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letzten nicht immer aufgesucht wird, von dieser groben Zahl von Erblindungen fast die Hälfte als vermeidbar, ein Viertel als bedingt vermeidbar und nur das letzte Viertel als völlig un- vermeidbar angesehen werden muß. Volksaufklärung, Bekämp- kung des Kurpfuscherwesens und Unterstützung der auf vor- beugende und überwachende Maßnahmen gerichteten Tätigkeit der praktischen Krzte in enger Zusammenarbeit mit den speziell ausgebildeten Fachärzten finden hier ein dankbares Feld, um die immer noch zu grobe Zahl der völlig Erblindeten und das gewaltige Heer der teilweise Erblindeten zu verringern.

Erinnern wir uns, wenn wir unserer unglücklichen er- bplindeten Mitmenschen gedenken, des Wortes unseres groben Dichters Schiller:

Sterben ist nichts, aber leben und

) Unglück.

Schlubansprache des Rektors.

Deutsche Männer und Frauen!

Bei der Jahresfeier unserer Alma mater geziemt es sich, der großen Ereignisse zu gedenken, die in der zweiten Hälfte des zurückliegenden akademischen Jahres über unser Land dahin- gegangen sind und ihren Abschluß noch nicht gefunden haben. Wir erlebten einen Umschwung und einen Aufbruch des Volkes von erschütternder Gewalt. Wir sehen unsere alte ruhmreiche Fahne wieder über unseren Häuptern wehen und neben ihr das Hakenkreuzbanner der erwachten deutschen Nation. End- lich nach 14 Jahren der Erniedrigung soll sich erfüllen, was die Vorbedingung unseres Wiederaufstiegs und unserer Geltung unter den Völkern der Erde sein muß. Eine einzige wahre Volks- gemeinschaft aller Deutschen unter Führung unseres ehrwür- digen Reichspräsidenten v. Hindenburg und unseres Volks- kanzlers Adolf Hitler sehen wir erstehen. Der Parteienstaat verschwindet und mit ihm verschwinden die Klassengegensätze, die Deutschlands Kraft zermürbten. Jeder deutsche Mann und jede deutsche Frau muß sich mit ganzer Kraft dafür einsetzen.

Wir alle kennen nur ein Ziel: das große, kreie und im Nationalsozialismus geeinte deutsche Vaterland.