Organ für die Interessen des werktätigen Volkes der Provinz Oberhesscn nnd der Nachbargebiete.
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tK-dallten und Lrv-bttt»n »trsik», »«hod»fl,r»be 2 ». Itdt S»«rn,-I>-. T-I-vd-v 2008.
3n(«ait loflrn die 6mal ottpalL Kolonclzeitr oder deren Raum 15 Pk», Sei stäfterrn Aufträgen DtabaU. Anzeigen walle man bu abend« 7 »dr für die folgend- Nummer m der Srvcditian aufgede»
Nr. 290
Gicßcn, Moiltlig, !>cu 1 - 1 . Tczcinlicr 1914
9 . ^nUrflnnn
Gefährliche Treibereien.
Su3 Berlin wird »ns geschrieben:
Ter prknsiische Kriegsministcr Generalleutnant v, Falkcnl,»»» ist an Stelle de- erkrankten Gencraloberltc» v, Moltke, den er schon längere Zeit vertreten batte, zum Ehcs des Gencralstabs der dcut. schen Feldarmee ernannt worbe». Tie Wünsche des ganze» Volkes ohne Unterschied der Partei begleiten ihn in sei» verantwortungsvolles Amt. Tenn was von seiner jetzigen Tätigkeit abhöngt, ist zu grost, als das, irgendivelchc Erwägunge» anderer Art dagegen auskommen könnten.
Niemand würde daran gedacht haben, solche Erwägunge» überhaupt nur anzustellcn. wen» nicht das Organ einer klciiicn, aber inslnssrcichcu Gruppe. die Polt, die »»glaubliche Taktlosigkeit gelabt hätte. de» neuen Gcncralslabschcf als ihren Man» lärnicnd ruf ihr schild zu erheben. Ter Stratege Falkenhan» scheint hr vostkomine» gleichgültig zu sei» gegenüber den, Politiker ralkcnhayn, der vor Jahresfrist in schärsstcr Fehde mit allen , Parteien des Reichstags, auSgenommc» die Konservative», s telegen hat. Tic Post schreibt:
„Turch feine Tätigleit als Kriegtminlster hat sich dieser Man» ja bereits Achtung nnd Ausmcrksamkcit i» weitesten Kreise» erzwungen, Gleich vom ersten Tage an, den Herr i v. Jalkcnhann im Reichstag anwesend war, nahm er durch die frische und forsche Art, die Tinge anzuvacke». und t durch die überzeugte und überzeugende Art ein, in der er sein i Ressort vertrat. Ten Liberalen und S o z i a I d c in o - l traten f r e i l i ch i st er nicht g c n e h m gewesen und - die scharfen, deutlichen Worte. die Herr v. Jalkcnhann in der . groben Zaberna» »spräche hören lieh, klangen ihnen sehr ungewohnt. ... Es ist gerade ein Jahr her. als der prcuhit'chc Krieasministcr v. Fakkcnhaqn mit hclltöncnbcr Stimme in den Sitzungssaal des Reichstags hineinries:
Eines freilich konnten meine Ausführungen nicht cnt- hallen, die Zusicherung nämlich, dass sich die Militärbehörde | von den von lärmenden T u in u I t a n t e » und hetzcrischcn Prcssorgancn . . .
Bei diesen Worten brach am 3. Tezcmbcr bei den Sozial- lleniokraten, Elsässern und im Zentrum ein Lärm I aus, wie er im Tcutlchen Reichstag selten gehört ward. Ter I Cozialdemotrat Lcdcbour sprang aus die Treppe zur Bundcs- I ratStribiinc und schrie den Kriegsminister an. Gute zwei I Minuten tobte der Radau. Herr v. Jalkenhann aber stand un- | beweglich und gebrauchte sein Taschentuch. AIS sich der Lärm gelegt hatte, wiederholte er ivörtlich die Worte, die ihn heraus beschworen hatte». Ratiirlich ging das Geschrei von neuem los. Herr v, Jalkenhaim aber war Psnchologc genug, um zu wissen, das, der Widerstand des Hauses beim zweiten Mal schneller zu- sammcnbrcchc» werde. Kurzum: er machte damals einen ausgezeichnete» E i » d r » ik und erwies sich als ein Mann, der sich durch nichts verblüffe» oder einschüchlern lässt."
