leon. Die NSV. übernimmt sofort die Verpflegung und Betreuung der von ihrer Führung und ihren Bundesgenossen in Stich gelassenen franzö⸗ sischen Zivilbevölkerung. Ja, unsere Gegner appellierten sogar bewußt an die bekannte deutsche Gutmütigkeit, wenn sie in ihre geschlagenen und fliehen⸗ den Truppenverbände Zivilisten einfädelten, um ihre Soldaten vor dem Angriff unserer Stukas zu schützen. Und schließlich haben wir den stolzen Tag erleben dürfen, an dem der Führer im Wald von Compiegne auf französischen Haß mit der männlichen Würde und der Großmut des ritter⸗ lichen deutschen Menschen antwortete.
Auch die Gefühlswelt der sog. Kameradschaft ist bei den Fran— zosen eine vollkommen andere als beim deutschen Soldaten. Hier haben wir beim Franzosen das Gefühl der Geborgenheit, bei den Deutschen die gestellte Aufgabe der Gemeinsamkeit und des Zieles. Wir Frontsoldaten haben im Weltkrieg immer wieder erleben können, daß der Deutsche unter Einsatz seines Lebens auch um seine gefallenen Kameraden kämpfte und daß es uns immer wieder unverständlich erschien, wenn wir beobachteten, wie der Franzose seinen toten Kameraden so viel weniger Aufmerksamkeit schenkte als wir den unsrigen.
Der englische Soldat.
Schwerer zu beurteilen als der französische Soldat ist der englische. Die nordische Schicht dieses Volkes besteht vorwiegend aus Angelsachsen. Das englische Volk ist also an sich von Haus aus rassisch zunächst wesentlich einheitlicher als wir. Als Volk weist es zweifellos eine starke nordische Mehrheit auf. Seltener ist die ostische Rasse, die fälische Rasse ist prozen⸗ tual geringer, die westische Rasse dagegen stärker vertreten als bei uns, während die dinarische Rasse fast ganz fehlt. Durch den seit Jahren dort herrschenden jüdisch inspirierten und versippten plutokratischen Regierungs⸗ Klüngel ist das englische Volk jedoch in seiner ganzen Erscheinung bestimmt und verändert worden. Von seinem nordischen Rassenerbe aus ist der Engländer in unserem Sinne aber zweifellos ein ausgezeichneter Soldat, ebenso wie ihn die rassischen Grundlagen an sich dazu befähigen, auch ein guter Krieger zu sein. Wenn sein soldatisches Erscheinungsbild diesen rassi⸗ schen Voraussetzungen nicht immer entspricht, so liegt dies vor allem an seiner Erziehung, an seiner Weltanschauung und Tradition, d. h. an Um⸗ welteinflüssen.
So sehen wir, daß im englischen öffentlichen Leben die Wehrfreu⸗ digkeit und Geltung des englischen Soldaten eine wesentlich geringere ist als bei uns. Der Soldat ist in England— einmal bedingt durch die riesigen Ausmaße des Weltreiches— geltungsmäßig zu rück⸗ getreten hinter den Kaufmann. So hat sich auch in England niemals ein ausgesprochener Schwertadel entwickelt. Ein zweiter Grund für die Minderbeurteilung des Soldaten liegt in dem englischen Wehr⸗ system. Niemals hat England vor dem Weltkriege ein Volksheer gehabt. Hinzu kommt, daß den englischen Soldaten die Sicherheit des mili— tärischen Instinkts zu fehlen scheint. Sie sind wohl Soldaten, aber


