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die Unterstützung der Studentenhilfe angewiesen sind, umfaßt heute nahezu ein Drittel der Gesamtstudentenschaft.

Für die Angaben über Teilnehmerzahlen an der Speisung, über die Vergebung von Freitischen, kurz- und langfristigen Darlehen, Tuberkulose- und sonstige Krankenfürsorge, sowie über die Entwickelung der Betriebe des Vereins muß auf den Bericht des Vereins Studentenhilfe verwiesen werden.

Uber die Pflege der Leibesübungen an unserer Universität ist folgendes zu berichten:

Im Wintersemester 1930/1 wurde der Umbau des Wer- ner'schen Hauses zum Sporthaus der Universität vollendet. Die geschaffenen Einrichtungen wurden bereits im laufenden Se- mester lebhaft in Anspruch genommen und seitens der sport- treibenden Studierenden als große Annehmlichkeit empfunden. Die Terrasse vor dem Haus mit dem herrlichen Blick auf Sport- platz, Stadtwald und Schiffenberg ist einer der schönsten Er- holungsplätze Gießens.

Die verständnisvolle Unterstützung des Herrn Staatspräsi- denten Dr. Adelung ermöglichte die Erwerbung eines schwim- menden Bootshauses für die Landesuniversität. Am Mühlwehr, unweit der Lahnbrücke, hat das Bootshaus eine vorzügliche Liegestelle gefunden. Seit Pfingsten werden die vorhandenen drei Schulboote Oberhessen, Starkenburg und Rheinhessen von der Studentenschaft eifrig benutzt.

Die Beteiligung der inkorporierten Studentenschaft am Sport und an Wettkämpfen ist im allgemeinen recht erfreu- lich. Die Beteiligung der Freistudenten ist verhältnismäßig schwach. In Wettkämpfen mit auswärtigen Hochschulen wurden manche beachtenswerte Erfolge errungen.

Mit Gründung einer Akademischen Fliegergruppe wurde das Segelfliegen als neuer Sportzweig an der Landesuniversität aufgenommen. Mehrere A Prüfungen sind der Erfolg eifrigen Schulens. Dem stud. med. Fritz Schmidt-Alemannia gelang auf dem Dörnberg bei Kassel ein 11-Stundenflug.

Der Skilauf erfreute sich zunehmender Beliebtheit. Die sonntäglichen Kurse auf dem Hoherodskopf, das Hochschul- skirennen, die Hochgebirgstouren in den Weihnachtsferien und im März sind hierfür Beweis. Eine Tourengruppe von 20 ge- übten Skiläufern überquerte die Silvrettagruppe von Galtür-