Uns sind dic'c Ansrichtigkeiten nur ivillkomnien, ivcit sie »ns Gelegenheit bieten, aus die »nverantwortlichen Treibereien jener ruppc hinstiweijc». die die Post publizistisch vertritt. Ihr »»- orsichiigcr Freudenausdruck zeigt, wie sie und ihre Leute die Er- cnnung des Herrn v Falkcnhaun politisch deuten »nd ivelche Hoss- ungen sie an sic knüpfen. Erst kürzlich Hai Wilhelm II. dem eichSkanzler Herrn v. Bcthmann-voÜweg in einem GcbnrtstagS- legramm sein volles Vertraue» ausgesprochen. Wir wisse» bc- immt, dass dieses Telegramm an einen ihnen nicht genehme» >onn im Lager der Post-Leute viel geringere Freude auSgelöst Hai ic jetzt die Ernennung des ihnen sehr genehmen Kriegsminislers
m Geueralstabsches. „
Für die Post, die auch unter de», „Bnrgsricden" ihre Zabcrn- litik fortseyt, handelt cs sich darum, die M i l i t ä r g c w a l t gen die Z i v i l g c w a l t de» Geueralstabsches gegen den Rcichs- azler anszuspielen. In einer Zeit, die ein möglichst rcibungs- >r» Zusammenarbeiten nicht nur aller Parteien, sonder» auch er R c i ch s ä m t c r als Lebensnoiioendigkeit für das ganze uischc Volk erscheinen lässt, arbeitet die Gruppe der Post öffcnl- h und heimlich daran, überall Rivalitäten zn wecken »nd Nn- lkden z„ säen. Tas Ziel dieser Treibereien ist, den Reichskanzler twedcr ganz zu beseitigen, oder ihn doch zu einer unbeträchtlichen ibensignr herabzudrücken, die den Plänen dieser Gruppe leinen idersrand cnlgegcnzusctzen i» der Lage ist.
Air wissen nicht, wie Herr v. Falkenhan» in dieser grossen :>> des UinIcrnenS über gewisse politische Fragen denkt, desto nauer wissen wir. wie d i c Leute denken, die im Lelikricasiahr .1! den Falken bann des Zabcrnjahrcs 1013 so stürmisch feiern, lese Lenic wollten und wollen jetzt erst rech« die absolute > l i t ä r a n a r ch i e. in der Volkswahle» und ParlamentariS- ät höchstens nur noch als nebensächliche O r n a ni e » i e i Thron geduldet werde». Sic wollen i» der auswärtigen Politik vas anderes als der Reichskanzler, sic wollen in der inneren ilitii das genaue Ge g e n t e i l von dem, was Herr v. Bclh- rnn-Hollweg im giejchstag als Folge des Krieges ange- ndigt hat.
Es kann uns natürlich nicht bcifallcn, einer Opposition gegen ran,wörtliche Stellen die BcwcgungSsrcihcit beschränken zu 'llen. Ter Reichskanzler wird in der Zeit, in der cs „wieder itiiche Parteien geben wird" auch ganz gewiss wieder unter litischer Gegner sein, vielleicht sogar ein gefährlicherer als gewisse il'tlker, deren Methode immer und überall nur i» einem täppischen :e,n,ghren besteht, das erbitternd wirkt »nd schärfsten Widernd weckt Wenn aber Treibereien inr Gange sind, die wir >iz abgeiehen von ihrer persönlichen Wirkung aus den derzeitigen vÄ* des Reichskanzleramts — sür höchst unheilvoll und ge- dann ist cs ohne Rücksicht aus sonstige Umstande tcrc Pflicht, Gegenwehr zu üben!
