Ausgabe 
21.10.1914
 
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tmb tvcrdc das auch bleiben. Augenblicklich kann der Friede über nur zustande kommen durch große Opfer, heftigen Kampf und den festen Willen, den Kampf zu Ende zu führen. Wir müssen jetzt alle einig fein zur Erhaltung unseres Vaterlandes."

Es wird dann nachzuwciscn versucht, daß der deutsche Militarismus den Krieg vom Zaune gebrochen habe, weil er sich das übrige Europa sonst habe nicht unterjochen können. Es heißt dann weiter:

Wir stehen jetzt mitten im Kriege und müssen ihck fort- führen. Da kann es keine halben Maßnahmen geben. Wir dürfen nicht ruhen, bis die Macht, welche Belgien geplündert und fast ganz Europa in dies entsetzliche Elend des Krieges gestürzt hat, niedergeschlagen ist. Was in der deutschen Presse über die angebliche Uneinigkeit in unserem Lande in bezug auf die Durchführung des Krieges die Runde macht, ist purer Unsinn."

Ein Hilferuf aus Belgien.

Tic Invasion der Deutschen in Belgien hat über dieses unglück­liche Land großen Kummer und Elend gebracht. Handel und Industrie liegen fast gänzlich darnieder. Das trifft insbesondere auch zu auf die Stadt Gent. Tort sind die große Mehrzahl der Werkstätten und Fabriken schon seit Beginn des Krieges ge­schlossen. Einige Fabrikanten lasten zwar noch arbeiten, aber mehr aus philantropischen Gründen und nur einige Stunden die Woche.

Die Organisationen der Arbeiter haben ihr möglichstes getan, ihre arbeitslosen Mitglieder Z» unterstützen; ebenso tut der ösfent- lichc Arbcitslvsenfonds seine Pflicht. Tie Stadtverwaltung selbst verteilt täglich an verschiedenen Stellen der Stadt über 10 000 Liter Suppe mit Brot an die Arbeitslosen. Tic Mitcl der Gewerk­schaften sind aber nur gering, zum Teil bcsindcn sic sich in den Zentralkassen, mit denen infolge der Besevung durch deutsche Trup­pen eine Verbindung zurzeit unmöglich ist. So können schon jetzt die Gewerkschaften weit weniger zahlen als sonst in Friedcnszeiten. Tic Metallarbeiter, die sonst 16 Francs, und die Holzarbeiter, die früher 14 Francs pro Woche zahlten, können ihren arbeitslosen Mitgliedern jetzt nur noch einen Francs pro Tag zahlen. Tie Zu­kunft sicht also für die Gcntcr Arbeiterschaft recht trübe aus.

Tie Arbeitcrsekretäre der Genter Gewerkschaften haben sich deshalb, wie wir dem Daily Citizen vom 10. Oktober entnehmen, an die englischen Gewerkschaften mit dem Ersuchen gewandt, ihnen zu Hilfe zu kommen. Fn dem Schreiben der Genter Genossen heißt cs u. a.:Wir können nicht voraussehen, wenn diese schreck­liche Zeit vorüber sein wird, aber mit Bangen sehen wir dem Moment entgegen, wo die Mittel der Gewerkschaften erschöpft sein werben. Es wird das der traurigste Tag sein im Dasein unserer Organisation. Ein kummervoller Tag, der sicherlich kommen wird mitten im Winter, der schlimmste» Zeit des Jahres, wenn unsere Arbeiterfamilien vom Hunger und der Kälte hart betroffen wer­den. Eine traurige Zukunft, an die wir nicht zu denken wagen."

Die Gcntcr Gewerkschaften erklärten sich bereit, eine Dele­gation nach England zu schicken, die den englischen Arbeitern die nötige Aufklärung über die Lage zu geben bereit wäre. In banger Vorahnung der kommenden Ereignisse mahnen sie die englischen Arbeiter zur höchsten Eile, da die Verbindung vielleicht bald unter­brochen sein werde. Das parlamentarische Komitee der cng- lichen Gewerkschaften hat zugunsten der Genter Arbeiterschaft daraufhin einen Ausruf au die englischen Arbeiter erlaflcn, in welchem es die Gcwerkschaslen auffordcrt, den Gcntern mit Untcr- stützungeu beizuspringc».

Die Not in Polen.

Der Nowoje Wremja in Petersburg zufolge empfing der russische Handelsminister eine Deputation aus Warschau und Lodz, die um Maßnahmen gegen die ungeheure Not in Polen bat. Tie Lage der Arbeitslosen sei unerträglich. Ter Ver­treter von Lodz ersuchte um die Erlaubnis, eine Anleihe von 2 Millionen Rubel zur Steuerung des entsetzlichen Elends in der Stadt aufzunehmen. Der Minister versprach, Ord­nung in die Verhältnisse zu bringen.

