9it- 21
Ne»« Xage»|«nung,
«tag, den lj. Stptemter 1914.
Seife 3.
Erna und Ilse.
Roman von D. Feußner. s *
42 t< (Foitsetzungl.
Dann versank sie in tiefes Schweigen, welches Grnä*
frWuiiltcf) mit den Worten unterbrach' „Fräulein Ilse» kann, ich Ihnen womit nützlich sein? Haben Sie irgend, welche- Wünsche, deren Erfüllung in meiner Macht steht.?^-
„Ich Wünsche?" sagte diese kaum hörbar/ „meine' Wünsche sind unerfüllbar, mein Sehnen wird ungestillt blei- len, denn ich vermag mir selbst nicht klar darüber zu werden. wonach ich mich in Sehnsucht verzehre. Doch ja," setzte iic nach einer Pause hinzu, „Sie können mir einen Wunsch erfüllen, ich möchte sogern ein Lied hören."
Erna ließ sich am lllavier nieder und weich wie Blu- mengeslüster klangen die Töne durch das stille Zimmer. An- länglich hatte sie das Lied nur spielen, nicht singen wollen, aber als sie fast am Schlüsse desselben war, erfaßte sie ein Sturm der Leidenschaft und Sehnsucht, sie mußte singen, denn grade dieses Lied, das sie gewählt, erweckte in ihr mit aller Macht die süßesten Erinnerungen.
Wenn auch die Wellen mich tragen übers Meer Weit in ferne Lande hin —
Heimwärts steht doch stets mein Sinn,
Wird in der Fremde das Herz mir auch schwer,
Eins niich tröstet, kehr ich wieder blüht ein Glück niir so sehr Nun ade, ade, leb' tvohl, behalt' niich lieb etc. . .
so entströmte es den zarten Lippen der Sängerin.
Nach Beendigung des Liedes stand sie leise auf und trat an das Bett der Kranken. „Sie weinen ja!" rief Erna er- schrecken, und beugte sich über Ilse.
„O. wie schön, Fräulein Erna," flüsterte diese und schlang ihre Arme zärtlich um Ernas Hals, „das war es ja
— das Große, Schöne, Himmlische, welchem mein rätselhaf- tes Sehnen gilt, das sie eben durch Ihren herrlichen Gesang, - dnrch Ihr göttliches Spiel aus unerreichbaren Sphären, her- untergezwungen, um es mir vor die Seele zu zaubern. O
— ich danke Ihnen!" Sie drückte einen beißen Kuß auf Ernas Stirn. „Erna." fuhr sie dann bittend fort, „Erna, wollen Sie meine Freundin werden?"
„Ich bin es schon, Ilse, ich bin es schon und versiehe Sie gut."
„Sage du," bat Ilse, „denn nickst nur Freundin, sondern auch Schwester muht du mir sein, denn ich habe ja niemand außer meinem lieben Vater."
„Ja, ich will deine Schwester sein," gelobte Erna.
„Und wenn ich wieder fort bin von hier, dann mußt du »lief) besuchen — es ist nicht allzuweit — ich wohne in wir schreiben uns Ruch."
Mit einem Ruck riß sich Erna von ihr los, jeder Blutstropfen war aus ihrem lieblichen Gesrüst gewichen und in der zarten Brust arbeitete es gewaltig. Gleich einenr kalten Stronre hatten die wenigen Worte auf sie eingewirkt: „Ich bin aus L., wir schreiben uns Ruth."
„Was ist dir?" rief Ilse erschrocken, „habe ich dir weh getan?"
„Ich — ich — bin schon wieder ruhig, ich — ich hatte jemand Bekanntes in 3t., doch davon werde ich dir später erzählen, entschuldige mich auf kurze Zeit, ich must ein wenig an die frische Lust."
Vergebens Hemühte sie sich ihrer Stimme Festigkeit zu geben, es klang dnrch wie der Wehschrei eines Herzens, dessen kaum vernarbte Wunde, durch unsanfte Berührung aufs neue zu bluten beginnt. Sie drückte einen fluchtigen Kuß ans Ilses weiße Stirn, dann eilte sie raschen «Schrittes hinaus.
