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In der J. Abteilung der Philosophischen Fakultät wurde am 5. Januar d. J. der ordentliche Professor Dr. Dr. Rudolf Herzog vom Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft zum Mitglied des Hauptausschusses der Forschungsgemeinschaft ernannt.
Der Reichs⸗ und Preußische Winister für Wissenschaft 2c. be⸗ rief Anfang Januar 1935 den Professor Dr. Rudolf Gerber zum Mitglied des Musikalischen Denkmälerausschusses im Reichsinstitut für deutsche Musikforschung. Prof. Gerber vertrat auch im W.-S. 1934/35 in der Philosophischen Fakultät der Aniversität Frankfurt am Main die Musikwissenschaft.
Der Professor für mittlere und neuere Geschichte Dr. Theodor Mayer nahm zum 1. November 1934 den Ruf an die Aniversität Freiburg i. Br. an. Der Privatdozent Dr. Gerd Tellenbach in Heidelberg wurde beauftragt, den freigewordenen Lehrstuhl im W.⸗S. 1934/35 zu versehen.
Zum 1. April 1935 ist der ordentliche Professor für Geschichte Dr. Gustav Roloff auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten langjährigen ausgezeichneten Dienste in den Ruhestand versetzt worden.
Vom 1. Oktober 1934 ab erhielt der Privatdozent an der Ani⸗ versität Frankfurt a. M. Dr. Walter-Herwig Schuchhardt einen hauptamtlichen sachlichen Lehrauftrag für klassische Archäologie an der Landesuniversität.
Dem Privatdozenten für Geologie und AUrgeschichte in der II. Ab⸗ teilung der Philosophischen Fakultät Dr. Heinrich Richter wurde unter Versetzung in die J. Abteilung vom W.⸗S. 1934/5 ab ein nebenamtlicher Lehrauftrag für deutsche Vorgeschichte erteilt.
Lic. theol. Karl Friedrich Euler erhielt den Auftrag, auch im W.⸗S. 1934/35 die Vorlesungen über orientalische Philologie zu halten.
Privatdozent Dr. Werner Mehyer-Barkhausen wurde für das W.⸗S. 1934/35 zum Abschluß einer Buchveröffentlichung über die Kapitellplastik des früheren Mittelalters beurlaubt.
In der II. Abteilung der Philosophischen Fakultät ist ab 1. August 1934 der ordentliche Professor der Geologie und Pa⸗ läontologie Dr. Hermann Harrassowitz unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten Dienste in den Ruhestand versetzt worden.