Ein sozialistisches Manifest gegen die italienische Neutralität.

IK. Tic ilalienischc sozialistische Partei hat erst kürzlich durch einen mutigen Beschluß ihren festen Willen kundgctan, die Neu­tralität des Landes in den, jetzigen Kriege und damit den Frieden um jede» Preis hochzuhaltcn. Es besteht jedoch eine nicht unbe­trächtliche Minorität in der Partei, die anderer Meinung ist. Die bedeutenderen Führer dieser Richtung haben nun zusammen mit syndikalistischen und anderen revolutionären Gruppen ein gemein­sames Aktionskomitee gebildet, das im ganzen Lande die Agitation gegen die passive Neutralität Italiens in dem jetzige» internatio­nalen Kriege betreiben soll.

Afraja.

Ein nordischer Roman von Theodor Mügge. 91

Um dessentwegen", sagte Afraja endlich,kannst du nie- malS wünschen, daß mein Kind wieder zu euch hinabsteigen soll. Laß sic, ich bitte dich, bei denen, die sie lieben und als Afrajas Tochter ehren, und sage den Toren, die sie suchen wollen mit ihren blinden Augen, daß sie auf ihrer Schwelle sitzen mögen, im Schatten ihrer Häuser, fern von uns und Unseren Gammen, die sic uns gelassen haben."

Ich höre dich mit Erstaunen", sagte Marstrand.Wären alle Männer deines Stammes so verständig wie du, so würde auch der Sinn derer sich ändern, die euch bis jetzt verfolgt haben."

Nichts würde sich ändern, Jüngling," antwortete Afraja. Wen hassen sie zumeist? Mich, weil sie niich klug nennen. Wenn die Männer meines Staninics mir glichen, würde ihr Haß jeden verzehren wollen."

Sie hassen dich, weil sic dich fürchten," sprach der Junker, .dein Volk aber verachten sie und verlachen es. Macht, daß sie nicht mehr lachen, so wird es besser werden. Haß kann man versöhnen oder mit starkem Haß vergelten, wer verachte! und verlacht wird, ist kein Feind, der Besorgnis erregt."

Afraja hörte still zu. Er saß »achdenkend auf dem Stein, seine kleinen, rötlichen Augen rollten hin und her und richteten sich lauernd auf den Ratgeber.

Laß uns von deinen Angelegenheiten sprechen," begann Lr darauf, als Marstrand schwieg;ich bin darum gekommen. Oft schon, wenn du schlaflos auf deinem Bette lagst, flüsterten deine Lippen meinen Namen. Du riefst mich."

Du weißt mehr als ich selbst," sagte Marstrand.

Du riefst mich, weil du mich brauchst," fuhr der Alte fort.Du gibst viel Geld ans, ernährst viel Leute. Deine Säcke und Kasten werden leer, deine Silbcrtalcr gehen in anderer Männer Taschen."

^.Da hast du recht," antwortete der Gaardherr.Ich

Das Komitee, bas an allen Orten Subkomitees einsetzen will, hat einen langatmigen Ausruf au das italienische Volk erlösten. Darin wird die Notwendigkeit eines militärischen Eingreifens zu­gunsten der Staaten, die in Europa die Sache der Bildung und deS Friedens vertreten: Frankreich England und Belgien, begründet. lR u ßland hat man vergessen!j Diese Pflicht ergebe sich für jeden, der der schassenden Menschheit eine teuere Zukunft wünsche, der für den Triumph der Arbeitcrsachc und der sozialen Revolution und für das Ende aller Kriege kämpfe. Daher müste die Regierung gezwungen werben, in diesem Sinne sich vorzubcrcitcn und vor­zugehen.

Unter den Unterzeichnern des Manifestes finden sich u. a. fol­gende auch im Auslande bekannte Namen: Masotti, Maria

Rygier, Livio Eiardi. Titelli. Mario Sartt, Nonconi, A. de Ambri, Decio Papa. Eesarc Rosst, Silvio Rossi, Corridoui usw.

Der wegen seiner vielen Preßprozcste bekannte Gcuoste 6! a l a s s i, der Gcschästsfllhrcr und verantwortliche Redakteur des sozialistischen Zentralorgans Avanti, trat von seinem Posten zurück, weil er ebenfalls sür de» Anschluß au den Dreiverband und mit der Haltung des Partcivorstandes nicht einverstanden ist. Er gehört zur äußersten Linken der Partei.

