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Neu« Tageszeitung. Samstag, den J.U. Oktober i»n.

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ung ihres Bodens, aber die Krajt ihrer Armeen, eine ernste Angriffsbewegung auszuftihre», vermindert sich täglich.

Das Schicksal der Kolonien.

Das Schicksal der Kolonie». London, 9. Okt. Dem deutschen Standpunkt, dag sich das Schicksal der deutschen Kolo­nien auf Europas Schlachtfeldern entscheide, schlicht sich auch dieMornin g Post" an, indem sie schreibt: Alle Berände- zrmgen in den Kolonien hängen von dem Kriege in Europa zu Lande und zur See ab. Die Verbündeten beherrschen das Meer und können alle deutschen Kolonie» besetzen, aber der dauernde Besitz dieser Kolonien hängt von dem Sieg dec Ver­bündeten zu Lande in Europa ab, denn ohne einen solchen kann Deutschland nicht gezwungen werden, die Fricdensbeding- ungen der Verbündeten anzunchmen. Das Schicksal der Kolu- nien kann nicht als entschieden angesehen werden, bevor die englische Flotte die deutsche Sck>lachtslotte besiegt hat.

Das Wlchiff in Mtldorl lurnia belchiiW.

Köln, 9. Olt. Zum Erscheinen eines feindlichen Fliegers über einzelnen rheinischen Städten meldet dieKöln. Ztg.": Bei Köln hatte cs der Flieger anscheinend auf zwei Bahnzüge abgesehen, die in der Nähe der Absahrtsstellc standen, -veil sic keine Einfahrt hatten. Bei Eroß-Königsdorf warf der Flie­ger aus 2009 Meter Höhe eine Bombe in die Nähe der Eis:n- bahnbrücke. Das Eeschosi scheint englischen Ursprungs zu lein. Der über Düsseldorf kreisende Flieger war in Düsseldorf gemel­det worden. Machsoldalen feuerten aus ihn, desgleichen ein Maschinengewehr. Der Flieger ging plötzlich sehr schnell her­unter und cs gelang ihm, eine Bombe aus das Dach der Lust- schifshalle zu weisen. Tie Beschädigungen der Halle sind i.n- bedeulend, desgleichen wurde das Lustschi ff selbst nick» » hcblich beschädigt.

Dom DaUmu.

Meuterei in Serbien. Sofia, 7. £ft. Tic Zeitung Utro" mclbct: Unter der Mannschaft des 17. serbischen In­fanterieregiments kam es zn einer Meuterei. Tie Soldat"» erschlossen den Brigadokoinmandanten Budonowics, der sich gerade bei dein Regiment aushielt. Auch der Regiments- eberst MalevickS und zahlreiche Offiziere wurden erschossen. Die gegen das meuternde Regiment entsandten Mannschaf­ten konnten nichts ansrichten.

§cr Is!<m flffftt dt» Drennliiln-.

Konstantinvpel, 8. Okt. Zuverlässige Berichte aus Bag­dad melden: Seitdem die englische Lynchschiffahrt den Fahr­dienst auf dem Tigris eingestellt hat, haben die in Bagdad und Bassorad wohnenden Engländer fast sämtlich Mesopo- tanien verlassen. Die englische Easternbank in Bagdad hat ihren Goldbestand aus das englische Stationsschiff in Bag­dad, welches dem dortigen englischen Residenten zur Verfüg­ung siebt, in Sick>erheit gebracht. Alle arabischen Stämme, bis vielleicht aus einen, den Stamm der Montefiks, der mit England syympothisiert, bringen Deutschland Freundschaft entgegen. Trifft ein Araber einen Deutschen, so grüßt er ilm mit der Anrede:Möge euch ein gewaltiger Sieg be- schieden sein!"

Ävnstautinopel, 9. Okt. (W. B. Nichtamtlich.)Tas- vir Efkiar" meldet, daß die neue Aufstandsbewegung in Ma­rokko an Ausdehnung gewinnt. Tw angesehendsten Häupt­linge zogen von Stamm zu Stamm und erklärten, daß der Heilige Krieg gegen Frankreich proklamiert sei. Nach dem Taniu" sind die Engländer fieberhaft bemüht, in Aegypten revolutionäre Proklamationen aufzufinden, die angeblich dorthin gebracht worden sind. Haussuchungen sind vorge- rommen worden besonders in der Redaktiou des Blattes El Schuab" und im Palast des Prinzen Aziz Pascha jedoch erfolglos.