Ter herrliche Garten der Villa reickste mit der einen Seite an den Hochwald heran, in welchen man durch ein kleines Psörtchen gelangte: dorthin lenkte das ausS tiesste erregte Mädchen seine Schritte. Hinaus! Nur hinaus! In die Natur, in den düsteren versckstviegenen Wald! Sie ninßte allein sein mit ihrem namenlosen Weh, mußte sich sammeln, mußte sich in der Einsamkeit ausweinen und Trost suchen.
Trost? Für was? Hatte ihr jemand etwas zu Leide
getan? '' ' v-'
O nein.
Heut war etwas längst Begrabenes neu erstanden, um ihr, die einst so rätselhaft, so unnahbar, so still und stark war, den Vorwurf zu machen: „Du hast mich um mein
Glück gebracht!"
Es war das kleine rebellische Herz, das doch so ver- schwiegen gewesen war, als es hätte reden solle», reden zu seinen eigenen Gunsten, für sein eigenes Glück!
„Sck-weig', o Herz, schweige! Denn du bist selbst schuld, sckmld an deinen, llnglück und nun sei stark und trage dein Leid! Trage es still, ohne Murren, ohne Klagen! Tein LcS ist — Entsagung."
Erna rang mit einem Entschlüsse. Wie sollte sie sich von jetzt ab dem Mädchen, dem schönen unschuldigen Wesen gegenüber verhalten?
„Sie ist des Glückes würdiger als ich," murmelten ihre bleichen Lippen, „ich habe keinen Anspruch mehr darauf, drum will ich versuchen die Vergangenheit in des Herzens Schrein zu bestatten."
„Aber >vas soll sie nur, oder ich ihr von jetzt ab sein? Nichts? Ihr Freundschaft heucheln? Konnte sie über- Haupt heucheln? Nein, denn ihr Herz tvar klar, wie das Wasser des vorüberrauschenden Waldbaches und treu wie das tiefe Azurblau des Himmels.
Ein sanfter Windhauch strich kosend durch ihre Locken, durch die Kronen der düsteren Tannen, und wie Flüstern der Waldaeister drana das oebeinipisvolle Raunen an ibr
Lhr, und fic - — Verstands Es waren die Worte ihres eioe- : ne» Gelübdes, daS sie dem, der jetzt ferne iveilte und den
sie doch über, alles liebte, einst geschrieben hatte: „Ich lvill Ihre Schwester- bleiben und dem Mädchen, das Sie eben ^sq^ties.Iiebt als ich, eine wahre Freundin werden,"
? Und sie wollte halten was sie versprochen und hasste zu ^Gott„ daß er ihr die nötige Kraft dazu verleihen werde. — Munter rauschte der Waldbach in seinem steinernen > Bette, der. Ebene-zu, Instig fbitlerten. die Vögel von Baum zu Baun,. Für sie gab es keine Sorgen, denn wenn es Herbst ward, fanden sie in, sonnigen Süden eür neues Land der Liebe, ein Land voll schillernder Tropenmacht und Märchenschönheit, ein Land, wo Polmenhaine die Höhen schmücken und die Strahlen des Mondes mit. Lotosblumen kosen.
O Sehnsucht, Sehnsucht, wo findest du Genüge, wo ist dein Urquell, wo die Freistatt deines Zieles, wo das,Wesen deiner > traft? O Sehnsucht! Sehnsucht! — ' "
In tiefes Sinnen versunken schritt Erna dem heimatlichen Garten wieder zu.
CFortsetzung folgt.)
Kirchliche Auzcigcn.
Evangelische Gemeinde.
14. Sonntag »ach Irin., 13. September.
Gottesdienst in der Stadttirch».
Vorm. 9ti Uhr: Herr Direktor Echoell.
Abends 8% Uhr: Herr Pfarrer Kleberger.
Gottesdienst in der Burgkirche.
Vorm. S’A Uhr: Herr Kandidat Jaudt.
