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Sir. 4o

nach langem Leiden. Er war 1852 hier gebaren und vor za Zähren noch Amerika gekommen.

* Butzbach, 24. Febr. Der 21jährige Schuhmacher Han» Werner, geboren am 15. April 189.1 zu Butzbach, wurde im Feld« an einem Baum« erhängt aufgejundem. Nach der ge» sichtlichen Festellung liegt Selbstmord vor. Seinen Stock halt« er in der Näh« de» Baumes fest in die Erde gedrückt und feinen Hut daran gehängt. Sein Vorleben war nicht einwand­frei, und er hatte feinen hier wohnhaften ehrbaren Eltern schon viel Kummer und Sorgen bereitet.

* Trais Horloff, 24. Febr. Der ausländische Arbeiter Lu« besli, der auf Grube Friedrich beschäftigt war, veiletzt« im Streite seinen Arbeitskollegen mit einem Bierglas. Es wurde deshalb gegen ihn Strafantrag gestellt. Ws L. davon hört«, fluchtet« er im Zuge nach Eietzen. Di« Gendarmerie von Hun­gen benachrichtigte die Bahnhosspolizei in Gietzen, di« den Ausreißer feftnahm.

* Gietzen, 24. Febr. Der hier bekannt« und beliebtr früh«r« Oberst des hiesigen Regiments, Generalleutnant Exzellenz von Lindenau, liegt schwer krank im Krankenhaus» zu Trier. Er leidet an einer Furunkulose mit hohem Fieber. Sein Zustand gibt zu Besorgnisien Anlatz. Herr von Lindemau ist bekannt, sich vor kurzem zum Gouverneur von Metz ernannt worden, konnte aber wegen seiner Erkrankung den hohen Posten noch nicht antreten, — Aus Trier wird geschrieben, dah Generalleut, iwmt von Lindenau gestorben ist, nachdem er sich einer Opera, tion wegen einer Ohrvereiterung unterzogen hatte.

* Gietzen, 24. Febr. v. Trotta gen. Treyden, Kam. d. I-R. Nr. 18 unter Versetzung zu den Off. v. d. Armee zum Eenerab. major befördert. — Schimmelpsennög, Obstlt. beim Stab d. Z- Sl. Nr. «9 zum Oberst und Kom. d. Z.-R. IIS in Eiehen er. uannt. — Schwicrz Major, aggreg. d. Leibgarde.Znft-R, Nr. 115 zum Stab dieses Regiments übergetretrn. — Frrmenich im I -R. 116 als Komp .Chef zum Inf. Reg. Rr. 18 ln Posen versetzt. — Priug zu Pfenburz Büdingen. Hampbmann im Garde Eren.-Reg. Nr. 4 ein Patent fernes Dienstgrades ver. liehen.

* Landesunioersität. Der ordentliche Profesior an der

Universität Bafel, Dr. Rudolf Herzog, wird dem Rufe als Nachfolger des Professors Dr. Kört« Folg« Listen. Der anhev- ordentliche Profesior Dr. Schaum in Leipzig hat ebenfalls einen Ruf als Ordinarius für Chemie angenommen.

* Reiskirchen, 24. Febr. Unter Vorsitz des Herrn Karl SparrRciskirchen hat sich im Lokal des Herrn Schäfer «in Ategenzuchtveicin gebild«t, der sich zur Aufgabe macht, dl« Ziegenzucht zu pflegen.

* Frankfurt a. M., 24. Febr. Auf einem na'ch Mainz fahrenden Schleppdampfer riß gestern infolge zu starker Feuerung der Dainpfkessek auf. Der mit Gewal entweichende Dampf umhüllte im Nu das Schiff und gab Anlaß zur Alarmierung der Feuerwehr und der Rettungswachen, Diese brauchten jedoch nicht in Tätigkeit zu treten, da Menschen- leben nicht in Gefahr schwebten.

* Franksnrt a. M., 21. Febr. Die Dackenheim«« DolkS- bank besitzlos; für 1913 die Verteilung einer Dividende von 6 Prozent.

