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Das Geschäftsjahr 1933/4 des Gießener Studenten- werks stand im Zeichen der Neuordnung des Deutschen Stu- dentenwerks e. V. in Dresden und der ihm angeschlossenen ört- lichen Wirtschaftskörper. Die neue Satzung wurde in der Mit- gliederversammlung vom 14. Juli 1933 angenommen. Nach ihren Bestimmungen besteht nunmehr der Vorstand des Wirtschafts- körpers aus einem Dozenten als Vorsitzenden und einem Studen- ten, dem Hauptamtsleiter des Wirtschaftsamtes der örtlichen Stu- dentenschaft, als Leiter des Vereins. Beide sind gemeinsam ver- antwortlich und vertreten gesetzlich den Verein, der den Namen Studentenwerk Gießen e. V. trägt. Die fördernde und Tür- sorgende Arbeit des Vereins wurde in Arbeitskreise und Abtei- lungen gegliedert, die von studentischen Abteilungsleitern unter Aufsicht des Leiters des Vereins geführt werden. Die innere Ver- waltung des Wirtschaftskörpers sowie die Leitung der Betriebe liegt in den Händen der Geschäftsführung.

Die Beanspruchung der Fürsorge- und Förderungsabteilun- gen im Berichtsjahr war sehr rege und nur durch die schärfste Auslese konnte der verfügbare Betrag den gerechtfertigten An- trägen entsprechend verteilt werden.

Die Frequenz der studentischen Speisung war auch im ab- gelaufenen Geschäftsjahr rückläufig und hat sich erst mit Begiun des Sommersemesters 1934 gehoben.

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Im Laufe der Sommerferien wurde im rechtsseitigen Teil des Erdgeschosses des Studentenhauses das Kameradschaftshaus der Studentenschaft eingebaut und mit Beginn des Winterseme- sters 1933/34 bezogen.

Die Verkaufsverhandlungen, die seitens des Studentenwerks mit dem Hessischen Staat wegen der Ubernahme des Grundstücks Schöne Aussicht gegen Ende des Berichtsjahres angebahnt wur- den, sind in ein günstiges Stadium getreten.

Für eine Reihe größerer Spenden, die dem Wirtschaftskörper im Berichtsjahr zuflossen, ist hier herzlich zu danken:

dem Rektorat der Universität für 500. RM. der Hessischen Giro-Zentrale für 50 der Gießener Studentenschaft für 800. RM.

dem Freiherrn Schenck zu Schweinsberg für 1200. RM.