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„Die eingereichte Arbeit stellt eine überaus fleißige und kenntnisreiche Bearbeitung des gestellten Themas dar: Das neue Verständnis von Mission in der evangelischen Missionsliteratur der Nachkriegszeit. Der Verfasser hat sich mit der Missionslite- ratur der Nachkriegszeit gründlich und verständnisvoll ausein- andergesetzt. Ausgehend von der Missionstätigkeit des 19. Jahr- hunderts schildert er die Krisis der Missionstätigkeit durch den modernen Synkretismus und Säkularismus, um dann die Lösun- gen zu prüfen, die die Missionsarbeit in der Neuformulierung der Christusbotschaft an die heutige Welt zu gewinnen sucht. Die Arbeit setzt sich unmittelbar mit dem Schaffen und Denken führender Missionsmänner auseinander. Das verschafft ihr eine starke Aktualität, bereitet aber den Boden nicht gründlich genug vor zur Beantwortung der letztlich rein grundsätzlich gemeinten Frage nach dem neuen Verständnis der Missionsarbeit in der Nachkriegszeit. Das„neue“ Verständnis ist für den Verfasser dus wiedergewonnene„alte“ Verständnis der Misssionsarbeit bei den Reformatoren und im Altpietismus. Hier bleiben wichtige Fragen offen. Trotzdem darf dem Verfasser, der sich der Gren- zen seiner Methode bewußt bleibt, für seine fleißige und über- legte Arbeit der volle Preis zugesprochen werden.““
Verfasser ist: Siegfried Jacob, stud. theol. Darmstadt.
Die aus dem Gebiet der griechischen Philologie in der Phi- losophischen Fakultät gestellte Aufgabe lautete:„Sprache und Stil der Jamata von Epidauros.“ Die unter dem Kennwort:„T faq eingereichte Arbeit wurde von der Philosophischen Fa- kultät wie folgt beurteilt:
„Die inschriftlich erhaltene amtliche Sammlung der Berichte von Wunderheilungen des Asklepios von Epidauros aus dem IV. Jahrhundert vor Christus verdient als das älteste Originalwerk religiöser Propaganda auf der Schwelle einer bis heute wirken- den erbaulichen Literaturgattung eine genaue Untersuchung auf Sprache und Stil.
Der Verfasser hat diese Aufgabe mit großem Fleiß, muster- hafter Genauigkeit und feinem Verständnis für alle Regungen der Sprache und Stilbildung gelöst und die Ergebnisse durch Vergleiche mit verwandten Erzeugnissen auch von außen be- leuchtet. Als Beigabe hat er noch ein wertvolles vollständiges Wörterverzeichnis geliefert. Die schön aufgebaute Arbeit ist des vollen Preises würdig.“


