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41 Inhalt einer neueren Komödie? 27

Paphlagonien zu verlegen, aber diese Landschaftsnamen bedeuteten natür- lich im Altertum nicht die feste Größe, als die sie uns heute auf der Karte erscheinen; vgl. auch Legrand in seiner Herodotausgabe S. 78, Anm. 1-3 und S. 79, Anm. 1. Jedenfalls führt auch das gleich vorkommende Karussa eher auf eine mehr nördliche Lage.

7. 8. Trrepia de cer erl. gibt sich durch die nicht-jonische Form als Zusatz des Scholiasten zu erkennen:Pteria aber heißt die Mutterstadt

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f unsrpHõοοα des Ortes X, von dem èvldev oder öldey er nach Pteria kam.

9&( eie) nicht völlig sicher; kdpvodd ist zweifellos mit der grie- chischen Küstenstadt Kdpoονονινοοẽ ui Paphlagonien identisch. Sie liegt eben- falls in der Nähe von Sinope am Schwarzen Meer. Die antiken Stellen Wohl vollständig bei Ruge in PW X 2244. Die Form des Namens, wie sie unser Papyrus aufweist(KdpUοꝙνν)) Kommt sonst nicht vor; mit Doppel-o steht es bei Skylax, Peripl. 89, der es zu Assyrien rechnet, was aber dort offenbar eine ganz andere Bedeutung hat als die uns geläufige, s. Pape, Eigennamen unter Acoupid. Meist erscheint es in Verbindung mit Sinope oder Zagora; Karussa liegt etwa in der Mitte zwischen beiden.

10 dananderswo wie Anaxag. Fr. 4 Diels, Thuk. VI 96, 1 und sonst.

II o wohl zu öꝙldi] zu ergänzen; für mehr ist kein Platz.

14 alnòè) Als(ne) las und ergänzte während der Drucklegung Prof. Kalbfleisch, der dazu bemerkt:Der bekannte attische Demos paßt gut zu Z. I2 Ad Hd˖-HjꝗG=c und Z. 13 AN. War von der Freisprechung des Orest die Rede? Vgl. S. 23 E. Man könnte etwa oôdeb] ν d& Alx vfse èxeil oe ergänzen.

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P. 302, ein schmales Stück aus einer Rolle, wurde 1928 durch Prof. D. Dr. Carl Schmidt von Händlern aus Madinet el-Faijum erworben. Höhe 18,5, Breite 6 cm. 25 Zeilenenden einer Kolumne in rechtsschräger Schön- schrift vom Ende des Zweiten Jahrhs., nach Chr.(vgl. den Hypsipyle- papyrus bei Schubart, Gr. Pal., S. 131 mit Abb. 87 und, besonders ähnlich, P. Oxy. VIII 1092 Hate V). 1 mutum scheint nicht geschrieben zu werden (Vgl. Z. 13 und Anm zu Z. 14). Beachtenswert Z. 9 öno; Gardthausen, Gr. pal. II Taf. 1 verzeichnet t schon aus dem 1.2. Jahrh., der Hypsipyle- papyrus hat es mehrfach, 2. B. in iber Tafel III Kol. 2(Fragm. 60 V. 86). Rechts von Z. 6, etwas tiefer, vielleicht eine zur folgenden(verlorenen) Ko- lumne gehörige Stichenzahl wie 6(sehr unsicher). Unter Z. 26 Rest eines etwa 3 em hohen freien Randes. Die Möglichkeit, Z. 12/13 zu ergänzen r döpg rd napsd Tau[pio NeuG NE TJG riß dra rpi, ferner Z. 16 xp und Z. 17 àvqbunν,ꝭpͤ Könnten auf die prosaische Inhaltsangabe einer neueren Komödie raten lassen; vgl. P. Oxy. X 1235 und Körte, B. Ph. W. 1918 S. 787 ff.(über Sellios) und Arch. f. Papyrusf. VII S. 149. Die Da- tierung unseres Stückes würde mit der des Oxy.-Pap. zusammenstimmen und eine Verfasserschaft des Sellios nicht unmöglich machen.