Der Krie,i im Orient.
Tic Türkcn in Liidriiffland.
Odessa, II. Tez. Offiziell wird gemeldet, dass es den Türken gclungkii sei, südwestlich von Odessa bei Aunar zu lniidcn. I» der russische» Meldung wird hinzugesügt, das. 2ii Türke» im Tistriite von Ackerma», l» Werst von Tarntino cnlsernt, gefangen genommen worden seien. Ans dieser Fassung ist ersichtlich, dass es de» Türken gelungen ist, in Stidrußland zn landen.
Ter Angriff aus Balnm.
Die Osscnsive gegen Bätnin dauert an. Batiim selbst sü* nur schnioch befestigt und nur ntit alten Geschussen armiert, da die Russen a»gcnsä>einlich niit keinem ernsten Angriff gerechnet haben. Man nimmt an, dass die Ltadt den vereinigten Angrisfen zur Tee nnd zu Lande nicht lange werde jlandhalten könne».
Ter ägysttischc rfelv;«g.
Einer Meldung der Eorricre dclla Sera aus Kairo zufolge ändert die Stadt ihr bisheriges gleichgültiges Aussehen. Etwas liegt in der Luft. Tic Eingeborene» ziehen sich auffällig ans dem Enrapäerviertel ins Innere zurück, Tic Lage wird durch den bevorstehende» Sysicinwechscl schwieriger. Kürzlich durchzog abends ein Ambulanzzug das Zentrum der Stadt, Mau redete dem Balk vor, cs seien Kranke, doch erriet man die Wahrheit, ohne zu wisse», woher die Verwundeten käme»,
lieber das Vorriicken des > ii r k i s ch e u H e c r c S aus Ti>rien und Palästina laufe» verschiedene Nachrichten ei». Tort sind seit drei Monaten alle Holzbcständo requiriert, um Fahrzeuge zu bauen. Acgnptcn weist, dass das vorrücke,lde Türkenhecr deutsch in der Ausbildung und Führung und ein mächtiges Werkzeug ist. Tas L k k u p a t i o i, s l, c c r erfährt fortwährend Verstärkungen durch Indier, Australier und Kanadier, weitere, darunter Japaner s? T. Rcd.j, wurden erwartet.
Tic Asqliancti in Andicn.
Konstantinopel, 11. Tez, Ter Zeitung Lerwct i Funun zufolge hat der Emir von Afghanistan. Habib Ullab. seine Arnire an der Grenze Indiens versammelt »nd den Heiligen Frieg proklamiert. J»> Tndan nnd Newab ist die Be- völkerung insolgc der Erklärung des Heiligen Krieges gegen England ausständig. Tic LäieickS von Tarfur und Kordojan rücken mit 20 000 Reitern ins Feld. Sic werden von der übrigen Kavallerie unterstiisst »nd besetzten bereits die von fast nur Mohammedanern bewohnte Stadt Ehartum, wo sie die Engländer vertrieben.
Tic E«glä«»cr gcgcn Pcrsic».
Nciltcr meldet amtlich über die englische Expedition aus Indien nach dem persischen Gols: Nachdem die Engländer an: 5. Tezcmbcr den Feind gezwungen hatte», über den Tigris zu gehen, wobei sie zwei Kanonen erbeuteten und 70 Mann scstnahmen, folgten am 6. Tczenibcr Kämpfe und am 7. die Einnahme von Masera. Am 8. überschnttcn die Briten den Tigris und am 9. Tezcmbcr ergab sich der Befehlshaber von Burna, der französisch-türkische Gouverneur von Bast'orat, mit allen seinen Truppe». Tic Engländer sind jetzt Herren des Landes vom Zusamincnslust des Euphrat und Tigris an bis zur Secküstc.