BekannteRevolutionäre" sind sogar freiwillig in das fran­zösische Heer cingetrcten, in dem sie unter Führung des jungen Garibaldi besondere Regimenter bilden sollen. Dazu gehören z. B. die Eisenbahnersührcr Pietroni und Eiardi usw. Auch die Syndikalisten Eorridoni und De Ambri haben sich angemeldet und der Zuzug von Freiwilligen hält täglich an, trog der Versuche der italienischen Regierung, die Anwerbung zu verhindern.

Burzew.

Zürich, 19. Okt. (Ctr. Frist.) 11m die große Erregung über die Verhaftung Burzews zu beschwichtigen, beschloß der russische Ministerrat die Prüfung des Aktenmaterials, die nach russischen Verhüllnissen sicherlich erst nach Beendigung des Krieges erfolgen wird.

Burzew selbst ist danach nicht entlassen, sondern sitzt bis zur Beendigung derPrüfung des Aktenmaterials" natürlich in einem russischen Kerker.

Strenge Justiz.

Das französische Kriegsgericht des MarncdcpartcmcntS ver­urteilte, wie dem Berl. Lokalanzeiger gemeldet wird, einen dort ansässigen deutschen Landwirt und seine Schwester zum Tode, weil sie bei dem Rückzug der deutschen Armee sächsische Soldaten in ihrem Hause versteckt hatten. Ein Bruder der zum Tode Ver­urteilten und ein Knecht wurden zu fünf Jahren Zwangsarbeit ver­urteilt. Sämtliche Angeklagten waren geständig.

Die preußische Kredilvorlage.

Keine ArbeitsloseuunLerstützuug.

Die Kreditforderung, die das preußische Staatsmini­sterium stellt, beträgt nach der Vossischcn Zeitung V/j Mil­liarden Mark. Bis zu dieser Höhe soll der Betriebsfonds der Schatzanweisungeu verstärkt werden. Tic Vcrweudungszlvecke sind verschiedenartig: Deckung der Einnahnicn-Anssälle bei den Eisenbahnen, Steuern usw. Ferner Hilfe für Ostpreußen und die betroffenen Teile Westpreußens, Fürsorge für Be- amte und Angestellte, Notstandsarbeiten, Moorkultur, er­leichterte Ernährung.

Bestätigt sich diese Nachricht, so wird eine schwere Ent­täuschung nicht ausbleiben. Denn Mittel zur Unter- stützung der Arbeitslosen sind in dieser Aufzählung nicht genannt. Diese wichtige Aufgabe würde dem Reiche verbleiben. Wie notwendig ihre Lösung ist, geht neuerdings u. a. auch ans einer Aufstellung des Vorwärts hervor, nach der die freien Gewerkschaften in Groß-Berlin allein im Sep­tember 861885 Mark an Arbeitslosenunterstützung ausge­zahlt haben, wovon auf die Stadt Berlin ohne Vororte 576 723 Mark entfallen. Der städtische Zuschuß an die ge- lverkschaftlich organisierten Arbeitslosen betrrig nur 166 817 Mark. Nur wenige kleinere Gemeinden um Berlin haben sich dem Vorgehen des Berliner Magistrats angeschlossen, dagegen hat die große Vorortgemeinde Schöneberg, die in der Friedenszeit die Arbeitslosenunterstützung eingeführt hatte, jetzt aufgehört, die Unterstützung in der bisherigen Weise zu zahlen.

Tie Bnntscheckigkeit der Bilder, die Groß-Berlin ergibt, muß sich natürlich noch steigern, wenn man den ganzen Staat oder das ganze Reich in Betracht zieht. Die Notwendigkeit einer allgemeinen Regelung und der Zahlling von Zuschüssen

fürchte selbst, daß ich cinhalten muß und mein Werk nicht vollenden kann."

Afraja lachte heiser auf.Tu es nicht, Väterchen," sagte er,dein Werk ist gut. Helgestad wird kommen und dich loben."

Wird er mich auch ferner mit Geld und Waren unter­stützen trotz deiner Warnungen?"

Er wird kommen, der gute Vater, und wird seine Nase reiben. Deine Sägemühle wird ihm gefallen, und dein Fleiß wird ihm gut dünken."

Wenn aber Hclgestad sich zurückzieht, Afraja, kann ich dann auf dich rechnen?"