Vorm. 11 Uhr: Knndergottesdienst: Herr Pfr. Dicht.
Nachm. 2 Uhr: Kaiechismuslehre für die männlich« Fugend Herr Pfarrer Klebergcr.
Gottesdienst im Stadtteil Fanerbach.
Dorm. 19 Uhr: Herr Pfarrer Zatzmann.
Katholische Gemeinde.
15. Sonntag nach Pfingsten.
Nachseier des Festes Mariä Geburt.
Beichtgclegenheit am Samstag nachm, von 5 Uhr, Sonntag früh von J16 Uhr an.
'Al Uhr: Frühmesse
8 Uhr: Militärgottesdienst (Singmesse mit Predigt).
’/AO Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachm. 2'/ t Uhr: Segensandacht, danach Versammlung de» Jünglingsvereins.
Die Abendandachten aus Anlaß der Kriegsnot sind kommende Woche wieder um 8'A Uhr am Mittwoch und Freitag.
Feierabend Friedberg.
Sonntag, den 13. Eept.: Einzeichnnng in die Liste Der
jenigen, die zu militärischen Hilfeleistungen bereit sind.
Für das Kote Kreuz
Es gingen weitere Spenden ein:
1. Geld:
Eammelstelle Maihildenftift.
Frl. Mathilde RühIZicgenberg 4 Jl; Frau Dr. Seyd 10 IH; Herr Eg. Mahr 20 Herr Jakob Hengst 10 Kegelklub „Mai" 16 Ut; Herr Scminarlehrer Muth 100 \M; Frl. F. B, 5 ’Ji. *' ' *
2. Naturalien:
Frau Staudt-Niedcrwöllstadt: 2 Flaschen Himbeersaft, 5
Glas Gelee: Bürger der Gemeinde Echzell durch Herrn Konr, Haub: Kartoffeln, Gemüse, Wurst, Speck, Zigarren, Eier: Ee- meinde Stammheim: Obst, Gemüse: Gemeinde Fauerbach bei Friedberg: Gemüse, Eier, Butter: Frau Moscherosch, Okarben: 25 Eier: Frau Obersörster Numpf, Ockstadt: 3 Korbe Obst:
Frauen W. und O. Ulrich: 14 Gläser Obst: Frau Eg. Alt, Nie- berslofftadt: 1 Korb Bohnen: Herr Franz Fourier: 1 Korb mit 5 Gläsern Bienenhonig: Herr Pfarrer Bcrnbeck, Okarben: Nudeln, junge Täubchen: Herren Lind u, Jbold: 1 Flasche Himbeersast, 3 Kisten Zigarren, 3 Kästchen Zigaretten: Herr Siegm. Mayer: 50 Flaschen Süßwein: Frau Karl Keller, Bönstadt:
Acpsel, Gemüse: Frau Oberförster Rumpf, Ockstadt: 1 Korb
Mirabellen, Gemüse: Frau Kurt Bindcrnagel: Kaffee, Te«:
Hotel Trapp: 12 Flaschen Wem: Herr Ludwig Haas, Fauerbach: 0 Flaschen Südwein: Firma David Eroedel Sühne: mehrere Gläser Eingemachtes: Frau Max Kahn: 2 Flaschen Rheinwein: Frau Eteuerausseher Beck: 1 Korb Bohnen.
