hinsichtlich der Schlußsfolgerungen erhebliche Bedenken. Da aber immerhin Wege gewiesen wurden, die bei weiterem Ausbau der Untersuchungen zum Ziele führen dürften, und angesichts der Schwierigkeit der Aufgabe, wird die Arbeit des halben Preises für würdig erklärt.“
Verfasser ist Erich Trapp.
Den Diezpreis erhielt Studien-Referendar Georg Graf aus Westhofen auf Grund seiner Arbeit:„Studien zum Fran- zösischen Frauenroman des XVIII. Jahrhunderts“. Das Urteil der Philosophischen Fakultät lautet:„Die Untersuchungen be- handeln ein bisher nur verhältnismäßig wenig erforschtes Ge- biet. Der Versuch, unsere Kenntnis des Französischen Frauen- romans des 18. Jahrhunderts zu vertiefen und durch ein Ein- dringen in wichtige seiner Probleme die innere Verknüpfung mit den Leistungen des 17. Jahrhunderts(insbesondere mit dem Werk der Madame de Lafayette) wie denjenigen der Folgezeit herzustellen, ist als geglückt zu bezeichnen. Die Arbeit ist des vollen Preises würdig.“
Das Kuratorium des Leydhecker-Stipendiums ist in der Lage, die Mittel zur Ausschreibung und Verleihung des Leyd- hecker-Reisestipendiums einmalig in der Höhe von 160.— RM wieder zur Verfügung zu stellen.
Von den für das Jahr 1932/33 durch die Osann-Beulwitz- Stiftung ausgeschriebenen Preisaufgaben sind fünf bearbeitet worden. Von den eingereichten Arbeiten sind die folgenden nach dem Vorschlag der betreffenden Fakultät des vollen Preises für würdig befunden worden:
A. Preis aufgaben für Studierende:
1. Aus dem Gebiet der juristischen Fakultät:
„Die systematische Begründung der Bestimmungen in
8157 Ziff. 1 Reichsstrafgesetzbuch und die Rechtsprechung
des Reichsgerichts hierzu.“
Verfasser: Alfred Gutsmuth, Wieseck-Gieben.
2. Aus dem Gebiet der philosophischen Fakultät: „Neue Beiträge zur Zytologie und Entwicklungsgeschichte der einheimischen Algen.“ Verfasser: cand. rer. nat. Edmund Leib, Gieben.
3. Ebenfalls aus dem Gebiet der philosophischen Fakultät: „Der volkstümliche Ertrag der Schriften von Hermann Löns.“