Der Zauberer antwortete mit einem falschen Grinsen und Nicken.Laß uns sehen, Väterchen", murnielte er,laß ihn kommen und sprechen, du wirst ihn hören. Geh dann, wenn cs dir gutdünkt, an den Fjord hinab, bis dahin, wo einst Jubinal seine Hand ausstreckte und den bösen Vogt in seinem Hause zermalmte. Tahin gehe, wenn die Sterne scheinen und rufe mich. Wo ich auch sein mag, Jüngling, ich werde deine Stimme hören. Sprich meinen Rainen leise, wie wenn Syda, der Gott des Windes, über die Spitzen des jungen Grases tanzt, Afraja wird bei dir stehen."

Teiii Junker kam es fast vor, als sollte er einen Pakt mit dem Bösen schließen, und doch war ihm der alte, unge­heuerliche Mann, von dem er Hilfe forderte, und der mit allerhand Gaukelei auch bei ihni seinen Hercnmeisterruf be­wahren wollte, weit eher belustigend, als fürchterlich.

Ich darf dir also vertrauen, Afraja?" fragte er so ernst­haft er konnte.

Tn mußt es tun, Väterchen wirst cs tun!" ant­wortete der alte Mann.

Und was verlangst du von mir für deine Dienste?"

Nichts! nichts, Väterchen!" sagte der Lappe so schein» heilig, wie ein echter Teufel.Ich habe Geld sür dich, habe :o viel du begehrst. Doch jetzt laß mich gehen. Mein Weg ist weit. Mein Land ist ohne Ende. Niemand kennt cs, sie nennen es eine Wüste. Komm selbst und sieh, ob cs nicht

an Gemeinden, die ihren Verpflichtungen gegenüber den Ar beitslosen nicht Nachkommen können, drängt sich da von selb! auf.

Gegen die geschmacklosen Kriegspostkartcl

wendet sich auch das badische Ministerium in scharfer Weise. In dc amtlichen Auslastung wird gesagt, daß durch die geradezu in Rohe, uusartende Verhöhnung der mit der deutschen Armee im Jtti. 1 befindlichen Staate» und ihrer Heere nicht nur beim Publikum sondern auch bei unseren Truppen im Felde Acrgernis cregt mir! da die Karten ein ganz falsches Bild von dem Gegner geben, mi dem unsere Truppen im schärssten .Kampfe stehen. Das badisch Ministerium des Innern erblickt in der Auslegung derartiger Potz karten groben Unfug im Sinne des § 360 Ziffer 11 R.-Ttr.-G.-i und hat Anweisung gegeben, daß derartige Postkarten auS de Schaufenstern der Geschäfte zu entfernen sind.

Beschlagnahme feindlicher Zollgüter.

Der Bundesrat hat Bestimmungen über die Beschlcv nähme feindlicher Zollgüter zum Zwecke der Vergeltung b> schlossen. Feindliche Waren, die vom 15. Oktober ab inne halb der Reichsgrcnze sich befinden, werden durch die Zol bchörde vorläufig fcstgchalten. Als feindliche Waren wc den die betrachtet, die für Rechnung einer natürlichen od juristischen Person lagern, die in Belgien, Frankreich, Gro I britannien oder Rußland oder in den Kolonien und au I wärtigen Besitzungen eines dieser Länder ihren Mohns I oder Sitz hat. Der Reichskanzler kann im Wege der Berge! I nng anordnen, daß die festgchaltenen Waren zugunsten d s Reiches cingezogcn werden. Aus der eingezogcnen Wa I sind vorweg die Ansprüche der Personen im Inland, weg, I Aufwendungen ans die Ware zu befriedigen.

Schwere Strafe für dummes Geschwätz.

Das Kriegsgericht in Straßburg verurteilte den Hündl 1 Birgcutzle wegen Verbreitung falscher Gerüchte zu einem Moo Gefängnis. Er hatte in einem Restaurant erzählt, bei Reims sei 80 000 Deutsche gefangen genommen worden. Deutschland ha fast keine Soldaten mehr, während die Verbündete» geringe V, lüste hätte». Die neutralen Mächte Italien, Schweden, Simen! hielten zu Frankreich, und Deutlchland müßte an Belgien 25 M! liarden Kriegsentschädigung zahlen.

Verrat militärischer Geheimnisse.

Tie Münchener Zeitung hatte eine Reutermeldung »eröffc: licht, in der von angeblichen Trnppcnverschiebungcn bei Antwerl i die Rede war. Ter Staalsanwalt erhob deshalb gegen zwei ß I dakieurc und den Direktor des Verlags Anklage wegen Verr, militärischer Geheimnisse. Das Urteil lautete nach geheim durch sllhrter Verhandlung auf 150 Mk. Geldstrafe für den Chcfrcdaftk Gras v. Bothmcr, ans je 100 Mk. für de» Redakteur Schmid v den Vcrlagsdirektor Büchner. Das Gericht hat angenommen, k die Angeklagten in gutem Glaube» gehandelt haben und sah d halb von der beantragten Freiheitsstrafe ab.