* Frankfurt o. M., 21. Febr. Eine her originellsten

Apselweinwirtschaften Frankfurts ist nach mehr als 125- jäbrigeni Bestehen einer Straßenerweiterung zum Opfer ge- fallen: der lange Haftin Bornheim. Kleine verräucherte nied­rige Stuben boten Geschlechtern ein Heim, in dem man bet eine,» ganz ausgezeichneten Tropfen Hobenascheimers einige behagliche Stunden verleben konnte. Was aber dem langen Hos z» bald internationaler Berühmtheit verhalf. das waren die Pfannkuchen, die hier den Umfang eines kleinen Wagen- rades erreichten, fodaß eine Person nicht imstande war, einen derartigen Kuchen, dessen Zusammensetzung seit einem Fahr- hundert KiichengeheiinniS des langen Hofes ist, allein zu ver- ,'.ehren. Montag früh begann der Abbruch des „historischen" Lokals, in dem wohl jeder Frankftirter mindestens einige Stunden seines Lebens in froher Runde zugebracht hat.

* Franksurt a. M., 24. Febr. Nachdem die letzten Spuren des Eisganges verschwunden sind, hat der Kahnver- kehr auf dem Main mit ungewöhnlicher Stärke eingesetzt, um die seit langen Wochen verabsäumten Fahrten wieder nochzubolen. Da die Wehre noch nicht wieder oufgerichtet sind, fahren die Schiffe nicht durch den kanalisierten Main. Der Andrang von Kähne, die bergwärts geschleppt sein wollen, ist derart stark, daß es an Schleppern zu mangeln bc- ginnt. Wenn der Wasserstand nicht weiter als bis jetzt steigt beginnt die Stromvcrwaltung morgen mit dem Ausrichten der Wcbre.

* Franksurf, 24. Febr. Auf der Zeil wurde gestern Morgen ein junger Manu in einem Wagen der Straßenbahn oo» plötzlichem Unwohlsein befallen, sodaß er aus dem Wagen entfernt und in einem nabegelegenen Hausgang ge­tragen werden mußte. Die sofort herbeigerufene Rettungs­wache konnte nur den bereits eingetretenen Tod infolge Herz­schlages feststcllen. Es handelt sich um den 30jährigen Adolf Hoffinann aus der Gündcrrodestraße 2.

* Frankfurt a. M-, 21. Febr. Einen tiefen Einblick in

die wirtschaftliche Arnmt manches Privatbearnten gewährt da? Inserat in einer gestrigen Zeitung, wo es also heißt: „Berh. Beamter einer Aktiengesellschaft mit hohen Dividen­den bittet uni ein. getragen. Anzug, da bei einer ököpfigen Familie b. ein. Wochenlohn von 27 Mk. z. Anschaffung eines /oldicn nicht in der Lage. Offerten ... — Ein weiterer

Kommentar erübrigt sich, nur müßte die Gesellschaft genannt werden.

* Frankfurt o. M., 21. Febr. Beim Reinigen eines

Regenoblaufrobres brach das Dienstmädchen Fenn durch ein Glasdach. Cs erlitt außer einer Gehirnerschütterung schwere andere Verletzungen am Körper. — Aus Eifersucht brachte sich gestern früh ein junger Metzgerbursche eine lebensgcjährlichc Schnspvunde in die Brust bei.

* Frankfurt a. M., 21. Febr. Zur Vorbereitung aus

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die Berliner Olympiade 1812 hat sich hier ei» Ausschuß ge- bildet, der am 22. März tu» Schumanntheater die erste gröbere sportliche Veranstaltung darbieten wird. Die Ein- leitungsrede hält Exzellenz von Podbielski; ebenso erstatte­ten Dr. A. Kränzlin und Generalsekretär K. Diem sport­liche Referate.

* Franksurk «. M., 31. Febr. Elisabeth Mentzek, die liebenswürdige Erzählerin au» der Goettze-Epoche und eif­rigste Erforscherin in der Jugendzeit Goethe», ist in der ver- gangenen Nacht gestorben. Sie wurde am 1l. März 1852 in Marburg geboren, hat aber den größten Teil ihres Lebens in Frankfurt verbracht. Ihr Hauptarbeit^zebiet lag in aus­gedehnten Studien über die GoethezeitI manche bedeutungs­volle Schrift von ihr brachte eine Fülle bisher nicht bekann­ten Materials über den Dichter und seine Mutter. In Eli­sabeth Mentzel verliert die deuffche GoetheFJemeinde eine ihrer vorzüglichsten Mitarbeiterinnen. Daneben fand die Schriststellerin noch reichlich Zeit zu belletristischen Arbei­ten aller Art. Eigentlich war ihr kein Gebiet ftemb, auf deni sie sich literarisch nicht betätigt hat, Frankftirt ver­dankt ihr auch eine umfaffende Geschichte über das heimische Schausviel. Nur ihr Versuch auf dramatischem Felde schlug fehl. Die Verstorbene hatte sich im deuffch-ftanzösischen Kriege, den sie als Krankenpflegerin mitmachte, auch das Eiserne Kreuz erworben.

