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5Ir. 116 unb bas 1. Bat. 168 in Butzbach. Das Bataillon wild

heute in der Butzbachei Kaserne gcjpeift unb bürst« heute Abend gegen 6 Uhr wirber zurück sein.

* Frlebberg, 17. Jan. Herr Hotelier Bogt hat für morgen coimiafl wieder bk bekannt« Libbachsche Kapelle gewonnen. ,m einer der so beliebten Nachmittags, und vbenbkonzeri« i» (foK Trapp zu veranstalten.

' Friedb-rg, 17. Jan. Sestern Abend »ab dar Liliputaner Schauspiel Ensemble im hiesigen Saalbau bei gut besetztem hause seine letzte BorsteUung. Zu, Vorführung gelangte bi« iT r»t. nposie ..Eine Si i 1 1 i o n. Dar an Somit reiche S.ürf würbe von allen Mitspielenden tadellos gespielt. Be- r lberr hcrvorzulobcn sind Fräulein Maran, die ihre Herren- lil..überroll« mit »rotz-r Fertigkeit spielt«, und Herr Ursel, 0 -! als urg mütlicher Bayer trotz Seekrankheit und Sturm fiii ii JJiut nicht verliert und seinen Trost beim Bier sucht, und wie er zum Schlusie dann den schlauen Dieb in Mohrenver- tl.idung bi* Million wieder absagt. Voller Beifall lohnt« am S'lusie bi« olonzvollen Darbietungen. Dar hiesige unr aur- eeiitige lunsllicbend« Publikum bedauert er recht lebhait. bah »or Schauspiel schon ein Ende hat und ihm nicht noch mehr solche Abende vergönnt waren. '

* fc\ V. Frirdbrrg, 17. Ja». Heute, am 17. Januar, find

gerade UI Jasire her. datz die Evangelische Vercinigmig

ihren ersten dentichen Abend im Saalbau feierte. Wir können mit Freuden seslstellcn. datz die Feier, immer in un­mittelbarer Nahe des nationalen (Gedenktages der Rcichs- griindung (18. Januar) gehalten, eine feststehende und lieb- gcwordene Einrichtung in unserem evangelischen (tzemeinde- leben geworden iU. So dürfen wir auch in diesem Jabrc auf zalilreicln'n Besuch rechnen, wenn wir aus Mittwoch, 21. Jan., in den Saalban einladen. Herr Pfarrer Rehwald a»S Heppenheim a. d. B., der von feiner Festpredigt Beim letzten t'-s!av-Adolf Fest in der (öemcinde noch in bester Erinne­rung ist. wird die Rede halten, und der Evangelische Kirchen- gcsangpcrein wird durch Ehöre und durch Duette und Solo­gesänge seiner Mitglieder, Fräulein Diener und Fräulein Hieronymus. den Abend zu einem festlich)«» gestalte» helfen. Alle Evangelische sind bei der Feier, zu der kein Eintritt er­hoben wird, berzlich willkommen.

* Frirdbrrg, 17. Jan. Der Landespferdezuchtveiein im Oiros-.hrrzoatnm Hessen beabsichtigt mit den im Frühjahr »nd Herbst 1014 in Tarmsladt ltattsindenden Pferde- »nd Foh- lcnmärkten >e eine Verlosung von Pferden, Fohlen. Wagen, Pferdegeschirren, landwirtschaftlichen (sieräten und sonstigen l-legenstandc» zu verbinden, deren Ziehung am 20. Mai und 21 Oktober stattfindcn soll. DaS Grotzh. Ministerium des Innern hat die nachgesuchte Erlaubnis z»r Veranstaltung dieser Verlosung unter der Bedingung erteilt, datz jedesmal bis zu 30 000 Los? zu 1 baS Stück ansgcgcben werden dürfen und mindestens 50 Prozent des BruttoerlöscS aus dem Verkaufe der Lose zu», Ankaus von Gewinngcgenstän- den zu verwenden siiid. Der Vertrieb der Lose ist zugleich ii» Grotzhcrzogtnm gestattet.

* Frirbbrrg-Faurrbach, 17. Jan. Auf das morgen ^ Sonntag Abend im Saale derLoreley" von Joh. Bauer Xslattlindende 2. Stiftungsfest, verbunden mit KaiserSge-

biirlstagrseier, des Eisenbahn-Handwerker- und Arbeiter­vereins Frndberg sei noch mal» aufmerksam gemacht. Der

Neue r»z»s,«M,ng.*« rr. 3<m«*r isi*.

Bcrein hat sich die grötzte Rühe gegeben, um den Besuchern

einige vergnügte Stunden zu bereiten »nd wäre es sehr z» begrüben, wenn dies« Veranstaltung gut besucht würde.

* Frirdbrrg Fauerbach, 17. Jan. Die Faschingszeit naht und mit ihr die Maskenbälle. Aus diesem Anlatz bat auch der Dorei» ..Gemütlichkeit" beschlosson. am Sonntag, den 8 . Februar 1911, einen solchen abzuhalten. (Alles Nähere siehe Inserat in heutiger Nummer.)

Bob Nauheim, 17 . Au». Im Gegensatz zu anberen Kur- orten, bi« >m letzten Iah« rinerteil» recht gute Steigerung ihrer Kurbesucher auizuweisen hatte», verminbeit» sich hier bk Besucherzahl von 35 876 ©äfUn im Zahl« 1912 aus 34 951 im abgrlavsenen Jahr. Fall» in bet hiesigen Slobt bk Erwer fcung billigen Baugelände» möglich ist, beabsichtigt «in »»»> wärliger Aichitekt bi« Errichtung billiger unb soliber Eigen. Heime.

