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entbunden. Der Reichserziehungsminister sprach Professor Pfahler für seine verdienstvolle Mitarbeit als Rektor beim Aufbau des neuen Staates seinen Dank aus. Für die Zeit vom 1. April 1937 bis 31. März 1938 wurde Professor Dr. Gustav Baader zum Rektor unserer Universität ernannt. Die Abergabe der Rektoratsgeschäfte erfolgte am 7. April 1937 durch den Reichsstatthalter selbst anläßlich der Semestereröffnungsfeier(s. Anlage 1).
Der Prorektor Professor Dr. Hum mel ist auf seinen Wunsch mit Ende März 1937 aus seinem Amte, das er drei Jahre verwaltete, ausgeschieden. Ihm wurde der Dank für seine langjährige Amts⸗ führung ausgesprochen. Zu seinem Nachfolger ist ab 1. April 1937 der ordentliche Professor Dr. Fritz Hildebrandt bestellt worden.
Der Reichsstatthalter in Hessen hat durch Erlaß vom 28. März 1938 den Direktor der Medizinischen und Nervenklinik Professor Dr. Reinwein auf seinen Wunsch mit Ende März 1988 von dem Amte des Verwaltungsdirektors der Universitätskliniken entbunden und ihm gleichzeitig für die ausgezeichnete Geschäftsführung seinen Dank ausgesprochen. Mit dem gleichen Erlaß hat der Reichsstatthalter den Direktor der Augenklinik Professor Dr. Riehm ab J. April 1938 zum Verwaltungsdirektor der Aniversitätskliniken bdestellt.
Der wissenschaftliche Hilfsarbeiter an der Aniversitätsbibliothek Dr. Franz Paul Mittermaier ist am 22. Juni 1937 unter Be⸗ rufung in das Beamtenverhältnis zum Hilfsbibliothekar ernannt worden.
Oberassistent Wilhelm Gilbert und Kanzleiassistent Karl Rau von der Verwaltung der Aniversitätskliniken sind am 19. Februar 1988, der Kanzleiassistent Wilhelm Kraushaar beim Aniversitäts⸗ Rektorat am 3. März 1938 zu Verwaltungssekretäcen ernannt worden.
Durch Urkunde vom 16. März 1938 erfolgte die Ernennung des Ernst Levin zum Oberpräparator bei dem Anatomischen Institut der Aniversität Gießen.
Der Sekretär Karl Ritter bei der Verwaltung des Vorlesungs— gebäudes schied am 30. Juni 1937 infolge Erreichung der Alters— grenze aus seinem Amte. Der Reichsstatthalter in Hessen sprach Se⸗ kretär Ritter in der Urkunde über die Vuhestandsversetzung seinen Dank für die dem Reiche geleisteten treuen Dienste aus.
Am 6. April 1937 wurde der Maschinist Albert Schuck bei der Maschinenzentrale der Universitätskliniken in das Beamtenverhältnis. überführt.