Frau Schuchardt, Friebberg-Fauerbach: Gemüse. 31 Bewohner der Gemeinde Dorheim: Wurst, Speck, Tauben, Kartoffeln, Obst, Gemüse, Eier, Mehl, 2 Flaschen Wein. Herr Ph. Holl VII., Rodheim: 1 Sack Gemüse. Herr Peter Dietz: 1 Korb Gemüse. Herr K. Schndt, Ossenheim: 6 Säcke Kartoffeln. Herr Eg. Reitz, Södel: 2 Säcke Gemüse. -
3. Wäsche und Ecbrauchsgegenstände:
Gemeinde Södel durch Herrn Pfarrei Deckel: 14 bunte
w. gebr. Hemden, 56 weiß-Iein. Hemden, 6 weiße Bettücher, 1 woll. Bettuch, 2 P. leinene Unterhosen, 2 Bettbezüge, 2 Kops- Itssen, 34 P. neue Socken, 11 P, Pulswärmer, 0 Handtücher, 3 neue Bettücher, 11 neue bunte Flanellhemdcn, 3 weiße Flanell- Hemden, 2 P. baumw. Socken, 5 gebr. Handtücher, alte» Leinen, und Flanell, 4 getr. weiße Hemden, 187 Teller, 18 Dessertteller, 108 Tassen und Untertassen, 2 Milchkännchen, 33 Messer, 55 Gabeln, 23 Löffel, 25 Gläser, versch. Schüsselchen. Frau Apotheker Sames: 2 P. neue Socken, 3 getr. Hemden. Frau Fr,:
2 Hemden, 3 gebr. Bettücher, alte» Leinen. Frau L, Hofmann: 1 P. neue Socken, 6 P. Pulswärmer, 2 P, getr. Socken, 3 P. getr. Unterhosen. Frl. L. Haustein: 3 Kämme, 3 Zahnbürsten. Frau Christian Renß: 2 P. neu« Socken, 12 Krankcntassen, 4 Wasserslaschen, 18 Kaffeelöffel, 1 Bettpfanne, 2 P. neue Unterhosen, 1 P. getr. Socken: Frau E. Wiudecker II,: 10 getr. Hemde», 24 P. getr, Socken. Ungenannt: 3 getr. Hemden, altes Leinen. Ungen,: 1 Nachthemd, 1 Unterhemd, 24 Taschentücher. Ungen.: 1 P. Pulswärmer. Frau Kaufmann Stamm: 12 Kaffeelöffel, 4 neue woll, Hemden, 2 getr. Hemden. Frau H. Strauß: 3 neu« Hemden, 12 Tücher. Frau Geometer Michel:
3 B. neue Socken, llrau Pros. R.: 2 getr. Hemden, 12 Taschen
tücher, 2 Sturzslaschen, 1 Polsterscsscl. Maurermeister Loth, Fauerbach: 6 getr. Hemden. Kulturffigen. Ereb: 1 Liegestuhl, 3 Hemden, 1 gebr, Bettuch. Frau B.: 2 P. neue Socken. Kaufmann Flaschenträger: 8 getr Hemden, 3 P. getr. Strümpfe, 4 Schüsseln, 0 Teller, 12 Untertassen. Herren Becker ». Engel: 36 Handtücher, 11 P. Strümpfe, 6 P. Kindcrhoscn. Frau M. Bangel: 3 gebr. Ucberzüge, 4 Kopsbczügc, altes Leinen, 1
Kaffeekanne. Frau Rendant Mcißingcr: 1 Bettpsanne, 1 Kran, kcniasse, 1 Luftkissen, 4 getr. Hemden, 1 P. Unterhosen. Frau Zahnarzt Winkler: 6 P. Pulswärmer. Bücher. Ludwig Haas, Fauerbach: 12 getr. Hemden. Frau Geometer Müller: 8 getr. Hemden. Frau Gr.: 6 Kasfeeläffel, 6 Gabeln, 3 P. Schuhe, 3 P. neue Socken, 4 P. Pulswärmer, altes Leinen. Fra» Ostheim 1 P. neue Socken, 1 P. Pulswärmer, 6 neue Handtücher. K. R.: 6 Hemden, 3 Taschentücher, 2 P. Unterhosen, 6 P. Sock. Frau F. B.: 7 P. getr. Socke», 2 Schüssel», altes Leine». Aniti Berg: 3 P. ueue Pulswärmer, 7 Tasse». 