Ausgabe 
28.11.1914
 
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kunft des Sozialismus beruht und die jetzt in Blut, Tränen und Schmutz auf unserem alten, heim­gesuchten sranzösischen Boden ausgerollt wird."Gibt es vor dieser Tragödie," fragt Comp^rc-Morcl,in den neu­tralen Ländern noch Sozialisten, die Augen l>aben, um nicht zu sehen, Ohren, um nicht zu hören, und Gehirn, um nicht zu verstehen?"

Tnzn bemerkt Hs, Braut ing:Dieses Anrufen ist ergreifend in seiner Aufrichtigkeit und seiner Wärme. Aber die Antwort muß werden: Gerade, weil wir zu verstehen glauben, daß dieser Krieg in ehr ist als er unseren französi­schen Freunden erscheint: weil ihre Formeln nicht d i ?

ganze Wahrheit enthalten und decken, deshalb können wir nicht den von ihnen gewiesenen Wegen folgen. Brauchen wir hinzuzufllgcn: Noch weniger den Wegen der anderen, denen Junkerherrschaft und Krupp in Ewigkeit r ein garnichtsabsch reckendes! st und die nichts ein; uw enden haben dagegen, das; die Freiheit der schwächeren Völker nicdcrgetreten wird."

Frankreich wollte keinen Krieg!

In allen Schichten des deutschen Volkes herrscht die An- itrahme vor, daß Frankreich nur durch ein Verhängnis, nicht aber aus eigener Absicht in den Krieg mit Deutschland ge­raten sei. Es ist ein Zeichen für die allgemeine Verbreitung dieser Ucbcrzcugung, wenn jetzt selbst die Kreuzzeitung schreibt:

Englands Teilnahme am Kriege ist aber auch die Folge der Mhängigkeit, in welche die englische Politik allmählich von der französischen geraten war. Es sind sichere Anzeichen dafür vor­handen, daß die sranzösilchen Staatsmänner, namentlich Herr Paul Cambo» und sei» Bruder Fulcs, ja selbst Herr PoincarS nur schweren Herzens in den Krieg, zu dem das russische Bündnis sie milzwang, hineingegangcn sind. Ta es geschehen mutzte, zogen sic selbstverständlich die Kette, an die sie England gelegt hatten, sest an, und ohne langes Bedenken ersiillte Sir Edward Grei, in vollem Matze die halben Zusagen, die er dem französischen Botschafter in London gegeben hatte und denen er sich leicht entziehen konnte."

Dazu wäre zu bemerken, dah auch über die Rolle, die England vor dem Kriege gespielt hat, das geschichtliche Ur­teil noch nicht feststeht. Erst nach dem Kriege wird man die Tatsachen und Tokuinentc mit voller Unparteilichkeit prüfen können. Zweifellos richtig ist aber an der Benierkung der Kreuzzeitung, dah die französische Republik nur durch daS unnatürliche und verhängnisvolle Bündnis mit Rußland in lden Krieg mit hineingezogen worden ist.

Die BmideSFenossen.

Der Mannheimer Generalanzeiger veröffentlicht fol­gende ihm zugegangcnc Feldpostkarte:

19, November 1914.

Heute brückten sich unsere Leute von der 11. Kompagnie mit den Franzosen die Hände, Wir liege» nämlich an einer Stelle den Franzosen 30 Meter gegenüber. Ta wird öfters beiderseits gerufen. Fetzt ries ein Franzose, dah wir sollen aushören z» schietzen, wir sollen gemeinsam drei tote Deutsche beerdigen, die dazwischen liegen. Wir hörten auf zu schiebe». 810 Franzosen und ein sranzösischer Offizier legten die Waffen ab und von uns ebenso.

Man reichte sich die Hand, begrub die Toten gemeinsam, tauschte Zigarre», Zigaretten und Zeitungen, sprach, und da sagten die Franzosen, wir solle» nicht mehr schietzen, sie schieben auch nicht mehr. Aber aus die Engländer sollen wir sest draus gehen. Man reichte sich die Hände, hob die Wassen auf und kroch wieder in den Graben. Frieden mitten im Krieg.

Die neue französische ftleldunisorm.