Körung in Aezyptcn. Auf der Durchreise in Basel erzähl­ten ausgewiesene Deutsche, wie dieBasler Nachrichten" deich­ten, allerlei über die Lage in Aegypten. Zn der Bevölkerung, besonders unter den eingeborenen Truppen, herrscht eine sehr große Erregung gegen die britische Herrschaft. Die ägypti­schen Osfizicre wurde» gcsragt, ob man sich im Falle eines Krieges gegen die Türkei auf sie verlassen könne: als sie er­klärten, niemals gegen das Kalisat kämpsen zu wollen, ver­setzte man sie strasweise in de» Sudan. Zn Kairo mußte eine Meuterei der eingeborenen Truppen niedergeschlagen werde». Durch 40,909 Zndcr, die zur Stütze der englischen Wehrmacht landete», wurde die P c st cingeschleppt. Am Tage, wo die Deutschen abrcistcn, waren in Kairo 48 Todesfälle zu verzeich­nen Sowohl in Palästina wie in Aegypten ist das Bott für M« Deutschen begeistert. In den Moscheen wird täglich sür den ^cuischcn Kaiser, Hadschi Mohamed Raljun, gebetet

Karloffeltrocknnttg.

Eine ländliche Znduslrie von großer Gcgeuwarts- und Zu kunftrbedcutuug ist die Kartofscltrocknung. Sie ist bereits seit einigen Zähren in der Osthollstc der preußischen Monarchie in großem Ilmsang und mit gutem Erfolg cingcsührt und bürgert sich auch im Westen jetzt ein. Mit Hilfe eines einfachen Trot kenapparates können Kartcsseln so verarbeitet werden, daß sie aus den 3. bis 4. Teil ihres Gewichts zurllckgehen und als Kartosselslocken billig, z. B. im Großbetrieb der Kartosfeltrok- kenanlage Züllichau zu 8 Marl der Zentner, verlauft werden, als« im Vergleich zu andere» Futtermitteln nicht teuer, da­gegen von hohem Fuiterwcri und wegen des geringen Gewichts verjandsähig. wozu die Kartossrln selbst zu teuer sind. Die Landwirtschajt lammt den Bestrebungen mit dem vollen Ver­ständnis entgegen, das einer jede» lltköglichleit zur Er-ocite rung des Kartojsclanbaues gebührt. Die Maschinenfabilleii sind mit einem stattlichen Heere »an Ingenieuren hinaa.,gezo­gen, um die zahlreichen und immer noch wachsenden Nachfra­

gen nach Trocknungsapparaten durch persönliche Besprechungen mit den Bestellern und durch Besichtigung der bereits vorhan­denen maschinellen Anlagen und Betriebsräumc an Ort und Stelle zu erledigen. Eine besonders erfreuliche Ausmccksain- kcit wendet auch der Handel de» Trockcnkartofscln zu. Dort regen sich die Kräfte, um dem Erzeugnis neue Absatzgebiete zu verschaffen. So liegen Angebote vor, um Kartosselflockcn in den Großstädten als Pferdefutter in Verkehr zu bringen. Auch die Verwendung der gemahlenen Trockcnkartosfcl zu Backzwek- ken findet in den beteiligten Handclskreisen ernste Beachtung. Diese Kariossclirocknung ist auch eine wichtige Konkurrenz gegen die Kariossclschnapsbrennerci: denn jetzt kann die Kar­toffel so billig als Krastsuiiermiiiel verwendet werden, laß der Umweg über Kariofjclschnaps z» Schlempe nicht mehr Le­bensfrage der Landwirtschaft ist. Die Kariofselslockcn sind jahrelang aus dem Futterboden haltbar und brauchen keinen Zusatz wie Kleie, sondern höchstens fetthaltige Stoffe, wie Rapskuchen. Zugleich bedeutet die Karioffclirocknung auch in­sofern Erhaltung großer vollswirischasilichcr Werte, als bei dem bisherigen Betrieb jährlich Millionen von Zentnern Kar­toffeln durch Fäulnis oder sonstiges Verderben verloren gingen, wonebcn noch die in Kellern usw. untergcbrachten Kartoffeln erhebliche Gewichts- und Stärkevcrluste erlitten,

