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26 27 Heroninos an Heraklas

Z. 21. fhuùy= bud). Da Z. 14 der Vater des Absenders genannt ist als einer, der Grüße bestellt, muß hier bud gelesen werden; BGU IV 1044, 6; 1097, 2. Teb. I 56, 7 umgekehrt; vgl. auch Oxy. 1678(Archiv f. Pap. VII 97).

Z. 25. Hpodherop bisher als Eigenname nicht belegt. poder= nporHherop bezeichnet den protector Augusti; Mayser J S. 175; Meinersmann S. 50; 104; Preis. WB Abschn. 10, wo zweimal Schreibung mit d wie hier. Das Appellativum ist zum Eigennamen geworden; vgl. den heutigen Familien- namen Saaliedchter in Ingelheim a. Rh.

Z. 27. hub wohl wieder gleich buùv, da der Absender doch wohl die Angehörigen der Familie seines Bruders meint, robe coòs ndras; aller- dings könnte auch fuòy stehen, wennbeiderseitige Bekannte gemeint sind; vgl. Oxy. 934; Ziemann S. 329. robe uëy) res Kor GVouν faßt nochmals alle Bekannten zusammen; Ziemann S. 330, Jand. 9, 36 ff. u. Anm. Ahnlich zahlreiche Grüße BGO II 601, 19 ff., Oxy. 2148, 8 ff., Got. 14, 6 ff., Olsson S. 12, Ziemann S. 329, Deibßmann, L. v. Osten S. 169 mit weiteren Beispielen. Die Verwechslung von Nom. und Acc. in der Grubformel zeigt BGU 601, 2326 dondHαν Taoοαͥ ih N Tun Kal i Jui Hp Kt fox upigiva. Die fehlerhaften Acc. brauchen also oben 2. 16 ff. nicht auf Nasalschwund zurückgeführt zu werden, sondern können bei dem syntaktisch unwissenden Schreiber falsch gesetzte Nom. sein, wie die Form Irpodtherop zeigt. Der Absender übermittelt nur Grüße seiner Eltern(und des Thonis?); vgl. Ziemann S. 330 f. Olsson Nr. 8, 24 f. Anm.

Z. 31. Sdτν ονν⁰ e= 2.(im Schaltjahr 3.) Oktober; ohne Jahresangabe. Zur Datierung von Briefen vgl. Exler S. 98, Olsson S. 18.

Auf der Rückseite ist von dem üblichen& nur ein kleiner Rest erhalten, auch ist der für das Zeichen vorhandene Raum auffallend klein. Dagegen befindet sich über dem von addexꝙsdb ein klammerartiges Zeichen, ähnlich dem in Abbild. II; Faltung und Versiegelung im wesentlichen wie in Nr. 25.

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Heroninos an Heraklas

P. 253. Höhe 20,8 cm, Breite 11,5 em. Schrift parallel der Faserung; Adresse auf Rückseite von unten nach oben laufend. Links I cm freier Rand, Zeilen bis fast zum rechten Rand durchgeschrieben; zwischen Z. 2 und 3 vergrößerter Abstand von etwa cm; unter der 2,5 em eingerückten Grußgformel noch 1 cm freier Raum. Deutliche und kräftige Hand des 3. Jahrh. n. Chr., der Schulschrift nahestehend, fast ohne kursive Verbin- dungen, aber in sicherer Linienführung(s. Abbild. IW).

Neben der Schrift weist auch der Name Aurelios bei Absender und Empfänger nach der constitetio Antoniniand ins 3. Jahrh. Da die berührten Dinge sich in der Sphäre eines Gutsverwalters bewegen, darf man den Brief Wohl zu der bekannten Heroninoskorrespondenz aus der zweiten Hälfte des 3. Jahrh. rechnen. Dann hätten wir in dem von zweiter Hand zugefügten Schlußgruß die Hand des Heroninos. Gegen diese Annahme wird die Verschiedenheit der Schrift in den Heroninosbriefen Flor. II 272 bis 275, die auch untereinander nicht übereinstimmen, wohl kaum geltend ge