London, 20. Nov. (W. B. Nichtamtlich.) Tic Times melden aus Calais vom 22. November: Durch Calais marschierten französi­sche Truppen, die mit einer neuen Feldunisorin ausgerüstet waren. Tie neue Uniform hat eine helle blaugraue Farbe, die in der grauen Winterlandschast schwer sichtbar sein soll, sich jedoch so sehr von der deutsche» Feldunisorni unterscheidet, datz Verwechselungen ausge- schlosien seien. Kappe, Rock und Hose besitzen die gleiche Farbe. Um die sranzösischen Patrioten mit dem Verschwinde» der histori-

Afraja.

Ein nordischer Roman von Theodor Mügge. 121

Hast du ihm davon geholfen?" fragte Olaf zornig.

Ich tat cs," sagte Marstrand.Schüttle deinen Arm nicht gegen mich, höre mich an, du hättest es auch getan."

Ec erzählte, was sich zugetragen, und rief endlich am Schluß lebhaft auS, als er merkte, daß alle seine Beweg­gründe keinen bedeutenden Eindruck auf die Zuhörer machten: Sollte ich einen Menschen vor meinen Augen von einem Elenden morden lassen? Oder sollte ich den, der sich nieiner annahm, als ich verirrt und in Gefahr war, fangen und binden helfen, um ihn seinen Feinden zu überliefern? Niemals will ich dazu meine Hand aufhcben! Ihr klagt, daß die Lappen aufsässig werden, behandelt sie menschlich, und sie werden sich fügen. Der Vogt in Tromsö will ein Berspicl geben, es würde nur eine neue Unmenschlichkeit sein. Ich kann nichts ändern, leider kann ich es nicht, aber helfen will ich nimmermehr dabei."

Wer wird auch gegen seine Freunde wüten wollen!" lachte der Schreiber.

Ja. Herr Pcterfen," fuhr Marstrand mit vermehrter Wärme fort,höhnen Sie immerhin, so viel Sie mögen, ich kann es ertragen. Ich habe unter diesen tief verachteten und verfolgten Lappen bessere Männer kennen gelernt, als"

Als wir sind!" fiel Paul ein, aus feine Brust schlagend.

Marstrand machte eine wegwerfende, verachtende Be- wegung.

Verdammt, wer eines Lappen Freund sein kann!" rief Olaf mit einem fürchterlichen Faustschlag auf den Tisch.

Helgestad stand auf und gebot Ruhe.Junges Blut rollt immer zu rasch, weiß nie, was es soll," sagte er.Laß cs gut sein, ist Herrn Marstrands Sache, zu tun, was er fürs Beste hält. Denken die Leute im Süden anders wie im Norden, und kommen Nord und Süd zusammen, gibt's eine Mischung, die selten aushält. Wollen gehen, Herr Marstrand, und anschaucn, was Ihr geschaffen habt. Habt Euch um HauS und Wirtschaft wenig gekümmert, muß aso draußen Euer Tun und Treiben um so größer gewesen sein."

Marstrand folgte ihm und er nahm alle Selbstbeherrschung zusammen, um seine Unruhe und seine bösen Gedanken zn

scheu roten Hosen zu versöhnen, sind in das Blau rote Fäden ein- pewebt. Einige ältere Truppen, die neu ausgerüstet werden mutzten, sind mit dieser Uniform ausgestaltet.

Lammluttge» für das notleideudr Belgien.

Wie in England und in englischen Kolonien, tvird jetzt auch in einigen anderen, besonders in den skandinavischen, Ländern eine Hilfsaktion für die notleidenden Belgier ein- gcleitct. In Täneniark wurden schon rund -100 000 Kronen gesammelt, in Stockholm ergab die erste Sammlung 2000 Kronen und finden an einzelnen Orten, zum Teil in den Geiverksckiaftshäufern, besondere Versammlungen statt, um die Hilfsaktion allgemeiner zu gestalten. Dasselbe geschieh: in Norwegen, auch in Italien. Ueberall werden die Samm­lungen lebhaft von der organisierten Arbeiterschaft, beson­ders von den sozialdemokratischen Zeitungen, gefördert. In den Vereinigten Staaten saniinelt man zu demselben Zwecke weniger Geld wie Lebensmittel und inan hofft, den schon abgcsandtcn Lebensmittelschifsen für Belgien mehrere andere recht bald folgen lassen zu können. Nach englischen Blättern soll fast eine halbe Million Menschen in Belgien jetzt ans- ichließlich alif Unterstützungen angewiesen sein.

