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ist, erkrankten Studierenden der Landesuniversität ärztliche Be- handlung und Pflege zuteil werden zu lassen. Dieser Aufgabe wird sie in jeder Hinsicht gerecht. Die Höhe der Beiträge beträgt 3, RM für den Studierenden im Semester. Für diesen Beitrag hat jeder Studierende im Erkrankungsfall Anspruch auf Behandlung und Verpflegung in der II. Verpflegungsklasse einer Gießener Universitätsklinik bei Rückerstattung von tägl. 1, 25 RM, ferner Anspruch auf unentgeltlichen Rat der Gießener klinischen Direktoren oder Assistenten, auf freie ambulante Behandlung ein- schließlich Verbandszeug, Bäder, Einreibungen und Durchleuch- tungen in den Gießener Universitätskliniken, freien Kranken- transport in Gieben nach der Klinik im Bedarfsfalle, Ermäßi- gung auf klinische Rezepte in der Kliniksapotheke, unter Um- ständen Erstattung von Krankenkosten außerhalb der Kliniken und außerhalb Gießens nach den Klinikssätzen. Wenn es die Mit- tel erlauben, werden auch die den Studierenden erwachsenen Zahnbehandlungskosten teilweise ersetzt. Außerdem leistet die Krankenkasse namhafte Zuschüsse bei Heilbehandlungen in Heil- stätten, Sanatorien usw. Es kann gesagt werden, daß noch kein Gesuch in dieser Richtung unberücksichtigt geblieben ist. Nen- nenswerte Reserven lassen sich allerdings nicht ansammeln. Es kann aber zusammenfassend gesagt werden, daß unsere Kranken- kasse für Studierende bei einer durchaus sicheren finanziellen Grundlage dem erkrankten Studierenden die bestmöglichste Hilfe gewährt.

Uber die Pflege der Leibesübungen an unserer Univer- sität ist folgendes zu berichten:

Im vergangenen Jahre wurden erhebliche Verbesserungen auf dem Universitätssportplatz durchgeführt, u. a. die Anlagen für Hoch-, Weit- und Stabhochsprung neu angelegt, ein Ten- nisplatz neu erstellt, eine Wasserleitung zur Unterhaltung der Anlagen auf den Platz geführt. An diesen Verbesserungen hal während der Semesterferien eine Anzahl von Studierenden unse- rer Universität tatkräftig mitgearbeitet.

Projektiert ist ein weitgehender Ausbau des Platzes mit Hilfe des Landesarbeitsamtes, das hierfür eine Kolonne von arbeits- dienstwilligen Erwerbslosen in Aussicht gestellt hat.

Die Zahl der Ruderboote wurde um einen Gigvierer ver- mehrt.