Ausgabe 
9.11.1914
 
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lieh einen Turchbruchsvcrsuch erwarten. Dazu war das Hcran- rücken neuer feindlicher Truppen berichtet worden. Endlich beaann der Sturm: 24 000 Mann griffen die Turchbruchsstellc von Toni her ani 2t. und 22. Oktober an. BiS nahe an die Trahtverhaue gclancue der mutige Feind, dann brach der Angriff zusammen. Ungefähr 000 Franzosen lagen auf den Feldern vor unseren Schützengräben tot oder verwundet. Ta unsere SanilälSniann- schaften wegen des Feuers des Feindes nicht helfen konnten, wurde der Parlamentär mit dem Angebot eines Ostiindigen Wassenstill­standes abgesandt: aber er kam mit der Meldung zurück:Le

propos est rehise." Ein ausgefundener Korpsbefehl unterrichtete uns über die Stärke des Feindes und den Zweck des Angriffs. Man rechnete sicher aus Len Erfolg! Vielleicht war es die Er­bitterung über die zerschlagene Hoffnung, die zur Ablehnung des Vorschlages führte. Zu leiden hatten darunter nur die schwerver­wundeten Franzosen: herzbeklemmend schallten ihre Klagen in die Schützengräben herüber: aber wir muhten sie ihrem Schicksal über­lassen, da unsere SanitätSmannfchaften vom Feinde beschossen wurden."

Die Internierung der Engländer.

Berlin, 6. Nov. (W. B. Amtlich.) Zu der Festnahme der in Deutschland befindlichen Engländer schreibt die Nord­deutsche Nllg. Ztg.: Tie Behandlung der Reichsangehörigen in den feindlichen Ländern war von Ausbruch des Krieges an für die Regierung ein Gegenstand ernster Fürsorge. Die Verfolgung jeder in greifbarer Form zur Kenntnis ge­kommenen Beschwerde wurde amtlich eingeleitet, bevor sich in der Oeffentlichkeit Klagen über schlechte Behandlung der Deutschen in Feindesland, besonders in England, häuften. Nach der amtlichen Untersuchung, wobei wir uns der Ver­mittlung neutraler Mächte bedienen mußten, stellten sich manche Fälle nicht in allen Umständen so dar, wie in den Schilderungen der Presse. In Einzelheiten unterliefen den Beschwerdeführern hin und wieder auch Uebertreibungen. Was aber als das Ergebnis amtlicher Feststellungen übrig bleibt, ist so schwerwiegend, daß, vor allem gegenüber Eng­land, Vergeltungsmaßregeln gerechtfertigt und notwendig waren. Diese Maßregeln sind nicht darauf berechnet, mit unfern Gegnern einen Wettstreit in der Brutalität gegen feindliche Staatsangehörige zu eröffnen. Mutwillige Grau­samkeiten gegen Deutsche waren den Engländern ini großen und ganzen nicht nachzuweisen. Es kamen aber ganz un­nötige und unwürdige Härten vor, wie sie mindestens ohne Fahrlässigkeit von seiten der Beauftragten der britischen Krone nicht möglich gewesen wären. Eine vollkommene Genugtuung dafür können wir nicht suchen in der Rache an Unschuldigen, nicht in dem Schriftwechsel mit neutraler Unterstützung, nicht durch Schiedsspruch: diese Tinge gehören mit zu der verstockten Ueberhebung, womit England sich gegen alles, was deutsch ist, versündigt. Wir müssen sie einbeziehen in die Abrechnung, die wir gegen das auf seine Unangreif­barkeit pochende Jnselvolk durchzuführen entschlossen sind.

Bulgarische Rüstungen.

W. B. Sofia, 6. Nov. (Nichtamtlich.) Der Kriegs­minister hat Verfügungen getroffen zur stufenweisen Ein- berufung von sechs Klassen von Reserven in drei aufeinander- folgenden Abteilungen für je eine Uebungsperiode. Am Ende einer jeden Periode sollen die einberufenen Klassen der Reservisten beurlaubt werden.

Vcrlettmvkkug der Lchlvcizer.

Der Chef des Generalstabes der schweizerischen Armee bezeichnet ein neuerdings verbreitetes Gerücht, Deutschland habe von der Schweiz freie Durchfuhr durch den Bezirk Pruntrut verlangt, als völlig grundlos und warnt vor Ver­breitung des Gerüchts unter Strafandrohling.

Bo» der Anklage des Hochverrats sreigesprochen.