Lpionaqe in Konstantitiopcl.
Tic Südslawische Korrespondenz melde: aus Sonstantiiivvcl: Ter Aufmerksamkeit der Sichcrheitsbehördcn ist ee in de» letzten Wochen gelungen, eine Anzahl von fremden Agenten unschädlich zu machen, die sich liier in verschiedene» Verkleidunae» herumgctrieben, um Gelegenheit sur Anschläge ousziispähen. Vor etwa vierzehn Tagen wurden von Geheimagenten sechs Hodschas vcrhasiet. die aus Klcmaficn hier cingetrosse» waren. Es stellte sich heraus dass einer der verhastcten Hodschas ein in russischem Solde stehender Agent war. während die anderen in Verkleid»,>gc» steckte» In 2 t a m b u l wurde eine Reihe von Personen verhak,et, die sich >» verdächtiger Weise hcrumtrieben und erst kürzlich ans Griechenland eingetrosscn waren. ES verlautet. dah man Anschläge aus E n v c r P a s ch a aus die Spur gekommen sei. Zwei Emissäre wurden noch vor dem Betreten der Stadt unschädlich gemacht. Ihre Ankunft aus türkischem Boden wai von den bulgarischen Grenzbchörden ssgnalisscrt worden. Ten äusseren Umständen entsprechend, werden jetzt auch bei den AuS- fahrten des Sultans zum Sclamlik grössere Vorsicht-mahregeln ergrissen.
Tas Urteil gegen vic deutschen Miltärärrte aufgehoben.
Nach einer Havas-Melöung hat das Rcvisionsgericht de? Mllitärgoiwcriicments wegen eines Formfehlers das Ujrtcil oos KriegsgerickitS aufgehoben, durch welches 9 deutsche Militärärzte und Apotheker wegen Plünderung in Lizy-sur- Qiircg zu Gefängnisstrafen von 6 Monaten bis zu 2 Jahren verurteilt wurden. Tie Angelegenheit wurde vor ein anderes Kriegsgericht verwiesen.
Kewiffcnlosc vcrlcumdttttg.
Ter belgische Gesandte in Kopenl-agen, Allard, l>at zu- gcbcn müssen, dah das Gerücht, einem elternlosen belgischen Mädchen feien von dcntsckzcn Soldaten beide Hände abgehackt worden, jeder tatjächlick>en Unterlage entbehrt. Gleicktzvobl hat er leinen Mitarbeiter des Astenblad crNärt, er könne belgische Kinder nennen, die während des Krieges verstümmelt tvordcn seien, auch Zeit und Ort angebcn, wo kleinen Mäd- äicn die Hände abgclzaucn worden seien, für kein geringeres Vergebe», als das Schwenken einer belgischen Flagge. Er wisse den Nanien einer ganzen Familie, Vater. Mutter und vier Kinder, die sämtlich von den Tentschcn ermordet tvor- den seien, Tas jüngste Kind, ein Mädchen von Jahren. !,.rbe man als Leiche gefunden und habe gesehen, datz der Vater sich im Todeskampf über das Kind gewälzt habe, um es mit seinem Körper zn schützen.
Eine Berliner Meldung der Kölnischen Zeitung sagt dazu:
„Der Herr Gesandte König Albcrts beim neutralen Tänemark wird hierdurch anfgesordert, möglichst bald in greifbarer Forni die Angaben zu mackien. die er über angebliche deutsche lisreuel z» besitzen vorgibt. Geschieht die« nicht, so würden wir zu der Annahme gezwungen seien, dass der Gesandte sich einer gewissenlosen Verleumdung schuldig gemacht habe." »
Tie Zahl der belgische» Flüchtlinge im AttSlande.
