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lichen neuen Ergebnissen geführt hat. Sie ist des vollen Preises der Philosophischen Fakultät würdig.
Verfasser ist: cand. phil. Liselotte Roeder aus Darmstadt.
Für die Preisaufgabe:„Es soll Entstehung und Wesen, Ge- schichte und Formentwicklung des deutschen Sacramentshauses im besonderen an Beispielen Hessens und des Mittelrheingebietes dargestellt werden“, die aus dem Gebiete der Kunstgeschichte gestellt war, ist eine Arbeit unter dem Kennwort:„Georg Dehio“ eingegangen, deren Beurteilung durch die Fakultät lautet:
„Die Arbeit hat die gestellte Aufgabe mit Fleiß und Geschick gelöst.
In klarer Disposition wird zunächst in zwei einleitenden Ka- piteln Vorgeschichte und Entstehungsgeschichte des Sacraments- hauses in sicherer Kritik der Quellen gegeben. Sodann wird in zwei großen Hauplkapiteln„Die Wandtabernakel“ und„Die frei- stehenden Sacramentshäuser“ an der Hand eines mit grobem Fleiß und sicherem Blick gesammelten reichen Denkmälermaterials die Entwicklung der künstlerischen Form durch die Epochen der Gotik in Westdeutschland, besonders in Hessen, Mittelrheinland und Westfalen dargestellt, bis zur Renaissance hin. Ein Schlußb- kapitel gibt einen anregenden Ausblick auf die nachmittelalter- liche Entwicklung des Aufbewahrungsortes der Eucharistie. Diese Arbeit ist der angeführten Eigenschaften wegen des vollen Preises würdig.“
Verfasser ist: stud. philos. Rudolf Wesenberg aus Oschers- leben-Bode.
Unter dem Kennwort:„Digna bona laude semper Wormatia gaude“ ist eine Preisarbeit für die aus dem Gebiete der Mittleren und Neueren Geschichte gestellte Aufgabe:„Beiträge zur Ge- schichte des Bistums Worms“ eingegangen. Die Philosophische Fakultät hat sie wie folgt beurteilt:
„Der Verfasser hat bei der Lösung der gestellten Aufgabe in wohlüberlegter Weise die Entstehung des bischöflichen Landes- kürstentums in den Mittelpunkt seiner Darstellung gerückt. Er schildert den Weg, den die Bischöfe dabei gegangen sind, die Schwierigkeiten, die sie zu überwinden hatten, die Gegner, mit denen sie sich auseinandersetzen mußten und die Grenzen, die ihnen gezogen waren, auf Grund eindringender Untersuchungen der Sonderfragen. Der Verfasser zeigt dabei eindringendes Ver- ständnis für die Eigenart der geschichtlichen Entwicklung von