Bor dem Reichsgericht in Leipzig stand am Tonnerstag der Kaufmann Georg Luck aus Saabrücken unter der schweren Anklage, Hochverrat verübt zu haben. Ter Angeklagte ist von Geburt Franzose, lieh sich aber später in Preußen naturalisieren. Seit 1008 betreibt er in Saarbrücken sein Geschäft, neben dem er noch schriftstellerisch tätig ist. In einem Verfahren gegen einen ge­wissen Nauhut, das mit Freisprechung endete, wurde auch bei dem Angeklagten, dessen deutschfeindliche Gesinnung bekannt war, Haus­suchung gehalten und dabei fand man Radfahrerkarten von Elsah- Lothringen und den Vogesen, Manuskripte deutschseindlicher Aus-, sätze, deutschfeindliche Broschüren, drei aus Belsort stanimende j französische Trikoloren und einen deutschen Reisepaß nach Ruhland. | Ten Besitz all dieser Tinge wußte der Angeklagte derart einwand- l

A f r a j a.

Ein nordischer Roman von Theodor Mügge. 407

Was könnte es helfen," erwiderte der Greis.Ihr müßt beide erfüllen, was Gott über euch bestimmt hat. Du, lieberBjörnarne, wirst hier einst friedlich und glücklich wohnen, sie wird mit Mortuno und ihren Herden ein wanderndes Leben führen, aber auch glücklich sein, weil das ewige Wesen jedem seiner Geschöpfe Frieden und Glück gibt in seiner Weise. Du weißt ja." fuhr er fort,daß der Stanim der Lappen nirgends froher ist als in seiner Fclscnhcimat, und selbst Gula hat die Sehnsucht nach der schwermütigen, ein­samen Uncrmeßlichkeit dieser wilden Freiheit nicht ganz ver­loren."

Björnarne sah überlegend in die Weite. Sein Blut rann glühend durch alle Adern, er hätte hohnvoll auflachen und die Hand des alten Vermittlers von sich schleudern mögen, aber Paul hatte recht. Auf dem Wege zum Guten wie zum Bösen ist der erste Sckwitt der schwerste. Ist die erste Lüge, die erste Heuchelei vollbracht, so folgen die anderen wie die Glieder einer Kette, und entweder mußte er jetzt diesen Priester betrügen, den er schon halb betrogen hatte, oder er mußte ihn zum Ankläger und Richter machen, ohne aus Ver­gebung hoffen zu dürfen.

Die Wirkung dieser Unterredung war, wie sie Paul Petersen nur wünschen konnte, denn ein anderer Geist schier, über den jungen Hclgcstad gekommen zu sein. Er begleitete den Geistlichen, setzte sich an Hannas Seite und hörte Mar- strand zu, der noch immer Ludwig Holbcrgs Schriften vorlas. Er dachte jedoch an ganz andere Tinge, denn seine Gedanken schweiften weit über den Kranz kühner Klippen hinaus, die den Lyngenfjord umlagerten. Weit über die moosigen Decken unermeßlicher Fjeldcr suchte er das verborgene Tal, wo Gula einsam verbannen war, wo Birken sanft rauschend über

frei zu erklären, dah der Reichsanwalt selbst die Freisprechung be- antragle, auf die das Gericht dann auch erkannte.

Rnjsikche Kolile».

Tic an das obcrschlesische Kohlengebiet anschließenden Kohlengruben in Russisch-Polen setzen nach dem 'Neuen Wiener Tagblatt ihre Förderung unter deutscher Ver- w o l t u n g fort. Tie Kohlcnsendungen von dort wurden be­reits nach Deutschland gebracht und sind auch nach Oesterreich unterwegs.

Tie Stimme eines Neutralen.

Ein sehr pessimistisches Urteil über die deutschen Auf- kiärungsversuche im neutralen Auslande fällt ein holländi­scher Gelehrter in einem Briefe au einen deutschen Kollegen, den die Köln. Ztg. an hervorragender Stelle veröffentlicht. Der Verfasser spottet über all die Verteidigungsschriftenin solch einem Brustton der Ucberzcugnng, der Entrüstung, der Autorität, dabei noch in einem Stile von Kongreßredcn, die auf niederländische Zuhörer fast komisch wirkten." Unverzüg­lich sollte die Neutralen glauben:Es ist nickt wahr" . . .,

und mit Recht weist der Briefschrciber auf die Kriegs­suggestion aller kämpfenden Völker hin, der eben der Neu­trale nicht unterworfen sei. Auch in Deutschland wisse man Stimmung zu machen", es sei nur an die Abänderung der Depesche durch Bismarck 1870 erinnert. Tann heißt es in dem Briese:

Ebenso unsinnig finde ich es, darüber zu streiten, wer Schuld an diesem Kriege (>at und wer am meisten. Ter Krieg muhte einmal kommen, wir warteten dock, alle auf ihn seit vierzig Fahren. Ter direkte Anlast ist ganz Nebensache."

