die unser Wissen um die altgermanische Kriegführung und um große Führergestalten unserer frühesten Geschichte erfreulich erweitern. Sie verdient den vollen Preis.“
Verfasser ist Studienreferendar Hans Georg Gundel aus Gießen.
Der Diezpreis ist Fräulein Irmgard Schultz aus Berlin zuerkannt worden. Die von ihr vorgelegte Arbeit„Bildhaftigkeit im französischen Argot“ hat die Philosophische Fakultät wie folgt be⸗ urteilt:
„Die umfangreiche Arbeit zeugt von eisernem Fleiß, den die Ver⸗ fasserin an die Sammlung des weitschichtigen Materials gesetzt hat, und von großer Gründlichkeit, mit der sie den vieloerschlungenen und verwickelten Einzelproblemen nachgegangen ist. Es ist ihr gelungen, ihre Ausführungen zu einem beachtenswerten Beitrag zur Erforschung eines wichtigen Kapitels französischer Wortkunde zu gestalten, das bisher noch keine zusammenfassende Darstellung gefunden hat.
Der Arbeit wird der volle Preis zuerkannt.“
Von der Osann-Beulwitz⸗Stiftung erhielt Dr. Joachim Weimer aus Darmstadt einen halben Preis für die Arbeit über das Thema:„Erbcharakterologische Untersuchung einer Familie mit ver⸗ haltens⸗ und experimentalpsychologischen Methoden.“
Von den für andere wissenschaftliche Bewerber ausgeschriebenen Preisen wurde Dr. Friedrich Manz in Gießen für die Bearbeitung des Themas:„Ursachen, Verbreitung und wirtschaftliche Bedeutung der Unfruchtbarkeit des Rindes in den Kreisen Wetzlar und Gießen“ ein voller Preis zuerkannt.
Ich beglückwünsche alle Preisträger namens der Ludoviciana.
Wir schließen Semester und Jahr der Universität mit dem Gruß an den Führer. In ihn ist eingeschlossen das Gelöbnis, unsere Pflicht zu erfüllen: den Geist scharf und die Begeisterung wach zu halten.
Unserem Führer Sieg Heil!


