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und Formung der umfangreichen Darstellung sind— was bei dem Aberreichtum des Stoffes und der Begrenztheit der Abfassungszeit ja erklärlich ist— nicht durchweg ausgereift, das Gegebene stellt aber eine so starke Calentprobe dar, daß die Fakultät dieser Acbeit den. vollen Preis zuerteilt.“
Verfasser ist stud. phil. Heinz Schwarzmann aus Gießen.
Für die Preisaufgabe:„Bezeichnungen für Armut und Reich⸗ tum im Französischen“, die aus dem Gebiete der romanischen Philo⸗ logie gestellt war, ist eine Arbeit eingegangen, deren Beurteilung durch die Fakultät lautet:
„Die Arbeit baut sich auf einem reichen Material auf, das den verschiedenen Perioden und Schichten der französischen Sprache ent— lehnt ist. Die Verarbeitung ist mit Verständnis für den Gegenstand und mit sicherem Blick für die Fülle der in ihm liegenden Frage⸗ stellungen durchgeführt. Dem Verfasser ist es gelungen, ein zuver— lässiges Bild der innerhalb eines weitausgedehnten sprachlichen Fel— des zutagetretenden Ausdrucksmöglichkeiten zu entrollen und ein linguistisch wie kulturell gleich lehrreiches Problem zu klären. Die Arbeit wird mit dem vollen Preis ausgezeichnet.“
Verfasser ist cand. phil. Hans Späth aus Gießen.
Aus dem Gebiete der Zoologie lautete die gestellte Preisaufgabe „Bau, Entwicklung und Farbenentstehung bei den Schillerzellen der Dintenschnecken.“
Die hierzu unter dem Kennwort„Natura in minimis maxima“ eingegangene Bearbeitung fand durch die Fakultät folgende Beurtei- lung:„Der Verfasser hat Bau und Entwicklung der Schillerzellen in sorgsamen und umsichtigen Untersuchungen an Sepia officinalis ge klärt und damit einen anerkennenswerten Beitrag zue Erweiterung unserer Kenntnisse von diesen Zellen gebracht. Auch die Frage nach der Farbenentstehung ist insofern gefördert, als durch polarisations⸗ optische Antersuchungen die Lamellenstruktur der Gridosomen über— zeugend nachgewiesen ist und also die Deutung der Farben als Inter— ferenzerscheinungen an einem Satz dünner Blättchen als die gegebene erscheint. Jedoch fehlt es manchen Einzelheiten dieses Abschnittes noch an Klarheit und überzeugender Kraft. Die der Arbeit beigege— benen, selbst hergestellten Zeichnungen sind ganz vorzüglich, ja z. T. meisterhaft.
Im gesamten die Arbeit beurteilend, ist sie des vollen Preises. als würdig erkannt worden.“
Verfasser ist Wilhelm Schäfer aus Gießen.
Für die Botanische Preisaufgabe„Neue Beiträge zur physi⸗ kalischen Physiologie der vegetabilischen Protoplasten“ sind zwei Be⸗ arbeitungen eingereicht worden. Die unter dem Kennwort„Nicht