Und am Schlüsse wird gesagt:

Ernste Leute lachen über diese Krankbciteericheinungen lge- mcint sind die Methoden des deutschen AusklärungödieusteSl. Im neutralen Auslände können sie nur schaden. . . . Wenn der Wunsch der Neutralen in Erfüllung ginge, dah olle Länder um Ende des Krieges ungefähr die gleichen Grenzen behielten, doh ans diesem Kriege aber gleichzeitig die Ueberzeugung geboren würde, dah ein Krieg zwischen den zivilisierten Teilen Europas nicht mehr geführt werden kann, sobast eine lange, lange Friedenszeit folgt, dann hätten wir viel erreicht. Auch wenn dieses Ziel eine Million Menschen kosten sollte, so wären sie nicht vergebens gestorben."

In den abwehrendc» Bemerkungen, die die Köln, Ztg. zu diesen Ausführungen macht, gesteht sie zu, daß die Form nicht immer glücklich gewesen sei, mit der man die deutsche Sache im Auslande verteidigt habe,

Kriegsbeute.

Alle dem Feinde abgenoinmenen oder von ihm aus dem Schlachtfelde zuriickgelassenen Bekleidung-- und Ausrüstungsstücke sowie ganz besonders auch die Waffen und die Munition gehören. >vie im Armeeverordnungsblatt bekanntgegeben wird, zur.Kriegs­beute", deren Eigentum dem Tentschen Reich zusteht. Ihre sorg­fältige Sammlung und Abführung an die Sammelstellen ist wichtig. Die unbefugte Aneignung ist unzulässig, die Verlendnng mit der Post, die bei Munition überdies zu schwerer Gefährdung der Transporte Anlas, geben kann, das persönliche Mitbringen solcher Stücke zum Verschenken oder Verkauf sowie die mutwillige Be­schädigung von Beutestücken ist verboten. Es wird ferner war­nend daraus hingewiefen. das, deutsche Gewehre unbrauchbar qc- worden sind, weil aus ihnen mit erbeuteter feindlicher Munition geschossen worden war. Tie GefechlSsähigkeil der Truppe kan» hierdurch beeinträchtigt werden.

Bomben gegen ein Lazarett.

Durch Bombenwurf eines seindlichen Fliegers, ivahrscheinlich eines Engländers, aus das Kriegslazarett 12 in Sisionne, wurde am 3. November eine Rote-Kreuz-Schwester vom Carola-Haus in Dresden tödlich verletzt und ist am folgenden Tage ihren Ver­letzungen erlegen. Eine Schwester, die Augenzeugin war und die Leiche der getöteten Schwester i» die Heimat geleitet hat, hat diesen

Das dunkle London.

W. B. London, 6. Nov. Der Staatssekretär des Innern hat angcordnct, daß die Einschränkung der Beleuchtung Londons weitere zwei Monate danern soll nnd neu verfügt, daß die intensive Beleuchtung der Schaufenster von 6 Uhr abends oder früher, wenn die Polizei es anordnet, verringert werden muß. Starke Lampen werden für Automobile und andere Geführte verboten.

Die ersten deutschen Flieger über Dover.

Kassel, 7, Nov. sEtr, Frkst.) Wie der aus Kassel stammende , Fliegerleutnant und Referendar a. T. Caspar, der jetzt Leiter der , Fliegerschule Hgmburg-Fnhlsbiittel ist, seinen hier lebenden Ver­wandten geschrieben hat, ist er mit einem Begleitossizier der erste l deutsche Flieger gewesen, der in diesen, Kriege den Kanal zwischen

den Bach hingen, wo sie mit der sanften Stiinine, die er kannte. Lieder der Sehnsucht und der Treue sang, und er ihre zarte Gestalt mit geöffneten Armen, mit blitzenden Augen ihm entgegeneilen sah. als er plötzlich vor ihr stand, um sie von Mortuno zu befreien. Ein glückliches, frohes Lächeln lief durch sein Gesicht, und eben hob er den Blick ans und sah, daß Hanna ihn betrachtete. Es überlief ihn kalt, seine Muskeln wollten erstarren, doch über Hannas Schultern sah Klaus und nickte ihni winkend zu. Tie ganze Wahrheit und der ganze Trug fuhr wie scharfer Stahl durch seinen Kopf, und mit fast übermenschlicher Willenskraft ergriff er Hannas Hand, die sie ihm bot, drückte sie leise und sah sie freundlich an.