7 Teller. Iran Ge- richtsvollzieher Wagner: 3 Bettücher, 1 Uebcrzng, 6 P. Unterhosen, 1 Kolter, 1 Unterhemd, 2 Unterjacken, 1 Tischchen. Frau Lehrer Braun: 1 Bettstelle, 3 Seegrasmatratzen. Frl. Stamm: 1 P. neue Socken. Frau Jda Rumps. Ockstadt: 2 P. neue Sock. R. R.: 10 P. getr. Socken, 1 getr. Hemd. Bon den Schülerinnen der Musterschule: 22 P. neue Socken, 15 P. Pulswärmer, 2 Hemden. Frau Taubftnmmenlchrer Usinger: 2 P. neue Socken, 6 Teller, 6 Tasse», 6 Gabeln, 1 Wasserflasche mit Glas, 1 Milch- lanne, 1 Trinkbecher. Frau Ascher: 12 P. getr. Socken, Bücher. Frau PH. Steinhäuser: 5 getr. Hemden. Frau G.: 4 P. neue Socke», 1 P. Pulswärmer, 6 Taschentücher, 0 getr. Hemden. Frau Waldschmidt: 1 P. neue Socken. Frau William Rothschild: 3 w. Hemden, 3 Unterhemden. Frl. Käthe Berg: 1 P. ncne Socken. Herr Schneidermeister Z.: 21 Dtzd. Knöpfe. Frau Arnstein: 1 P. neue Socken. Frau Pros. Lampas: 3 getragene Hemden, 3 P. neue Socken, 1 Pack Leinen, lüg Zigarren. Herr Dr. Stromann: 8 P. getr. Socken, 2 P. getr. Schuhe. Herr Tob. Petri, Dornassenheim: 9 getr. Hemden. Frl. H. Werthcimcr: Verschiedenes sür Krankenpflege. Herr Franz Weber, Kaiser- straßc (wiederholt, weil vordem ungenauj: 10 neue Hemden, 3 P. neue Unterhosen, 8 neue Unterjacken, 9 Psd. Wolle, 10 getr. Hemden. Frl. H. Wertheimer: Verschiedene Krankcnariikek.
Frau Bindernagel: 2 P. neue Unterhosen, 1 neues Jäckchen, 1 P. Gamaschen. Frl. Aron: 4 getr. Hemden. Frl. Thea Winkler:
1 P. Strümpfe, 2 P. Socken, I Spiel, 3 P. Stauchen, 2 Fuß
lappen. Herr Joses Engel: 0 Leibbinden, 6 neue Hemden, 6 Taschentücher, altes Leinen. Frl. Hüffel: 12 P. Socken, 12
Taschentücher, 3 Zeitungen. Frau Gräfin Solms-Rödelheim: 40 P. neue Socken. Herr Leopold Bär: 6 Pfeifen, 6 Pakete Tabak, 3 getr. Hemden. Frau Oelonomierat Alles: 4 Hemden, 10 P. Strümpfe, 6 Bettücher, 6 P. Unterhofen. Frau D. Mayer: 6 P. getr. Socken, 3 P. Stauchen, 1 Joppe Frau Weißenbach: 10 Kästchen Zigaretten, 2 Fl. Wein, 2 P. Unterhosen, 2 Unter- jäckchen. R. R.: 2 P. Strümpfe, 12 Taschentücher, 6 Gabeln, Herr Hicronimus: 12 Handtücher Herr Stahl: 3 P. Socke», 6 Taschentücher, 3 P. Unterhosen, 3 Unterjacken, Frau Pfarrer Trantwein: 1 P, neue Socken. Herr Sz.: 6 P. getr. Socken, 2 getr Unterjacken, 2 P. Hosen, Frau König: 4 neue Hemden,
2 P Socken. Frau Marianne Reichenberg: 12 neue Taschen
tücher, 2 Bettücher, 2 Ueberzüge, 2 Kopfkissen. Frau Pfarrer Werner: 2 P. neue Socken, 3 neue Handtücher, 3 Kopfkissen, 5 P. getr. Unterhosen. Zahnarzt Stern: 3 Bettücher, 3 P. Unterhosen, 5 Unterjäckchcn, 8 getr. Hemden. Herr. K. O.: 4 getr.
