachtseldc, datz cs schier unmöglich wird, all' die Braven einzeln zu erwähnen: in diesem Falle aber ist es uns ein Herzensbedürfnis des Verstorbenen zu ge­denken. Oberstleutnant Müller war seinen Untergebenen stets ein besorgter und gerechter Vorgesetzter und Alle, die ans dein Bezirkskommando mit ihm zu tun hatten, rühmen sein leutseliges und hilfbereites Wesen. Er hat sich in der kurzen Zeit, die er hier gewaltet hat, ein dauerndes ehren­des Andenken erworben.

* Friedbcrg, 6. Nov. Die diesjährige ordentliche Haupt- ocrskinmlung des Eislausvercins fand am 88. Oktober im- gerhörnchen" statt. Aus dem Jahresbericht der Vereinslcitung dürste iolgendcs von Interesse sein. Der Winter 18t3-ll war für den Schlittschublaus recht günstig. Das Tagebuch wies 27 Eislnu'tagc auf, die Bahn konnte am 1. Januar eröffnet und an 15 Abenden von 810 Uhr elektrisch beleuchtet werden. Die Veschaisenheit der Eisfläche war weitaus besser als im Winter 1812-13. von der für den Eislauf so störenden Algenbildnng ans der Eisdecke war diesmal laum etwas zu merken. Am 18. Ja­nuar wurde ein Konzert und an, 25. ein Preislausen für die Jugend veranstaltet. Die Mitgliederzahl betrug am Ende des Dcreinsiahres 335, darunter 27 Neuanmcldungen. Aus der Rechnongsablagc ging hervor, daß sich die Einnahme» auf 1871.75 .8, die Ausgaben aus 1178.88 .8 stellten. Der ungün­stige Abschluß war größtenteils auf verschiedene Neuanschassun- gen und die Herrichtung der elektrischen Beleuchtungsanlage zuriiSzuführc». Das Bereinsvcrmögcu bettug 1888 M. In ei­ner längeren Erörterung wurde die Frage erwogen, ob es in­folge des Krieges ratsam erscheine, die Bahn des Vereins im kommenden Winter in Betrieb zu nehmen. Man war allge­mein der Ansicht, daß der die Gesundheit fördernde Eislauf für unsere Jugend auch gegcnwärttg trotz mancherlei Bedenken, die auf einem anderen Gebiet liegen, eine Notwendigkeit iei. Es nuibe deshalb beschlossen, Vorbereitungen zu treffe», die es ermöglichen, auch während des kommenden Winters dem Eis­sport zu huldigen und von Veranstaltungen, die nicht unbe­dingt notig sind, und den Verein finanziell stark belaste», wie Prcislauscn, Konzerte, tägliche Beleuchtung, Berieselung und Reinigung, abzuschen. Dieser Beschluß wurde unter der Vor­aussetzung gefaßt, daß die Militärbehörde die Eisteichsläche als Ucbungsplatz im Winter nicht benötigt. Der Preis der Mit- glicderlarte wurde aus 2 Jl, der Dauerkarte für Schüler und Soldaten aus 1.58 -8, der Tageskarte für Erwachsene aus 8.38 Jl, für Kinder und Soldaten aus 8.158 festgesetzt. Der seit­herige Vorstand, bestehend aus den Herren Reallehrer Klos, Stadtverordneten F. Damm, Kaufmann Ott, Professor Bolz, Sladtbaumeisier Köhler, Justizrat Keller und Scminarlehrer Leuchtgcns, wurde wiedergcwählt. Da der Vorsitzende zum Heeresdienst rinberufen ist, wurde Herrn Köhler die Vrreins- leitung für den lommendcn Winter übertragen.

* Die Versorgung Tcutschlands mit Leuckilöl ist nicht so reichlich, ui» davon abschen zu könne», ans eine Einschrän­kung des Verbrauches hinzuwirken. Es wird sich daher cm- ffeblen, daß die Bevölkerung sich niehr an die Verwendung von Spiritus zu Belcuchtungszwccken gewöhnt.

