Zeitung 
Schriften der Ludwigs-Universität zu Gießen
 
Einzelbild herunterladen

7 5

aufrechtzuerhalten. In derselben Lage befinden sich neben diesen euro päischen Völkern auch die Vereinigten Staaten von Amerika und Australien, d. h. Länder, die keineswegs die dichte Besiedlung wie das alte Europa auf weisen.

Ausnahmen bilden hiervon lediglich Italien, Spanien, Portugal, die Balkanländer sowie das frühere Polen und Rußland.

Anschaulich sind diese Verhältnisse aus Abbildung 2 zu ersehen:

Wir finden(wenn wir Deutschland einmal herausnehmen) noch um das Jahr 1918 eine Zahl von 28 Lebendgeborenen auf looo Einwohner. Im Jahre 1932 werden nur 15,2 Kinder auf 1000 Einwohner geboren. Im Jahre 1933 sinkt die Zahl sogar auf 14,7; und dann erkennen wir im Jahre 1934 den durch die Machtübernahme bedingten Geburtenanstieg in Deutschland auf 18, 1935 auf 19 und 1939 auf 20,2 Lebendgeborene auf 1000 Einwohner.

Demgegenüber sehen wir die ständige Abnahme der Geburtenziffern in Frankreich, England, Norwegen und Schweden.(Die Geburtenziffer Frank reichs im Jahre 1939 lag noch nicht vor; sie ist aber sicherlich nicht gestiegen. Der Geburtenanstieg in England, Norwegen und Schweden im Jahre 1939 gegenüber den vorhergehenden Jahren ist so minimal, daß er praktisch be deutungslos ist.)

0 . 2 8 2 121 1 55 r

4 0 5 d

Auf 4 qm kommen 90 unter 50 70 bis 80 Illi so ois 60 80400 ee- h bes v mer

ElnwWẽ Ohne u. S..

2

Abbildung 9