* KrosirN'Linben, 17. Jan. Seit einiger Feit herrscht hier Diphleriti». Alle erkrankten Kinder blieben am Leben, dagegen starb eine 55jährige Frau an dieser Krankheit Tritt in einem Hanse eine ansteckende Krankheit auf. dann ist es den Angehörigen bei Strafe verboten, Kirche und a»dere össentliche Lokale zu besuchen.

Hessen Nassau.

* Oberursel, 17. Jan. Die Wahl eines Vorsitzenb< ber hiesigen Orirlrankenlasse ist trotz mehrsi>ch,i Wahlgüng« »och nicht zustande gekommen, ba keiner brr beibcn Deiverber bi« Mehrzahl bei Slimmcn auf sich IX reinigte. Bir zur «udgiltt. gen Wahl wirb nunmehr bar Neisichcii.ngs.imt «inen Bor. sitzenden ernennen.

" Neuenhain i. T., 17. Jon. Hier plant man die Errichtung einer paritätischen Kleinliirbe,schul«. Für di« Anstatr wurde» bereits namhafte Summen gezeichnet.

* Soden a. T., 17. Jan. Aus b.m verwaiste» Wilhelmsplatz stürzte «in auswärtiger Spaziergänger so unglücklich zu Bo. den, batz «r «inen Beinbruch erlitt und dein Höchster Kraulen. hause rugciiihrt werben mutzte.

* Falkliistcin, 17. Jan. In der Nähe des ttzenesiings- hciins sauste ein Bockenhcimer Schüler beim Rodeln in Poller Fahrt gegen einen Baum und blieb erheblich verletzt liegen. Ein hiesiger Arzt leistete ihm die erste Hilfe.

* Bad Orb, 17. Jan. Ein hiesiger Spatzenschütze schoß dein Schüler Orleb eine ganze Schrotladnng in den Unter­leib.

* Burghaun, 17. Jan. Donnerstag früh wurde hier der seit einiger Zeit nach Unterschlagiiiig von 0000 M verschwun­dene Rechnniigssuhrer Hofmeister des Ejchweger Gaswerks verhaftet. Hofmeister hatte sich durch einen Brief an seine Fra» verraten.

* Aus Hessen, 17. Jan. Seit dem Morde der Förster» No. manu» im Kreise Fulda, den der Zigeuner Ebender vollsührte. u>» dem Renkontre einer rheinhossischen Eendarmen mit einem Zigniner sind die Behörden besonder» im «HiotzHerzogtum Hes­sen .dar vor allem al, Zigeuneroorabo galt, den braunen > 8 e selle» stramm zu Leibe gegangen, nicht allein die (üendarinerie. sondern auch di« Orts- nnb Feldpolizei sowie bk Forstbehör den. Wie sich diese Hand in Hans Arbeit bewahrt hat. beweist der Erfolg, der durch) Zahlen belegt werben kann. In bec grotzheizogliih hessischen Provinz Starkenburg würben in den Jahren 1010 und 1911 301 Zigeunersamilien drtrofsen, 1912

dagegen, in welchem Jahre man diesen Landstreichern geschlos.

!en «ntgegenirai. nur noch 78 umherziehende Zigeuncrsamilier konstatiert. in 1913 war die Provinz fast völlig Zigeunckftkf Ende des Jahre» wurb.n nur in den Kreisen Erbach und Darmsradt je ein« Zigeunersamilk anqetrösten.

* Kassel, 17. Jan. Ein achtjähriger Schulknabe in Lick lenai, stürzte, nachdem er niit dein Schlittenfahren sich avge hetzt hatte, aus der Strotze plötzlich bewusstlos zusaimnra und war alsbald tot.

* F. E Tarmstvdt, 17. Jan. Der langsühiige Jchriji flibicr des Landespserdezuchiveroins im Gros.herzagtiuii Hessin, llilttiiicij'er a. D. Fenner ein eifriger Förderer der Vlerdc,»cht -crj oitz hier Mtziia' Der Berstorb.-ee-.l 8 i «n Oezri-i'-.m lang auch Bo.-fftzenter der A! twin-ig 1 ei>. markt Tarnut. di ! Landespf.td-.uch'i rreinS.

" Oppenheim, 17. Jan. Ans dem Hafen in Oppenheim ve gnügten sich ein» Anzahl Junge»» mit Schütte,isahren. Del tüjährtge Wilhelm Höhr lam hierbei auf ein« srrick, gmfste Stelle und brach ein. Obwohl der Knalx von dem Schisser M Schmitt sr'-rt wieder an Land gebracht würbe, war n Wiederbelebungroersuch» erfolglos.

Frnnkinrter Wrllerbericht.

Voraursag«: Ziemlich heiler unb trocken, Frost, östlich.

Winde.

Verantwortlich s b Schrrjtleitung: Otlo H i r I ch c l.Iricbbcrlit für den »nzei^iilelk: Karl Schmi dt. Frlebberg l. H Druck u Berlag d. ..A uen Tageszeitung" A..E., Frlebberg i. H

feiifubnI)n-f>flnDiofrtfr= 9Wrifrr=$miii Fr kl>!>k^.

Einladung

zum 2. Stiftungsfes*

verbunden mit

KaiskrnB«rt 5 !Wskikr

bestehend in Theater, Tambala und Tan« am Lonutag. den 18.

Janiiar >914, abend» T , llhr

im Saale derLoreley" von Joh. Bauer in Friedberg-Fauerbo-i».

Einirilt 30 Psg. pro Persoo. Es ladet hierzu freundlichst ein.

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