26 40 Scholien mit Hellanikosbruchstück und Simonideszitat
10 Vor deod ist der Papyrus durch einen kleinen Einbruch etwas zer- stört; davor ist noch der linke Querbalken und die Senkrechte eines ⁊ zu sehen, dahinter rechts oben noch ein winziger Zeichenrest wahrscheinlich von'. Das Sigel für rob= A ist auch wegen des dann nicht erklärbaren Zwischenraumes ausgeschlossen. Gerade Athene wurde nicht selten als N deôs bezeichnet.
11 Lesungen sehr unsicher.
II 1 Vielleicht ff)] rl Thudovid ny.
2 urlrIp(de) für oterpds vgl. Mayser I S. 110 f., Kühner-Blaß I S. 132, Jannaris, Hist. Greet Gramm.§ 36; bezieht sich vielleicht auf die lokrischen Mädchen.
3 ied dcpeu: Die Deutung sep(ds) dc e m) dürfte wohl sicher Sein trotz der starken Kürzung eines seltenen Wortes; es kam vielleicht schon vorher vor und war dort weiter ausgeschrieben. Auch gehört es hier und III wahrscheinlich zum Lemma, vgl. Einl. Zwar ist dcpeudy meist Maskulinum, aber[Oppian.] Cyneg. II 303/ wird dp, A οοαο t vοn den Spitzen der Hörner gesagt. Danach vielleicht zu ergänzen sev xepoiv ᷑xov- cdi, von den nach Troja entsandten Jungfrauen gesagt; diese galten als ceridec, vgl. Apollod. epit. VI 20: Aoαοοοο,..... dexoντννẽůỹ i οονοe doo nap- de vous eue fcéridas éni Ern xh.(22) xnj,j,ö de érVY rapeR NG v- V.... iKeridas émabqayro ceunovres; LyKOphron 1163 f.:&he Av eiodpe- S bοανννο Auꝙeipas döuous] rats TdeVeU¼d rides Toοονε t Außerdem Scholien Tzetzes zu 1167: eiorob o de kcadécoVyro fceENνIides en rod sepod IIS AN RNS.
5 Hm) oαusnpnfꝛον: eine andere Lesung und Ergänzung wird wohl kaum möglich sein; leplod pow kommt m. W. nicht in Frage. cup als Beiname der Hera ist freilich auch nicht belegt, paßt aber gut zu den bei Bruchmann und Carter, Epitheta deorum(Lips. 1893 und 1902) verzeichneten Beiwörtern gapödopos, ßapbunvie, atrox, torva und ähnlichen. Davor etwa eBO ITS, dahinter wohl FRofuuEYY. 5
6 IIxepia, jon. Hrepin: Die einzige einigermaßen ausführliche Stelle, an der dieser Ort vorkommt, ist Herod. I 76, wo es heißt: Kooĩoosç dé è nette diaßds guy xο ν ονr̃ Aricero riß Kam Hado king és xIο H re pi Kονννν de repin écri riss xcbpns rabrns rò ix uporaqroY cr, Ty me N e EUCeUονf Wr Ad⁰te%˖,, ͤ en eine vn. Sonst wird der Ort nur noch genannt bei Stephan. Byz. Ethn. p. 538(Meineke) als in Kappadokien liegend; dort wird auch noch eine Stadt gleichen Namens in Medien angeführt, die aber hier nicht in Frage kommt. Weitere Stellen sind nicht aufzutreiben; nach Forbiger bei Pauly, REI kommt der Ort sonst bei späteren Schriftstellern nicht vor. Eine sichere Bestimmung seiner Lage scheint nicht möglich; jedenfalls kann er nicht allzuweit vom Halys gelegen haben. Die Einzeich- nung in Kieperts Atlas antiquus T. IV, allerdings mit(2), östlich vom mitt— leren Halys in der Nähe von Tavium ist sicher unrichtig; s. H. Stein zu der Herodotstelle. Die Nähe von Sinope verlangt allerdings, den Ort nicht in das eigentliche Kappadokien, sondern über Galatien hinaus sogar nach