Zn Bezirken, wo die Derhältnissc de» Kartoffelbau in größerem Maßstabe zur Notwcndigkcii machen, sind bereits an 18 Orten Karioifcltrocknuiigs-Ecncsienschastcn gegründet wor­den. llebcrall scheint man davon durchdrungen z» fein, daß die neuen Anlagen, wenn auch aus der Not des Augcnbliels entstanden, doch eine lebensvolle Zukunft haben.

Soeben erscheint ein Gebctbüchlein sür Verwundete. Hrr- ausgegcbc» von Amtsbrudcr V o l p - Laubach. So viel wir wissen, ist dies oas erste Gebetbuch für diesen Zweck allein, und besonders der Lage des Verwundctcu entspricht. Nach einem Gebet um den rechten Gcbctsgeist und einem Fürbittegedet, wozu am Schluß Dankgebei und Bitte um Frieden kommen, enthält es innige Morgen- und Abendgebete für jeden Tag der Mache. Kurze Sprüche sind vorangestellt, ein Liederners schließt. Die Gebete Helsen dem Beiwundcic» verstehen und erbitten, wozu Gott ihn aujs Krankenlager gelegt.

Mir können dieses Büchlein, aus innig christlichem Geist enisprosien, aufs wärmste empfehlen. Es wird den Amlsbrü- dern hochwilliommen sein, als Gabe für die Verwundeten ihrer Gemeinde, oder um cs auszuieilen in den Lazaretten, die sie versorgen. Bei dem geringen Preis von 19 Psg. bei 4b Sei­ten, können große Bestellungen gemacht werden. Dieselben sind zu richten an die Expedition Hof- und Univcrsitäisdruckc- rei Otto Kindt, Gießen, oder den Bersasicr oder den Schrift­leiter. Bei Bestellung von 199 Stück tostet cs 8 Pfg. Den Verwundeten wird eine Erinnerung an ihre Pflege und Er­mahnung für spateres Ecbetslebcn dadurch gegeben. Je grö­ßer die Bestellungen werden, um jo eher und größer wird der Reingewinn fürs Rote Kreuz, zu dem die Mitglieder des Pjarrvercins auch auf diese Weise beitragen.

Krieg und eheliches Giilerrecht.

Don Tr. Hans Lieske, Leipzig.

Der Krieg tastet mit gierigen Fingern auch an das Hei­ratsgut der Frauen. Denn den Ehemann, dem das Gesetz die Berwaliimg des eingebrachten Vermögens übertragen hat, ries die Pflicht auf das Feld der Ehre, oder er weilt un­gewisse Zeit lang als Gefangener in Feindesland, fern von Haus und Berus. Wer hegt und behütet unterdessen das ihm anvertraute Vermögen seiner Frau? In ungezählten Familien, in denen Frauenkapital die Kasse des Haushalts oder gar des männlichen Erwerbsgeschüftes füllen hilft, wird diese Frage gegenwärtig brennender denn je. Die Kenntnis und das Ergreifen der hierüber vom Gesetze vor- gesehenen Maßregeln vermag nun vielleicht manche sonst nutzlos verlorene Summe zn retten.

Worin liegt denn zunächst eigentlich die Schwierigkeit^ Wodurch sind der Frau die Hände gebunden, wenigstens über ihr Eigenes frei nach Belieben und Vernunft zu schalte» und zu walten? Ru», der hauptsächlichste Hemmschuh für die Frei­heit der mit ihrem Manne in gesetzlichem Güterstandc leben­de» Frau liegt darin, daß sie über ihr Eingebrachtes leine ohne weiteres wirksamen Verträge schließen kann. Die Angel, um die sich die Frage nach der Wtrlsamkcit solcher Verträge dreht, heißt vielmehr: chchcrrliche Genehmigung. Genehmigt der Mann das abgeschlossene Geschäft von vornherein, oder willigt er wenigstens später ein, gut, so ist cs wirksam, im an­dern Falle nicht. Verträge, in denen die Ehefrau über ihre cingcbrachte Habe vcrjügt, hangen also gleichsam in der Schwebe und zrvar solange, bis der Konsens des Ehemannes diesem lästigen Zustand ein Ende bereitet. Wie das der Mann macht, ist bedeutungslos. Er kann seine Zustimmung der Frau erllären, er kann sie aber, wenn er das vorzicht, auch dem zum Ausdruck bringen, der das Geschäft mit der Frau machen will.