* Frankfurt o. M., 21. Febr. Dem Vernehmen nach soll Professor Arthur Dolkmann, nachdem der Magistrat Boeh- les Forderung für die Ausmalung der Römerhallen abge- lehnt hat. für den Auftrag interessiert werden. Volkmann gilt gegenwärftg als einer der tüchtigsten Plastiker und Maler.

* Franksurt o. M., 21. Febr. Der 19jährige Hausbursche eines hiesigen Sanatoriums bestahl eine große Anzahl Kran­ker, indem er ihnen in unbewachten Augenblicken Uhren, Ringe, Ketten, Geld usw. fortnahm. In dem Besitze des Burschen fand die Polizei ein ganzes Warenlager.

* Frankfurt «. M., 21. Febr. Infolge vorzeitiger Weichenumlegung entgleisten gestern Abend 6,30 Uhr auf dem Bahnhof Frankfurt-West einige Wagen des Arbeiter- zuges 799 nach Friedberg. Der Verkehr zwischen Franksurt, Homburg, Friedberg, Gießen und Cronberg erlitt durch die Störung eine mehrstündige Unterbrechung. Personen kamen, obwohl der Zug sehr stark beseht war, nicht zu Schaden,

Hksien-Rasiau.

* Friedrichsdorf i. T., 21. Febr. Für die Erwerbung eines großen städtischen Waldgebietes zahlte der Zenttal- Studienfonds der Gemeinde eine weitere Abschlagssumme von 16 000 M. Durch den Ankauf dieser Ländereien in der Umgebung der Saalbnrg bleibt der archäologisch noch uner­forschte Boden vor jeder Spekulation und privater Aunützung unberührt.

* Bad Homburg v. d. H., 21. Febr. Wie die amtliche „Krciszeittmg" gestern meldete, wisst das Kaiserpaar am 27. oder 28. März zu seinem diesjährigen Frühlingsaufenthalt hier ein. Der Kaiser wird etwa 6 Wochen, die Kaiserin 8 Wochen hier verweilen.

* %. Usingen, 24. Febr. Am Freitag, den 6. März wich im Easthams „3tu Sonne" Hierselbst bw Gemeindejagd in Größe von zirka 8088 Morgen, roorrmier zirka 1988 Morgen Wald, auf 12 Jahr« verpachtet. — Der Verein „Tierfreund" hielt im Veremslokale sein« diesjährige Generalversammlung ab. Aus der Iahresmchnung war zu entnehmen, daß sich die Kasienvsr. halinisi« de; Vereins im verftosienen Fahr« günstig gestaltet haben. Auf einen gestellten Antrag hin wurde daher beschlossen, den Mitgliedern auch in diesem Fahr« zur Anschaffung von Zuchttieren und Bruteiern entsprechend« Zuschüsse aus der Ver- ctnskasi« zu gewähren. Wegen Abhaltung der diesjährigen Kreis-Eeflügrlrrusstellung gab der Vorsitzende bekannt, daß di«, selbe von dem Geflügelznchtverein in Hundsiadt übernommen worden sei,

* F. E. Usingen, 23. Febr. Der jetzt 18 Jahre alte Ar­beiter Joseph Anfang in Wernborn hatte an einein Juni- sonnlag das Kriegerfest in einem benachbarten Orte besucht. Als er von diesem morgens gegen 1 Uhr „schwer beladen" heimkehrte, wurde er von dem 1 Jahre älteren Londivirt Wilhelm Beut gezwungen, bei dem Gastroirt Wilb. Friedrich aus dem Gastlokal ein Jagdgewehr zu holen. Als sich An­fang weigerte, nahm ihn Beut, eine Hüne von Gestalt, am Schlafittchen und hob ihn mit sanfter Gewalt ins Zimmer, Jetzt packte Anfang die Furcht, er nahm das Gewehr weg, gab es Beut rrnd machte sich so schnell wie möglich dünn. Die Strafkannner Wiesbaden sah den Ball als schweren Diebstahl an und verurteilte Anfang zu 2 Wochen Gefängnis.