Das war eine seltsame, unerwartete Uebcrraschung. Eine jähe Röte sammelte sich auf .Hanna Faudrcms Stirne, ihre Augen öffneten sich weit, als wollten sie die Wahrheit er­forschen, ein unwillkürliches Zittern bewegte ihre Finger: allein Björnarne hielt diese fest und legte seinen Arm über ihren Stuhl auf ihre Schulter. Es gewährte ihm geheime Lust, denn cs kam ihm vor, als habe die Jungfrau Angst var ihin bekommen, und diese Entdeckung machte ihn beherzt.

Im nächsten Augenblick war Hannas Erschrecken jedoch vorüber. Sie warf einen langen, prüfenden und fragenden Blick auf ihn und wandte sich dann zu dem guten Klaus um, der, die reinste Freude in seinem ehrwürdigen Gesicht, das junge Paar mit der Zärtlichkeit eines Vaters betrachtete.

Ter ganze Tag war nun ein Frcudentag, den jeder in keiner Weise feiern hals. Selbst Paul Petersen ließ es sich angelegen sein, liebenswürdig zu erscheinen und keinerlei Bosheit zu begehen. Nachdcin er lange sich mit Helgcstads Büchern beschäftigt und Auszüge daraus gemacht hatte, fand er sich bei der Gesellschaft ein und erkannte mit einem Blicke, wie folgsam Björnarne gewesen sei. Er nahm ein nach­denkendes und bescheidenes Wesen an, setzte sich zu JIda und sprach mit Marstrand über den neuen, unerwarteten Anf-

Ealais und Dover überflogen hat. Er hat fünf Bomben Dover herabgeworfen, von denen die meisten die Küsienwerke nnd dort nach den Erplosionen großen Schaden anrichteten, den, die Flieger wieder in größere Höhe hinaufgesticgen sind sie »ach Calais zurückgesloge» und haben dort zwei P herabgeworsen und schließlich glücklich im Lager ihrer Kam aus belgischem Boden gelandet. Caspar schreibt: England h noch kennen lernen, Fortsetzung folgt!

Eir'.c Tagung der sozialdcuiokratischc Rcichstagefraktion.

Berlin, 7. Nov. Ter Vorwärts schreibt: Im A> an die offizielle Mitteilung an die bevorstehende Reich tagung möchten wir initteilen, daß die. sozialdemokr Fraktion des Reichstages bereits vor dem Zusammcntr freien Kommission zu einer Vorberatung zusammei wird.

Beschießung zweier türkischer Häfen

Konstantinopcl, 7. Nov. Die russische Flotte hat > früh zwei Stunden lang die türkischen Häfen Koslu Sugundu beschossen. In Koslu wurde ein gric, Dampfer zum Sinken gebracht, in Sugundu wurde dic zösische Kirche, das französische Konsulat, sowie andci bände beschädigt, sonst wurde kein Schaden angerichtet Ei» neuer Landungsversnch der Englände» Roten Meer.

Konstaniinvpel, 7. Nov. Bei Akaba an der Küste des Meeres haben die Engländer einen zweiten Landungsvers macht, sie wurden jedoch von türkischer Gendarmerie, die v gehörigen verschiedener Stämme unterstützt wurde, z, schlagen. Als schliehlich ein englischer Offizier fiel, war Mannschaften ihre Waise» und Munition fort und stoben Schiffe. An der russisch-türkischen Grenze haben die Russc neuen Bewegungen unternommen.

Keine deutsche Bcrtuste in der chileuis Seeschlacht.

\V. B. Rotterdam, 7. Nov. Zuverlässigkn Nachrichten haben nach Aussagen des deutschen Admirals in Valparc deniichen Schisse in dem Seegefecht an der chilenischen Alls Verluste erlitten, anher cinigrn Lcichtverwnndcirii.

Hesse»» und Nachbargebiete.

wretzen nnd Nrngebung.

Verlustliste des Landwelir-Lulauterie Regim Nr. 116, Gießen, Friedbersi.

Vitry am 15., Cerita>)°en-Tor»ioiS vom 15. bis 20. Tepi II. Bataillon.

