Ausgabe 
31.10.1914
 
Einzelbild herunterladen

3E Sg j HSra

ty

Is

;/

jjf

;lf

;V

ii

,'ji«

*7

«

q»

v*.

V

;/

v:

:t

v

;/

i.

:t

v~

i*

!

n

v:

it

V

.v

v.

L

v

:<

i

Vision int Felde.

(ITIoItfcs Geist).

Du findest keine Ruh, Du nicht!

Nacht; bist D» Deiner (Swift entstiegen Da; heil'ge Vaterland, es ficht,

Und ninuner fall es unterliegen I

Das- Rütteln an den Fürsten thronen.

Das Schrei'» der Mörder schreckte Dich,

Der dumpfe Donner der Kanonen Schlug an Dein Grab und weckte Dich.

Du sahst von Gstcn, Westen, Norden Die deutschen kande brandumloht,

Du sahst von grimmen Feindes Horden Das stolze Vaterland bedroht.

Da eiltest Du zu unsren Fahnen;

Dein niächt'ger Geist führt unser Heer

Auf ungeahnten Siegesbohne»

von Vst nach ivest, vorn Fels zum Uieer:

Ls sieht's der Feind; Dein Geist und Malten Umwittert jeden deutschen Mann;

Die neuen Siege sind die alten:

Ls geht von lvärth bis nach Sedan

Die Machen sahen Dich mit Grauen 3m nacht'gen Feld, auf der Bastion,

Sie sahen Dich in den verhauen,

Sie sahen Dich am Fort und sloh'nl

Nun gehst Du durch die tagerstille Und hauchst im Traum den Schläfern ein: Greift an, Sieg sei der einz'gc Mille!

Greift an, der Sieg soll Euer sein.

Mtick auf die inneren ^»afenanfagen von Palais.

Calais liegt an der schmälsten Stelle des Kanals, dem Pas de-Calais. und ist von dem gegenüberliegenden Dover nur 33.5 km enlfernt. Es ist demzufolge eine wichtige Seestadt, besonders im Lcikehr mit England. Dieser wird durch kleine Schnelldampfer vermittelt. die nur eine Stunde Fahrzeit haben. Die Hgfenanlagen vost Calais haben Verbindung mir dem ausgedehnten flandrischen Binnenkanalnetz.

Deutsche ^andsiurmleute als Vewachung einer französischen Eisenbahnstation.

Eine wichtige Aufgabe unserer bravenLand­stürmer ist es. die Verkehrswege und -Mittel in dem von uns besetzten Feindesland zu beivachen. Denn immer und immer lvieder suchen die einhcintischen Bewohner im Rücken unserer Heere diese Verkehrsmittel zu zerstören. Es sind deshalb auch von den deutschen Oberbefehlshabern scharfe Straf- bestimmtmgen gegen die betreffenden Übel­täter erlassen worden.

Szene vom westlichen «Kriegsschauplatz: Anhe nach einem schweren Hefecht.

llnser Bild zeigt die Offiziere und Mann­schaften eines Infanterie-Regiments bei einer Ruhepause nach einem schweren Kampf, wo sie alle in erster Linie sich schlafen legen, um die er»itüdeten Glieder ausruhen zu lassen. Während dieser Feit rücken dann die Feldkücheulvagen vor und stärken dann die ermatteten Soldaten durch warme Suppen und Konservengerichle.

y Szene vom westlichen «Kriegsschauplatz: Ztuye nach einem schweren Hefecht.