Ein Beispiel: Eine Frau hat, weil sic mit ihrer Familie eine lleinere Wohnung bezieht, eine infolge des Ilmzugs übcr- sliissig gewordene Zimmereinrichtung an einen Händler v-r- kaust und ihm übergeben. Das Geschäft ist nun nicht etwa nichtig: ist doch die Ehefrau voll geschäftsfähig. Deshalb muß der Händler, wenn der Ehemann seine Einwilligung versagt, zwar die Möbeln herausgebcu, er kann dafür aber die Frau auk Schadenersatz verklagen. Natürlich ist das meist zw-nkl,-s. denn das cingcbrachte Froucugut hastet ihm nicht, und das bißchen Borbchaltsgut der Frau trägt wohl in der Regel kaum die Prozeßkostcu. Aber das nächste Mal wird der Händler vor­sichtiger sein unv sich »ichl ganz mit Unrecht sagen, daß schließ­lich die große» Worte von der volle» Geschäsissähigkcii der Frau, praktisch betrachtet, sür ih» nur Schall und Rau.h oe wesen. Deshalb wird er sich der Genehmigung des Eher .anns versichern, bevor er sich mit der Frau in iostenspieligc und zeit­raubende Berträge cinläßi. Diese Vorsicht zu betätigen Hai er mancherlei Mittel und Wege. Ersährt er erst hinterher, daß die Verkäuferin Ehefrau gewesen, oder hat sie fälschlicherweise die Zustimmung des Mannes zu dein Handel behauptet, so dar! der Käuier >aaen: ich ividcrruie den Bertraa <"d-r aber

er bittet den Mann um Auslunft, ob er einwilligi oder nicht Bleibt die Erklärung aus solche Bitte vierzehn Tage lang aus so gilt die Genehmigung als verweigert.

Das Gesetz gibt der Frau noch mancherlei rcchischaffenci Anlaß zu klagen über ihre Ohnmacht bezüglich gcschästiichei Verfügungen über cingebrachics Gut. Aber das vorgcirayene Hauptaigumcut wird wohl seine Schuldigkeit schon tun u,t der Frauenwelt vor Auge» führen, daß eine Ermächtigung zn eigner Sorge für ihr Hab und Gut doppelt notiut zuzeiten wo der Mann seine Einwilligung infolge seiner Abweseuhet. nicht gebe» kann, Soll da die ganze Verwaltung ruhen? Rein Hier bringt uns das Gesetz noidllrstigc Reitling. Frauen, de ich Männer seine weile», also im Kriege oder in Gesauzcn- schasi leben, haben eine wesentliche Erweiterung ihres .Rächt- terciches in geschüstlichcr Hinsicht zu verzeichnen. Die sonst nur mit chchcrrlicher Genehmigung rechtswirljamcn Verfügungen über das Franengui verlangen nämlich jetzt auch ohne solchen Konsens unbedingten Respekt. Das giit ebenfalls Sann, wenn der Mann krankheitshalber seine Einwilligung nicht geben kann, wenn er also etwa als Berrvundeicr im Lazarett liegt So hat doch lvcnigsiciis die Frau die Hände sür Disposiiioacn über ihr Bcrmögcn dann frei, wenn Krankheit oder Avwesen beit des Mannes ihn an der sonst nun einmal gesetzlich porge. schricbencn Mitregcntschast über das Fraucngut hindern. Frei lick- darf dieses Bcnesiz nicht mit Unrecht notdürsiig genannt werden. Denn die der Frau damit bescherte freie Dcrfüauags- macht hat einen tüchtigen Halen. Auch ohne Genehmigung ihres lianken oder fernen Gatten zu handeln, ist nämlich bloß dann erlaubt, wenn das Warte» ns'f die Genehmig, ng des Mannes gefahrvoll wäre. Natürlich ist hierdurch in die Hand- lvngsfrcihcit der Frau wieder gcwaliig Bresche geschlagen Denn welcher Mensch, der mit einer Ehcsra» Gcschäsle machen will, die an sich chcmännlichcn Konsenses bcdülscn, Mild schließlich zu großen Erörterungen darüber Lust haben, ob im Sonbersalle das Geschäft auch kostenlos gilt, weil Nlii dem Ausschub Eesiahr verbunden ist? Und wann bringt solcher Auf­schub denn tatsächlich Gesahr? Eine Frage, die der Richter erst beantworten lann, wenn er das Gesamtbild überblickt hat, und die schließlich der eine so, der andere nmgelehrt beantwor­ten wird, da sich ja nun einmal die Welt in den Augen der einzelnen Beschauer ganz verschieden malt.