Dick Stimmung in Holland.

Schilderungen der holländischen Stimmung in der italienischen Presse stellen sest, dass die ursprünglich gegen Deutschland bestehende Abneigung durch zwei Faktoren stark gemildert sei: Erstens die Er­hebung der Bure» unter Tcwet, der in Holland, wo mau die Schrecken der Konzentrationslager noch nicht vergessen hat. populär lst,zweitens die Beteiligung Fapans am Krieg, dadurch den japani­schen Imperialismus der holländische Kolonialbesitz bedroht ist. I» Holland herrsche allgemein der Wunsch nach einer Verstärkung der Seemacht zum Schutz der Kolonien und zur Bewahrung der Sclbll- ständigkeit. Um sich England nicht zu verpflichten, habe Holland jede englische Gcldhilfc für die Verpflegung belgischer Flüchtlinge abgelehnt.

Störung des englisch-holländischen Telegraphenverkehrs.

Rotterdam, 26. Nov. Gestern abend 10 Uhr wurde der telegraphische Verkehr mit England plötzlich cnglischerscits abgebrochen. Zwischen England und Holland liegen zwei Kabel von je 5 Drähten. Sic liegen beide an einem Punkte. Tie Störung hatte zur Folge, daß Holland auch von Frank­reich und Amerika abgeschnitten ivar. Mit Ausnahme der deutschen Kabel ivar der ganze Tclegraphenverkehr mit dem Auslande für Holland abgeschnitten. Erst um 11 Uhr 45 wurde die Verbindung mit London, ebenso rasch wie sie ab­gebrochen worden war. wiedcrhergestcllt, aber nur mittelst eines Drahtes. Die übrigen blieben außer Tätigkeit.

Dic Kosten der schlveizerischen Mobilisation.

Nach den bisherigen Feststellungen übersteige» die Kosten der schweizerischen Mobilmachung bis jetzt 100 Millionen Francs. Um die autzerordenlliche» Koste» zu decken, schlägt die Bundesregierung eine Verdoppelung der meiste» Steuern vor, so die Verdoppelung der Einfuhrzölle aus Alkohol, der statistischen Gebühren, die Er­höhung der Postiarc und Erhöhung der Gebühre» sür Telephon- Abonnements. Ferner ist dic Schaffung eines Tabakmonopois als ein wichtiger Bestandteil der neuen eidgenössische» Ein­nahmen, sowie die Erhebung einer Kriegssteuer in Aussicht ge­nommen.

Änckkehr deutscher Zivilgefgngener.

Ein Teil der von den Russen verschleppten Ostpreußen ist auf dein Rückiveg in die Heimat in Stockholni cingetroffcn. Unter ihnen befinden sich alte Männer, Kranke, Kinder und Verwundete. Ein Teil von ihnen hat in der Zwischenzeit auch an epidemischen Krankheiten, zuin Beispiel beii schivarzen Pocke», gelitten, die nach ihren Berichten auch im russischen Heere epidemisch auftreten sollen. In Stockholm hat man sich der Flüchtlinge angenommen.

In Frankfurt a. M. traf ein Trupp Deutscher ein. di? in Frankreich in Gefangenschaft gewesen sind. Sie sind durch­weg völlig mittellos und besitzen an Wäsche und Kleidern weiter nichts, als was sie auf delMHeibc tragen.

^bcnoindcn^^^J^^lu^lug^U^^orsichtig^im^lüst^^ er sich zu,muß daran denken,'daß dieser Mann mein Schicksal in der Hand hat, und will die Warnungen nicht vergessen, die ich empfangen habe. Gutes hat er schwerlich im Sinn, sonst hätte er den Schreiber nicht niitgebracht. Doch ich denke ihn zu versöhnen. Er muß mich loben, wenn er sicht, was ich an der Balsclf geschaffen habe, und was ich ihm anbietcn werde, wird seiner Gewinngier wohl gefallen."

So sah er denn lächelnd zu, als Helgestad in den großen Schuppen blickte, wo cs noch ziemlich wüst aussah, und als er brummend den Kops schüttelte, weil der Kramladen nur ein hochausgestapcltcs Gewirr von allerhand Waren zeigte.