Ter prüft«« belgische Ministerpräsident und »>nmnrrr>vrsib«nd« Schollaert. d« mni der belgischen Regierung mit der Fürsorge für die ftelgischeu Flüchtlinge m den ,>eiich,-d«n«i Ländern beanstvagt ivurd«, ftat ermittelt, dass sich augenblicklich »och in Holland und Frankreich 700 000 belgisckrc Untertanen befind«!, von denen jedes der beiden Länder ungciäftr die Hälft« bcfterlnncgl. In England sind (Ml— 70 (KM) tklfli«r zu senden, di« b«mitl«lt«ii nicht emgerechn«t, über di« keine List«, gesühn werden. All« dies« Leut« sind n-icht, wie man bistier v«rnnit«<e, In d«ni ierveüigci, Land« bi bestimmten Bezirk«! zu sind««, sondern überallbni verstrrnt. Herr Schollo«t ist nicht der Meinmig, dass all« dies« vo«,bcrgcftei»d ansgcwand«- l«> Belgi« Gefallen an de» sre»nd«n Ländern süidtii nnd dort auch noch dem Kriege bleiben werden Li« seien zu boixnmiässig und liebten zu sehr die heimisch« Selzolle.
Tic rkvolttlionärc Ltröuning in Nnffland.
Tcm Ukrainische» Korrcsvondenzblatt, bcnl Ocgair der ukrainischen Sozialdemokratie, sind über Kopenhagen bemerkenswerte Mitteilungen über die Au-dchnung der antimilitaristifchcn Bewegung in Ruhla» d zugegangcn. Danach finden seit längerer Zeit in einer Reihe russischer Städte ständig Haussuchnngcn und Verhaftungen statt, die allgcnieinc Unruhe verursachen. Es gelte als erwiesen, das; die sozialrevolutionärc Zentralorganisation, deren Tätigkeit dilrch den Kriegszustand äußerlich lahmgclegt worden sei, in Wahrheit eine ungemein intensive Lropaganda gegen die Regierung rind den Krieg entsalte, wobei sic Mittel »nd Wege gesunden Hobe, ihren Einfluß auch im Kaukasus und in Finnland auszudchnen. In Petersburg. Moskau, Riga und Kiew habe die Polizei geheime Waffen- und Munitionslager ent- deckt, von denen aus der Wassenschmuggcl in die kankasischen und finnischen Gebiete betrieben werde. Es seien geheime Trnckcreicn. revolutionäre Proklamationen und Sprengstoss- depots entdeckt worden. Mehrere Gehet in Prozesse ickrwebtcn bereits gegen iozialrevolutionäre Komitees, doch dürsten die Zeitungen hierüber nichts bringen. Unter den Vcrbaftctcn befänden sich u. a. eine Anzahl von Waffenschmieden, ein Beamter des Kriegsministeriums.
Ferner meldet die Ukrainische Korrespondenz: In Petersburg hatten sich der Advokat Pachmann und Genossen wegen eines Aufruhrs gegen den Krieg vor dem Militärkrcisgericht zu verantworten. Nur die Urteilsverkündung war öffentlich: Pachinann und Solz^wnrden zn je zwei Jahren Festung, Sawarsin zu einem Jahre nnd Andrejew zu sechs Monaten Festung verurteilt.
Tic Knebelttiig Finnlands.
Ter Redakteur der in Tayastchus «Fiirnlandl er-'ch«n«ider l'aziaidcmokratischen Zcitrnig Haeineen, Wsida. b« zugleich Laud- lagsimtglied wa-r. wurde zugleich mit eiu«n andern Redakteur verhaftet, zu drcinwna^gem K«ker und ^ir V«banuung nach Sibirien verur!«ilt, Tie Verurteil,inq geschah nicht durch d'« ordentlichen siZcrich^, sondern auf adniiiristrattvem Wege. Zwc, ivertere sinnliche Zeitungen wurden verboten.
Aus sicherer Önrlle hört inan hier, dass jetzt in Finnland «in Tag ohne Haussnchnngen, Verhaftungen und Zwangövcrschirkung »«geht.