So erscheinen also auch in Kricgszciten der Frau ia Ihr« Ha:-s>- -sieiheit die Flügel arg beschnitten.

Ans der

* Fricdbcrg, 10. Okt. Das Eiserne Kreuz erwarb sich wieder ein Sohn unserer Stadt. Hermann Damm, welcher als Ofsizier-Stellvertreter im Westpreußischen Jnf.- Reg. Nr. 148 bei der Armee Hindenburgs sieht. Er hat mii seinem Zug russische Geschütze im Feuer genommen.

* Dortelweil, 9. Okt. Auf den Schlachtfeldern bei Rens chaieau starb den Heldentod Wilhelm Rach von hier !m Alte- von 23 Zähren, Reservist bei den 193er, Sohn des Riugicr Meisters Eheleute Georg Rach. Die tiefgebeugten Eltern welche schon zwei erwachsene Kinder durch den Tod verliren werden allgemein bedauert, das ganze Dorf trauert mit ihnen Wie beliebt Wilhelm Rach war, zeigte sich gestern Abend, bei dem sür den Heide» abgehalienem Eedüchtnisgoltesdicnsi, mar doch die Kirche bis zum letzten Platz gestillt. Herr Pfarrer Bcrnbeck-Okarbcn hielt eine zu Herzen gehende Trauer- und Trostrede, darin betonend, welch eine» guten Sohn und liebens­würdigen Menschen, die Eltern und die ganze Gemeinde, an dem Gefallenen verloren habe». Aber auch ein tapferer Sol­dat sei der Verstorbene gewesen, das beweise das herzliche Schreiben, welches sein Leutnant an die Eltern gerichtet habe, und worin ausdrücklich heroorgchoben wird, daß Rach einer der. Tapfersten in der Kompagnie war, deßwcge» habe ihn auch sein Haupimann zum Eisernen Kreuz vorgcschlagen. Der Krieger- und Turnverein wohnten dem Gottesdienste mit ihren Fahnen bei, um ihrem Mitglieds eine letzte Ehre zu er­weisen. Unvergeßlich wird uns alle» Wilhelm Rach sei», c Ruhe in Frieden in fremder Erde!

Aus dem Kreise Hann».

* Bergen (Kr. Hanau, 19. Sept. Goldene Hochzeit. M u-

gcn, am 11. Oktober, feiert unser aller Freund und Miikümpfce L. H, Bölp und seine Gattin, Marie geb. Grimm, das Fest der goldenen Hochzeit. Wir und seine zahlreichen Freunde senden dem alten Voesckmpscr sür deutsche: - z

unsere herzlichsten Glückwünsche.

Franksurier Wetterbericht.

Voraussage: Wolkig, später ausheiternd, trocken, kühler,

nordöstliche Winde,

Verantwortlich sür den politischen und lokalen Teil: Otto Hirschel, Friedberg: für den Anzeigenteil: K. Schmidt, Friedberg. Druck und Verlag derNeuen Tageszeitung" A. G., Friedberg i. H.

Am Sonntag, den 11. Okt. trifft ein Transport bester gefahrener jüngerer und älterer

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