Ein pricsterlicher Hochverräter.

Stettin, 19. Okt. In der Aula des Marien-GyninasiumS hi gestern abend ei» Prediger Frank aus Straßburg ini Elsaß cu gut besuchten Vortrag, in dessen Versauf er sich in Schmähum und Beleidigungen der Deutschen erging. Ter größte Teil der ; Hörer verließ den Saal. Hieraus erschien die Polizei und vcrhafi I Frank, gegen den wegen seiner hochverräterischen Acnßeriiiigcn I Verfahren cingeleitet worden ist.

Eine falsche Behauptung.

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Ter Parieivorstanb schreibt uns:

Ter Daily Citizen bringt in feiner Nr. 62i vom 10. Ostoi einen Bericht eines Berliner Korrespondenten iibcr dasBer des Vorwärts". In diesem Bericht wird einleitend gesagt, dal die sozigidemokratische Partei am 4. August sür die Arie krcdite stimmte allein wegen einer Uebercinkunst mit der Re, rnng, daß die sozialistische Prcste während des Krieges alle Ai heilen der übrigen Preste genießen würde".

Die Redaktion fügt dieser Korrespondenz eine Erklärung in der cs u. a. heißt:

Eine I c st st e I l u n g ist besonders intcrestant. Es schc daß das berühmte Votum der Sozialisten für die Kriegskrc durch die deutsche Regierung erkauft wurde gegen verschied Kunzessionc». Tie Regierung hat aber nun ihr Wort nicht halten und das Ucbereinkommen ist jetzt gebrochen."

Wir stellen gegenüber diesem Bericht des Dail» Citizen, angeblich von einemführenden deutschen Sozialisten" stami soll, folgendes fest:

Vor der Abstimmung der sozialdemokratischen Reichste sraktion vom 4. August habe» keinerlei Verhandlung mit der RcichSregicrung darüber stattgefunden, welche S tung die Regierung zur Sozialdemokratie während der De

Früchte trägt, bessere als am Lyngenfjord wachsen. Ich l| dir zeigen, was keiner je gesehen hat, nun aber lebe wohl: merke, was ich dir sagte. Am Grabstein sitz' ich, m> I Augen sind offen. Ein Seidmann bin ich, der vieles li| und kann!"

Mit diesen Worten, die er halb singend sprach, tom| auf sein Tier gestiegen und hatte den Halfter ergriffen, lese um den Hals des klugen Geschöpfes hing. Mit eil| leisen Schlage brachte er cs in Gang, die beiden gelben Hv folgten ihrem Herrn, und rasch kletterte das gehörnte P mit seinem greisen Reiter an der steilen Wand auf, welcher die Balsclf niedcrstürzte.

Marstrand blickte ihnen nach, bis sie ans der Höhe schwanden. Dann kehrte er nachdenkend um, aber er fi sich wesentlich beruhigt. Afiaja hatte Geld für ihn, im Hclgestad Böses im Schilde führte; was aber konnte b'| ihm vorwcrfcn, warum sollte er ihn hilflos lassen, da er mit größter Anstrengung alles getan hatte, was er sollte'

Als er den Gaard erreichte, war er entschlossen, sofor > den Lyngenfjord zu reisen, da Olaf überzeugt war, Helgi I miijic jetzt zurück sein. Er bat Olaf, sein Versprechen zus füllen »nd auf einige Zeit die Oberaufsicht zu führen, Vorratshaus fertig zu bauen, dabei keine Arbeit im Wald | hindern, bis er selbst aus Oerenäes zurllckgekehrt sei.

Olaf war bereit dazu.Ich werde dir ein tüchtiges !l ratshaus cinrichten," sagte er,aber du wirst keine Vor haben. Sich zu, wie du cs machst; hindern will ich ni | Jedermann muß wissen, was ihm gut ist."

Ter sorgenvolle Gaardherr wies die Zimmerleute was sic angreifen und vollenden sollten, dann nahm er I nächsten Morgen dos beste unter den acht Pferden, die er geschafft hatte, um die Arbeiten zu fördern, und machte | ans den Weg. Das junge, kräftige Tier trug ihn bald den Gebirgssattel, der den Balsfjord voin lllvfjord tri I und als der Mittag herankam, war er auf dein Fjcldc, bo [ den Lyngenfjord führt.

(Fortsetzung folgt.)

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