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Der Leiter der hessischen Hauptstelle für Pflanzenschutz Dr. Hein⸗ rich Hülsenberg erhielt vom Sommersemester 1937 ab einen Lehr- auftrag für Pflanzenschutz an der Ludwigs-Aniversität.
Mit Erlaß vom 18. Juni 1937 wurde der Abertritt des Dozenten Dr. phil. habil. Wolfgang Franz von der Aniversität Marburg zur Aniversität Gießen genehmigt.
Dem Dr. habil. Arnold Scheibe in Gießen ist am 13. Februar 1937 die Dozentur für das Fach Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung übertragen worden.
Am 31. Juli 1937 erhielt Dr. phil. habil. Joseph Meixner in Gießen die Dozentur für das Fach theoretische Physik.
Auf Antrag des Dozenten Dr. Ludwig Kruse hat der Reichs⸗ erziehungsminister dessen Dozentur mit Ablauf des Wintersemesters 1937/38 für beendet erklärt und ihm gleichzeitig für die der Univer- sität Gießen geleisteten Dienste seine Anerkennung und seinen Dank ausgesprochen.— Für das Wintersemester 1937/38 war Dozent Kruse beurlaubt.
Der Leiter der hessischen Hauptstelle für Pflanzenschutz in Gießen Dr. Willy Tempel ist am 1. März 1937 zur Landesbauernschaft Saarpfalz in Kaiserslautern versetzt worden. Mit dem gleichen Zeit- punkt hat Dr. Tempel auch seine Tätigkeit als Abteilungsleiter für Pflanzenkrankheiten am Institut für Pflanzenbau und Pflanzen⸗ züchtung beendet.
Durch Erlaß vom 23. Februar 1937 wurde nachträglich die Ge— nehmigung zur Abhaltung der Vorlesungen und Abungen in Agrar— politik an der Universität Gießen durch den Hauptstabsleiter Dr. Friedrich Mentzel in Frankfurt a. M. erteilt.
Der außerordentliche Professor Dr. Horn, der zur Zeit in Ankara einen Lehrstuhl innehat, ist für die Zeit vom 1. Januar 1937 bis 31. Dezember 1939 beurlaubt.
Am 19. Mai 1937 genehmigte der Reichsstatthalter in Hessen, daß die Leitung des Geodätischen und Meteorologischen Instituts, die bisher Geheimrat Fromme ausübte, auf Professor Dr. Klute über⸗ ging.
Aber die Ereignisse in der Verwaltung ist zu berichten:
Durch Erlaß vom 31. März 1937 wurde Professor Dr Gerhard Pfahler auf seinen Antrag von dem Amte des Rektors der Univer— sität Gießen, das ihm seit dem 1. November 1934 übertragen war,