Habt meine ersten Lehren vergessen, Herr," sagte er. als sie weiter gingen.Ist das wahre Fundament jeder Wirt­schaft in den Finnmarken die Handclsstcllc. Wenn diese nicht in Ordnung und Tätigkeit ist, kann nimmermehr ein Ge­deihen kommen. Habt nichts getan, was den praktischen Mann zeigt. Habt kein Rechenbuch, keine Fischcrstcllcn. keine Trockcngcrüste, habt keinen Verkehr eingerichtet, sorgk sür keinen Vichstand, keinen Anbau, keine Kolonisten und ist doch alles dazu gemacht, um in Abrahams Schoß zu sitzen."

Es wird alles kommen, nur Geduld, Herr Helgestad," antwortete der Gaardshcrr.Was Ihr mir vorzählt, soll meine nächste Sorge sein. Schon habe ich Vorbereitungen dazu getroffen und, mein Wort darauf! Ihr sollt im nächsten Jahre auch damit zufrieden sein. Denkt aber, daß ich allein bin und nicht tausend Hände habe. Das Schwerste stellte ich voran und cs ist mir gelungen. Seht, was ich gearbeitet habe. Betrachtet den mühevollen Weg im harten Stein ge­schossen, seht hier diese Brücken und Schälungen, seht den Damm, den ich bauen ließ und nun betrachtet mein Säge­werk und welche Anstrengungen ich inachte, um die Holz­rutsche iin nächsten Frühjahr schon zustande zu bringen." Er führte Helgcstad loeiter und mit beredten Worten erklärt« er ihm sein mühevolles Beginnen und was er für Vorteile davon erwarte.

Tie Blicke des alten Spekulanten erhellten sich nach und nach, ein listiges Lächeln zeigte seine steigende Genugtuung an und mehr als ein langgedchntcs Ruh! brummte aus der Tiefe seiner Kehle hervor. Tie neuen Einrichtungen der Sagemühle erhielten seinen besonderen Beifall. Er ließ sich die Verbesserungen und Erfindungen erklären, sah mit Wohl-

Ter Cntscheiduttgskampf im Lsten.

Das Ringen in Russisch-Polen ist, wie die Vofsisck iung schreibt, ans seinem Höhepunkt angelangt, russischen Armeebotcn fiicfen die Deutschen, wie die B Zeitung aus Genf erfährt, in dem Kampf nördlich vo> minier wieder die Russen durch die heftigsten Angr ihrcni Widerstand zu erlahmen. Tic österreichisch-! scheu und deutschen Armeen 'etzcn ihrc ganze fl in dieser Schlacht ein, deren Gewinn oder Verlust sj weiteren Verlauf des Feldzuges von größter B c t u n g ist.

Untergana eines engli'chenLinienschi

London, 27 .Nov. In der gestrigen Sitzung des Hauses tclitc Marineminister Ehurchill mit, daß das 1 schissBulwark" am 25. November morgens bei 2t i» die Luft geflogen sei. Zwischen 700 bis 800 Man umgekommen. Nur 12 Mann wurden gerettet. T wesenden Admirale berichteten, sie seien überzeugt, d Ursache eine Explosion des Magazins sei und daß kei schüttcruug des Wassers ersolgte. Das Schiss sank i Minuten und war verschwunden, als sich die Rauch verzogen hatten. Dic Explosion war so stark, daß sie t bände von Shccrncß bis aus die Fundamente erschi Sic wurde meilenweit vernoinme». Das Lins Bulwark" stammte ans dem Jahre 1899, hatte 15 251 neu Wasserverdrängung, 18 bis 19 Seemeilen Gcschp kcit, vier 50,5 und zwölf 15 Zentimeter-Geschütze m Mann Besatzung.

vor der K»isis."

Unter der UeberschriftVor der Krisis" besprich Baseler Anzeiger die hochgespannte p o l i I Lage und bemerkt u. a.: England hatte, wie die (: lungen der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung nach mit Belgien eine Militärkonvcntion gcsc s c n. Tie Belege hierfür sind so drückend, das dem deutschen Generalstab heute recht geben niuß, w behauptet, daß Belgien eine Konvention mit seinen G eingegangcn sei.