* Echzell, 8. Nov. Schneidermeister Joh. Kasapr H c I z - beiger dahier, ein einfacher Mann, Hot mit den, zuletzt ge zogenen Sohn die seltene Ehre, 5 Söhne und 1 Schwiegersohn dem Paterlande zur Verfügung zu stellen. Der Letztgcnaitte ist »»- einigen Wochen aus dem Felde der Ehre gefallen.

* Rodhci« o. d. f> ». Wo». Da» Eiserne Kreuz wurde dem Reierpisten Marttn Franz vom 116. Res. Ins.

Regiment verliehen. Der Tapfere, ein schlichter Bergmann von hier, ist unter größter Lcbensgcsahr bis zu den s-indlichen

Schützengräben gekrochen und warf dort Handbomben aus di» icindlichc Stellung.

Hcssen-Rassau.

* Wiesbaden, C. Nov. Im Aller von 75 Jahren ncrschied narb kurzer Krankheit der Königlich preußische Eeiicrallcutuait z D. Rudolf Freiherr d'Osscoille von Lüwcnclau, ein bewährter Ostizicr, der die Feldzüge 1884. 1886 uud 1878-71 mit Auszeich­nung miixcmacht. In der hiesigen Gegend war der Derstor- bene kein linbekanntcr, da er Ende der 70cr Jahre des verflos­senen Jahrhunderts als Major der Unterossizierschul- Biebrich Vorstand und, nachdem er als Oherstlcutnant im 188. Insante» rte Regiment in Karlsruhe gestanden, vom Jahre 1888 -1881 als Oberst des Infanterie-Regiments Landgraf Friedlich l. von Hessen Kasicl (1. lurhessischcs) Nr. 81 in Frauksurt a. M. kom­mandierte. Iin Jahre 1891 wurde u. Löwcnclau zum General­major und Komniandcur der 18. Infanterie-Brigade besördcri und war zuletzt Kommandeur der 33. Dioision in Metz.

* Wiesbaden, (l. Nov. Die Königliche Regierung in Wies­baden hat ciitschicdcn, daß die Unterstützungen, die an die Ehe- sraue» und Kinder, der zum Heere cinbcrufcucu Mannschaften der Reserve, Landwehr, Ersatzrcscrve, Sccwchr und des Land­sturms aus Grund des Rcichsgcsctzes vom 28. Februar l>-8 ae- zahlt werden, als steuerpflichtiges Einlommen nicht anzu­sehen sind. Auch die von den seitherigen Arbeitgeber» der Ein- beruscncn a» deren Familienangehörigen bewilligten Unter­stützungen und Lohnzahlungen bilden kein stcucrpslichtige: Tin- lommen, weil hier ohne weiteres angcuomincn werde» kann, daß die Zuwendung ohne einen Rechtsanspruch criolgt.

* Fulda, 8. Rov. Der 45jährige Laiidstyrmmann Steiger aus Zuffenhausen bei Ludwigsburg gebürtig, geriet, als er den in der Fahrt befindlichen Zug wieder besteigen wollte, den er. um eine Ersrischung zu nehmen, verlaßen hatte, unter den Zug und war sosort tot

Aus Starkcuburg.

* Darmstadt, 4. Nov. Einen dnnnnen Stristä beging im Juli d. I. der bis jetzt mit gutem Führnngsattest vor- sehen gewesene Musketier Friedr. Pfeiffer ans Sonnen­berg bei Wiesbaden, der seit dem vorigen Jahre im Jns.- Rcgt. Nr. 116 in Gietzcn dient. Er war am ll. Juls nach sesner Heimat beurlaubt, versäumte aber infolge Stockung der Stratzenbahn den Zug und kam mir bis Mainz. Ans Fnrcht vor Strafe holte er sich heimlich in seiner Heimat leine Civilklcidcr, inarschierte bis Frcibnrg und fuhr dann mit der Bahn über die Schweiz nach Marseille, wo er Arbeit fand. Anscheinend wäre er wohl sobald nicht mehr znräck- grkommcn, wenn nicht die Liebe znm Daterlnnde ihn durch angeschlagene Telegramme die Kriegserklärung in die Heimat gezogen hätte. Er reiste sofort zurück, wurde aber in der Nähe von Belsort durch die Franzosen sestgenomm.'n. Durch nugenügende Bewachung gelang es ihm aber zu ent­weichen und traf er am 10. August bei seiner Truppe wic- der ein. Er wird wegen Fahnenflucht unter Zubilligung mildernder Umstände in weitgehendstem Sinne zu 3 Mo­naten Gefängnis verurteilt, die ihm aber nach der Erklär­ung des Anklagevertreters, wohl im Gnadeuw-.n erlassen werden

Einzeln,rdt.