* Usingen, 21. Fchr. Die Stadtverordnetensitzuiig lehnte den Anttag des Jnstizfiskus für den beabsichtigten Amtsgerichtsneubau außer einem Zuschuß von 1000 M alle Steuern, Kanalgcbühren, Wasscrgeldcr u. s. w. zu über­nehmen. mit einer (stimme Mehrheit ab. In der Bürger­schaft will man nun die vom Stadtparlainent abgelebute Summe durch freiwillige Beiträge anfbringen.

* x Eichbach, 24. Febr. Fm Gasthaus .Faltenbcrger" fand de« Detegieitrntog zu dem am 14. und 15, Fum hier ftttttfirr- denden Gefangswettftreit statt. Am Wettstreit beteiligeu sich elf Verein«: namhafte Geldpreis« kommen zur Verteilung,

* f. Winden, 24. Febr. Unserem Bürgermeister Philipp Rllhl, welcher seit 1882 das Aini als Eemeindeiechner und gleichzeitig feit Januar 1988 das Amt als Bürgermeister beklei- det, ist in Anerkennung seiner langjährigen und gewisienhaften Dlensfführung das allgemeine Ehrenzeichen in Silber verliehen und durch den Herrn Landrat im Kreishaus« hierlelbft behän- digt worden,

* t. Mönstadt, 24. Febr, Für den Schiedsmannsbezirk Mön­stadt sind Bürgermeister Laut daselbst als Schiedsmarru und K. Prevenius als Stellvertreter auj drei Fäh» wsederyewählt worden.

_Seite a

* f. Bammershei«. 24, Febr, Der Gemeiudehaushaltung». ««anschlag für 1914 ist aus Mt, 47,718,27 seitxFöi. gegen M,

81,948,92 tm Vorjahr«. Das Fab- '.Ich wird voraussichtlich einen Ueberschuh von Mk, 2245 ergeben,

* Heddernheim, 24. Febr, Hier versuchte der 26jührig« Schuhmachergesell« Otto Recheuberg auf die elektrische Sira. ßenbahn zu springen, kam aber zu Fall und verletzt« sich schwer an der Stirn«,

* Griesheim a. M,, 21. Febr. Nachdem erst vor et- lichen Tagen die Tochter des Pensionärs Kröll sich erhängte, hat gestern auch der Vater selbst seinem Lebe» auf die gleiche Weise ein Ziel gesetzt.

* F, E. Höchst a, M., 23. Febr. Das Guibaben ans die nicht gestellte Kaution. Der früher in Hattersheiui jetzt in Frankfurt a. M. wohnhafte Reisende Ernst Schniidt, hat seinen Brotherrn im Jahre 1912, den Möbelfabrikant Lech- ner in Aglasterhausen, gehörig Hinei,igelegt. So gab er in einem Schreiben an diesen an, er müsse, um einen hohen Auftrag zu erhalten, einer Dortmunder Firma 1000 M Kaution stellen. Dazu verlangte er einen Zuschuß von 800, später 100 und zuletzt 150 M, welch' letztere er auch gegen Hingabe eines Wechsels, der später nicht cingelöst wurde, er­hielt. Die Geschichte mit der Kaution war aber eitel Flun­kerei. Wegen Betrugs nahm'die Strafkammer Wiesbaden gestern Schmidt in 5 Monate Gefängnis. .

* Eichen b. Hanau, 24. Febr. Heinrich Fl. Merz in Eichen schlachtet« ein selbsigezogenes Mutteischwein im Schlachtgewicht von 686 Pfund,

* Soden a, T,, 24, Febr, Ein Handwerksbursch« stahl au-, de« Wohnung des Haupllehrers Becht «inen wertvollen Pelz, Er könnt« bisher nicht ergriffen werden,

* Hattersheim, 24. Febr. Die Regierung hat der von der Gemeinde beschlossenen Aushebung der Wortzuwachs­steuer die Genehmigung versagt.