Hemden, 6 getr. Etrümpse. Frau Dr. Baiser: 3 P. Unterhosen,
1 P. Socken. Frau Dr. Schäfer: 1 P. neue Socken, 1 P. Kniewärmer, 2 P. getr. Unterhemden. Frau Emilie Falk: 1 Kran- kenslasche, 1 Wasserflasche. Frau Johann Huber: 2 Gläser, 8 Tassen, 8 Taschentücher, neue Socken. Frau Oberamtmann Kimmel: 8 Tassen, 6 gebr Handtücher, 6 gebr. Servietten, gebr. Kopskissen und Ueberzüge, Wurst, Watte, altes Leinen, Tischchen. Frl. Diener, Ossenheim: 8 Glas Honig. Frau Abplanalp: 2 P. neue Socken, 8 neue Taschentücher, 4 Obertassen, 4 Untertassen, 9 Teller. Frau Pros. Kraus: 5 P. Unterhose», 2 getr. Unterjäckchen, 12 Teller, 4 lassen, 6 Glaser. Frau Prof. Neuß: 8 getr. Hemden. Schülerinnen der Musterschule: 26 P. neue Socken, 14 P. Pulswärmer, 14 neue Hemden. Frau Goertz: 10 P. getr. Socken. Frau Apotheker Düren: 4 P. Unterhose» und Nachthemden, 4 P. getr. Socken, 12 Taschentücher. Vo» Fauerbach durch Herrn Psarrer Ritter: 20 getr. Hemden, 1 P. Unterhosen, altes Leinen. Herr Hrch. Fabel, Dorheim: 6 getr. Hemden. Frl. E. W.: 6 neue Handtücher, 1 Morphiumspritze. Frau Kögler: 1 P. neue Socken. Frl. Else Krämer: 1 P. neue Socken, 2 Pulswärmer. Frau Juilly: 1 P. Schuhe, 2 getr. Hemden, 2 Glas Gelee, 1 Kästchen Cakes. Frau Psarrer Becker: 9 P. neue Hosen, 6 getr. Hemden, 8 P. getr. Strümpfe, 6 Handtücher, 3 Jacken. Frau Dr. Vetth: 3 P. neue Socken, 22 P. getragene Socken, 3 P. getr. Unterhosen, 1 getr. Hemd. Frau Hahn und Frau Zimmer: 3 Bettücher, 3 gr. Bezüge, 8 Kissen,
9 P. gett. Socken, 6 Handtücher, 4 Hemden, 2 P. Unterhosen. Frau S. Jsenburger: 2 P. neue Socken, 4 P. Pulswärmer, 2 Flaschen Wein. Frau Hecht: 6 getr. Hemden, 3 P. getr.'
Strümpfe, 8 P. Unterhosen, 8 Jacken. Frl. E. M.: 8 P. neue Unterhosen, 4 neue Hemden. Frl. Ottilie Handke: 3 P. neue Socken.
Es wurden abgegeben: —
1 . für in'» Feld!
100 neue woll. Hemden; 30 P. Unterhosen; 245 Taschentücher; 230 P. neu« Socken: 24 P. Fußlappen: 14 Pfund Sch» kolade, Zigarren und Zigaretten; 1 Kiste Seife; 1 Feldstecher.
2. für tn die Lazarette:
472 Hemden; 88 P. Unterhosen; 336 Taschentücher: 275 P. Socken: 30 P. Pantosfeln; 430 Handtücher; 120 Bettücher: 73 Kissenbezüge; 28 Deckbezüge: 5 Koltern; seiner große Menge» Porzellan- und Elaswaren, Teller, Tassen, Gläser, Messer, Gabeln, Löffel, Zahnbürsten, Kämme, je einig« Hundert. Kran- kenartilel, Spazierstöcke, Pseisen, Tabak, Zigarren, Zigaretteys Briefpapier, Ansichtskarten, Federhalter^ Tinte, Bleistifttz Bücher,
Allen Gebern herzlichsten Dank.
Friedberg, den 8. September 1914.
' Zweigverein oom Rote« Kreuz, Ariedderg.