5. Kompagnie: St., veimuttich d. 91., Theodor Richteriz, Kr. Plön, ge s. Unteroff. Ernst Balte, Cic .tzelsenkirche», gef. Vizeseldw. Karl Christ mann, Titt Kr. Waldenburg, schvw. Unteroff. Kart Schäfer, Wiesec

Unteroff. Karl Schäfer, Reiskirchen, Kr. Wetzlar, Imv. - jeldivebel Äug. Thront, Gießen, schvw. Unteroff. Johann dopfmannsfeld, schvw. -- Wehrm. Ernst Bätz, Driedorf, Wehrm. Karl Bindewald. Helpershain, gef. Wehrm ! Zraun, Taubringen, lvm. Wehrman» KnrI Briickinann, cod, low. Wehrm. Heinrich Cioos, Goitterhaasen, Kr. vw. Gefr. Wilhelm Dieb, Höingen, Kr. Alsfeld, ge t. _ naiin Ludwig Dörr. Wieleck, lviv. Wehrm. Johann -i Liesen, gef. Gefr. Karl Friedrich, Teckenbnch, schvw. Otto Gerhard, Helpershain, Ivw. Wehrm. Karl Gras, körn, lviv. - Wehrm. Tobias Heck, Worin. Ivw. Wem" hildebrand, Wieseck, Ivw, Gefr. Peter Horst, Oberst«

Wehrm. Karl Jäger, Oueckborn, gef. Wehrm. F. Seil, Lumda, ge f. Wehrm. Rudolf Keller, Bühfelku/ Gefr, Wilhelm Klapp. Oberosleiden, lvw. Wehrm, » sann Glöckner, Neheim, Kr. Arnsberg, lvw. Gefr ? stitös Queckbor», Ivw. Wehrm. Karl Korell, Strebende

Wehrm. Hermann Lindcmcier, Utphe, Ivw. Wehrm Ludwig, lllfn, Ivw Gefr. Christoph Merkel, Allendorf a.

1 c f. Gefr, Johanne- Möller, Stockhausc», lvw. ~ Wehr Möser, Ulfa, Ivw. Wehrm. Heinrich Nieoiai, Herborn,^ Wehr»,. Friedrich Rau. Unterschmitten, lvw. Wehrm. , Roth, Windhausen, lvm. Wehr. Hermann Scheid, Harbc Wehrm. Ludwig Schmidt, Allendorf a. d. Lahn, g es. Heinrich Sehrt, Lueckborn, gef. Gefr. Heinrich Schi, Linden, lvm. Gcsr. Albert Steuernagcl. Windhau,eio Gcsr. Georg Stamm, Eudors, Kr. Aisscld, ivw. Friedrich Weil, Muschcnhcim, lvw. Gefr. Karl Winn, Ivw. Gefr. Friedrich Walter, Obbornhofen, ivw. Karl Hochstadt, Altenstädt. Ivw. Wehrm. Johau» Aff, vcrm. Wehrm. Christian Tahmcr, HöSbertS, vcrm. Tbeodor Deubel. Ritdiiiasliain. vcrm. Wehrm. Heinrxb

fchwung der norwegischen Literatur mit so vieler K und Verständigkeit, daß alle gern zuhörten.

Oben im Gebirge fiel in der Ferne ein Schuß Echo von allen Felsen wiederhallte, und während a nach den klippigen Wänden hinsahen, erschien auf de ein Mann, der in vollem Laufe, wie in wilder Flu Stein zu Stein sprang und in atemloser Hast herur bis er den Rand des Grundes erreicht hatte, wo bei 1

stand.

Noch che er dahin gelangte, wurde er erkannt. Wingeborg, der Quäner, der unter dem linken Ari seiner kleinen Hunde trug und in der rechten Han Glanzhut hielt. Sein langes Haar flog ihm um das schweißbedecktc Gesicht, und in diesem lagerte sich ein der allcrverschiedenstcn Empfindungen und Leider Angst, Sckircckcn, Haß und eine nnaussprcßliche Wut, als er die Entgegenkommenden erreicht hatte, in c Worten, Racheschwürcn niid heulenden, nnverstc Tönen entlud, wie sie ein wildes Tier hören läßt.

Er warf seine» Hut und den Hund zu Boden seine unermeßlichen Arme aus, ballte die Fäuste zum stampfte mit den kurzen Beinen und verdrehte seine S so fürchterlicher Weise, daß Hanna entsetzt zurückwich hinter Jlda versteckte. Ter Schaum trat ihm vor de: seine weiße», langen Zähne lagen wie ein Wolfsgeb' de» zurückgezogenen Lippen, und Marstrand fürchtete plötzlicher Wahnsinn den grimmigen, halbwilden ergriffen habe.

Was ist dir geschehen?" riefen Paul und B zugleich.

Da! da!" schrie er, die Hand zu dem Fjeld a> O Herr! was ist geschehen? Tot liegt er, tot!" einen fürchterlichen Fluch aus, schlug sich vor die ®' es krachte und griff mit beiden Händen in seine Hc>a> lFortsetzung folgt.)