* Ei» Notschrei. Zu unserer Klage Uber die mangelhffti Beförderung der Polete an unsere im Felde stehenden Truppe» erhalten wir folgende Inschrift- Auch in unserem Odenwald ist ein Notichrei zu vernehmen über die Paleibrsörderung an »»scre Soldaten im Felde. Da wird bekannt gc:.:acht, cs lön- ncn Pakelc befördert werden bis Io und so viel Kilo. Flugs werden da von Angehörigen der Soldaten die Pakete gehörig richtig und nach Vorschrift gepackt, richtig adresstett und zum Teil rnii wertvollem Inhalt zur Post gebracht. Aber was hilft'», sie lammen nicht an! Mit den llcincre» P.iketcil ist cs inil geringerer Ausnahme ebenso. Die Soldaten im Felde velzweijeli. an ihren Angehörigen und diese seien ebenfalls trostlos. Es ist ein wahrer Jammer! Da werden Lscbes- gabcn gcsaiumelt und verschickt. Wer bekommt sic de»»'.' Die die Sache» am notwendigsten gebrauchen, die härtesten Stra- patzcn ausgehalten und die Schlachten kämpften, erhalten nicht». Schreiber dieses hat ei» großes Paket und elf kleine Mit iv.'kt- vitlleni Inhalt verschickt, drei tleinc sind wieder zurüögeiom- men Wo sind die andern? Ebenso hat seine Tochter 2 große und mcqicrc rrcincrc verschickt, der Zeit »ach hätte» sic a»lom- >i,cn müsse»: es ist aber noch nicht ein einziges an dcnSftstiinm- ten gelaugt. Die gleiche Klage ist von Haus zu Haus zu hö­ren, von Ort zu Ort, von armen wie von vermögende» Leuten. Hier muß cingcgrisscn und Wandel grschassen werde».

W i n t e r I a st c n. A SB.

Zkiitralilmiillnlig fiir Kritgssürlorgk.

Sammelstcllc Rathaus.

Saiilermcister Wtttmann und Gesellen (l. Gabe) 18 K; Bürgermeister Stahl (Finderlohn) 2 M; Dr. Schäfer (3. Gabe) 25 .6: Von einer Tischgesellschaft 33 . 8 , Statspiclgescllja,»ft im Iäocrhörnchen" 7K; Bcrgrat Foelling (2. Gabe) 20 .!>: Geh. Medizinalrat Dr. Weckcrling (2. Gabe) 28 Sei».-Direkt»: Dr. Kalg (2. Gabe) 28 M; Georg Mobs 10 ,6; Stadtrechner Presser (2. Gabe) 15 ,8; Jul. Kann 58 M; Sem.-Lehrer K. Müller (2. Gabe) 12 M\ Ungenannt 40 .8; Sattlermeister Wittman» und Gesellen (2. Gabe) 28 Ji; Firma Guita» Schwarz u. Söhne, E. m. b. H. 388 Ztr. Hausbrandkohlc, Gg. Weijensec 188: Marie Weisensee Ww. 3 .8: Gr. Geo-neter Becker 3 .8: Ungenannt 18 ,8: Max Frey 3 .8, Peter Theis SBk,. 10 .8; Troschke 2 ,8; Georg DilllNg 3 .8: Phil. Stein- hänsier 28 Ji; Dietr. Fegbeutel Ww. 58 Pfg: Kommerzienrat Ki-ri Trapp (3. Gab«) 58 -8.

Verantwortlich für den polttischen und lokalen Teil: O t t o H i r I ch c l, Friedbcrg: für den Anzeigenteil: K. Schmidt Fricdberg. Druck und «erlag derNeuen Tageszeitung"^ «. G.. Frärdbatzg i. H.