* F. C. Wiesbaden, 21. Febr. Am Samstag wurden dem hiesigen Amtsgericht vier in Wiesbaden von der Poli­zei aufgegriffene Bettler znr Bestrafung vorgefiihrt, deren Herkunft zeigt, daß auch aus diesem Gebiete die Weltknrstadt. das rheinische Nizza, an Jnternattonalität nicht zurücksteht. In die Personalbogen mußte nänrlich als Heimatland aus­genommen werden: Nassau, Dänemark, Tircl und Böhmen. Fürwahr ein internattonoles vierblättriges Kleeblatt.

* F. C, Aus Nassau, 21. Febr. Den höchsten Ertrag an Hafer, gleich 21.66 Zentner pro Morgen, erntete bei den im Jahre 1913 von der Landwirtschaftskammer für den Re­gierungsbezirk Wiesbaden durchgeführten Sortenversucheir rnit Hafer überhaupt Landwirt W. Künzler II. in der Ge­markung Freiendiez auf ttefgründigem, nrilden, schwach kalk­haltigen Lehmboden mit „Swalöss Sieges-Hafer."

* F. C. Wiesbaden, 23. Febr. Am 18. März v. I. lei­tete her Fuhrknecht Emil Schmidt von Wiesbaden sein Fuhr- tverk nach Schierstein. Dabei schlug er fortgesetzt unbarm­herzig auf das Tier ein. Der Prokurist Hochsinger, der ihm wegen dieser Rohheit Vorhaltungen machte, wurde von dein Schmidt gefaßt, gegen eine Mauer geworfen und sonst noch schwer mißhandelt. Die Tierguälerei kreidete das Gericht dem Schmidt nun mit 11 Tagen Hast, die Körperverletzung mit 11 Tagen Gefängnis an.

* F. C. Wiesbaden, 23. Febr, 3 Tage Gefängnis muß der Dachdecker Emil Schön von Erbenhcim für einen nichl gebratenen Hasen absitzen. Er hatte das toigefchoffene Tier bei einer Treibjagd gemaust. Auf dem Wege nach seiner Be- Hausung wurde er aber angehalterr und mußte die Beute wie- der herausrückeir,

* Wiesbaden, 21. Febr, Regierungspräsident Dr, v, Meister weilt seil dem 8, Februar nebst Gemahlin in Berlin, um an den stattfindenden Hoffestlichkcitrn teilzunehmen. Der Berli­ner Aufenthalt des Wiesbadener Regierungspräsidenten sicht in keinem Zusammenhang mit einer Ernennung zum Oberpräsi. d-nten der Provinz Sachsen,

* F. C. Hadamr, 21. Febr. Die wegen des Verdachts auf Schwcineseuche über den Quarantänestall des Muster- schweinczuchthofes auf dein nahen Hofgut Schnepfenharisen verhängte Sperre ist wieder aufgehoben worden.

* Aumenau, 24. Febr. Ein Großseuer zerstörte hier die Wirtschaftsgebäude des Anbaucrs Philipp Klapper und des Gastwirts Klapper.

* Alpenrod, 24. Febr. In der Müllerschen Schreinerei erlitt der Haussohn durch das abspringendc Verschlußstück eines Treibriemens eine schwere Armvcrlchung, die die Uebersührung des jungen Mannes in die Gictzener Klinik erforderlich machte.

* Wetzlar, 24. Febr. In Anerkennung der hervorragen­den Verdienste um die evangelische Gemeinde der Stadl wurde der in den Ruhestand getretene Superintendent Schoeler von den kirchsichen Körperschaften znm EhrenpreS- byter ernannt.

Kund der Landwirte.

Zwanglose Zusammenkunft

am Donnerstag, den 2k. Fcbrvar, abends 8 Uhr, in

Mieder tz-rlendach

bei Gastwirt Werner (zuin grünen Baum).

Die Herren Landtogsabgeordneter Dr. v. H c l in o l t Ad. Hcnscl und H i r s ch e l »oerden anwesend sein.

Um recht zahlreiche Beteiligung wird gebeten.

Frankiurrer Wetierberickit,

Voraussage: Ziemlich heiter, meist trocken, nachts dunkel, tags hell, kälter, schwache südöstlich« Winde.

Verantwortlich ftir den politischen Teil: Otto Hirsches, Friedberg: ftir den lokalen und unterhaltenden Teil: Bernhard Le uz. Friedberg: für den Anzeigenteil: Karl Schmidt, Friedberg. Druck und Verlag der „Neuen Tage?- zeitrina". A.-G.. Friedberg i. H