Der Tiiezkanal gesperrt!

Auch dic römische Jlalia meldet jetzt, daß die t> Vorhut den Suezkanal überschritten habe ui Verstärkungen durch die ansässige» Stämme gegen B vorrückc. Ter Suezkanal sei, wie italienische Kayitä richten, tatsächlich gesperrt. Jedoch werde italienische» Schiffen, freie Durchfahrt ge Das Verbleiben der englische» Flotte aus dem Goll Suez sei unbekannt. Das englische Geschwader acht Tagen bereits »ach Port Said zurückgezogen » wo es aber zurzeit nicht mehr liegt.

tznlstlsädigung Luxemburgs.

Wie das Luxemburger Wort iixldc!, l>at boi Deutsche R jetzt de», Großherzogtim, Lureml'uig sür Flnrsästtden uf, schädig»»««» in Höhe von 1 203 000 Mark gezahlt. Auheide,» die grohherzog liehe Regierung für di« Benutzung von Ltnas Wegen, sowie Bcmitzung von Staotsgebündrn fite EinquaNü die Lumme von 311000 Mark.

Persien wird in den Krieg eingreife,

W. B. Konstantinopcl, 26. Nov. Stach hiesigen B Meldungen ist Persien entschlossen, am Kriege gegen teilzunchmcn. Man wartet nur noch ab, bis die Armex im Kaukasus wcitergedrungen ist, damit dadm Russen fcstgehalten und verhindert werden, in da Truppen entblößte Persien einzusallen.

(kingeborenenerhebung am Sue;kang

W. H. Konstantinopcl, 20. Nov. Nie hiesige Blätter er habe» sich die eingeborene» Truppen aus der Nähe des

gefallen den Proben des leichten Zerschncidens der Bl und äußerte dann, daß es ein gutes Werk sei, besser, cs je gesehen habe. »1

So hasse ich," sagte Marstrand,daß Ihr Vectra, niir nicht wanken wird und daß Ihre eigenen Hofft sich daran erfüllen."

Will's Gott, denke ja," antwortete Helgestad. immer gesagt, seid ein Kops, Herr, der etwas schaffen ,Und ich werde schaffen," fiel Marstrand ein.C unerfahren in dem Kramladen, unerfahren in manchen > I Dingen, die zn einer Handclsstclle gehören, allein ich ' lernen und Ihnen ebenso dankbar für alle guten Lehrt sür allen gerechten Tadel sein, wie ich es für Ihre Hil Diese Hilfe," fuhr er fort,kann ich nicht entbehret bitte Sie um neue Unterstützung. Wollen Sie höret ich Ihnen dagegen biete?"

Nuh!" erwiderte Helgestad,habe zwei Ohren,

an."

Sie waren bis an den Rand des Waldspaltes geg wo dic Balsclf mit einem kühnen Sprunge aus dein , decken, welches ihre milchigen Wasser sammelte, in den stürzte. Hier stand Helgestad still und überblickte das si heitere Ufer des Mecresarntcs, das, mit Bäumen besc von grünen Wicscnstrcifen eingefaßt, sich bis an die Porphtzrselsen ansdehntc, welche eine steile Wand Marstrands sricdlickiem Gaard bildeten. Tic kleinen öffneten sich zur Seite und ließen ihre blitzenden Wn» gsünzcn, die Räder der Mühle, vom Strome gep sprühten Tropfen und Gischt auf. aus dem Walde kla> Geschrei der Arbeiter und Baumsäller sanit den weithal Schlägen der Axt. Ueberall war Tätigkeit und Regst und das ganze abendliche Bild so schön, daß selbst £ c ' es mit Vergnügen betrachtete. Seine Phantasie, du nicht sür die Pracht und die Reize der Natur best enipsänglich war, erging sich bei diesem Anblick auf anderen Wegen. Er kalkulierte und seine Augen erb > während Marstrand zu ihm sprach, einen durchdrins Glanz. Er nickte und grinste, als gefiele ihni alles 0!' sich und dann und wann sah er seitwärts hinab, we Pcterfen, Olaf am Arm. zwischen den Bäumen den st Hügel hcraufstieg und im eifrigen Gespräch sich iw? £ tFortfetzung folgt.)