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Worms, beweist vorzügliche Vertrautheit mit der geschichts- wissenschaftlichen Methode und kommt so in seinen Unier- suchungen zu wichtigen neuen Ergebnissen. Seine Arbeit besitzt erheblichen wissenschaftlichen Wert und ist des vollen Preises würdig.

Verfasser ist: cand. phil. Alois Seiler aus Horchheim.

Aus dem Gebiete der Mathematik lautete die gestellte Preis- aufgabe:Die Sehnenkongruenz der algebraischen gewundenen Kurve dritter Ordnung ist Trägerin eines ternären Gebietes. Man soll die Geometrie der automorphen Transformationen der Sehnenkongruenz studieren, die durch die linearen Substitutionen des ternären Gebietes induziert werden.

Die hierzu unter dem Kennwort:Veronese eingegangene Bearbeitung fand durch die Fakultät folgende Beurteilung:

Die Arbeit gibt eine eingehende und gute Behandlung der gestellten Aufgabe unter sorgfältiger und weitreichender Beach- tung der einschlägigen Literatur. Hervorzuheben ist die Selb- ständigkeit des Verfassers, die sich auch darin zeigt, dab er neue Fragen aufwirft, die zum Weiterarbeiten anreizen. Demgegen- über fallen einige Mängel, die für die Lösung der eigentlichen Aufgabe unwesentlich sind, kaum ins Gewicht. Die fleibige und besonnene Arbeit ist gut geschrieben und bringt eine wirkliche Bereicherung des mathematischen Wissens: Die zu behandeln- den Transformationen tragen linearen Charakter, ohne doch i. A. Kollineationen zu sein, woraus sich merkwürdige Beziehungen ergeben. Die Arbeit ist der Zuerkennung des vollen Preises wert.

Verfasser ist: cand. rer. nat. Heinz Thomas aus Darmstadt.

Die Arbeit aus dem Gebiete der Mineralogie hat einen Be- arbeiter nicht gefunden.

Den Diezpreis erhielt Studienreferendar Hans Zinser aus Friedberg(Hessen) für die von ihm eingereichte Arbeit: Jéréôme- Jean Tharaud und Romain Rolland. Problemstellung und Problembehandlung im Umkreis der zeitgenössischen fran- zösischen Literatur. Die Arbeit wurde wie folgt beurteilt:

Der Verfasser hat Fragen aus der zeitgenössischen franzö sichen Literatur behandelt, in deren Mittelpunkt die beiden Tharaud und Romain Rolland stehen. Die Ausführungen sind schlicht gehalten, verständnisvoll und ergebnisreich. Die Arbeit ist des vollen Preises würdig.