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wünschen übrig, vor allem in den Kreisen der Studierenden, die aus gesundheitlichen Gründen körperliche Betätigung besonders nötig haben. Es ist darum immer wieder zu fordern, daß jeder Student, möglichst mehrere Semester regelmäßig an den akademischen Leibesübungen teilnimmt.

Einen großen Erfolg brachte das W. S. 1929/30. Eine Gießener Mannschaft bestehend aus Geräteturnern, Schwimmern, Waldläufern und Kleinkaliberschützen gewann in Heidelberg anläßlich der südwestdeutschen Hochschulmeisterschaften den Hochschulmannschaftskampf im Wettbewerb gegen große Hoch- schulen wie Frankfurt, Heidelberg, Freiburg, Marburg und Tübingen.

Die alljährlich veranstalteten Hochschulskirennen im Vogels- berg kamen wegen der ungünstigen Schneeverhältnisse nicht zum Austrag. An der IA tägigen Hochgebirgsfahrt beteiligten sich 40 Studierende. Eine Tourengruppe geübter Skiläufer durchstreifte mit Seil und Eispickel die Silvrettagruppe.

Obwohl hinsichtlich der sportlichen Einrichtungen und Anlagen die Gießener Universität einen Vergleich mit anderen deutschen Hochschulen nicht aushalten kann, so ist doch zweifel- los der Wille und die Begeisterung in der Gießener Studenten- schaft vorhanden, es den anderen Hochschulen gleichzutun.

Besonders dringend ist der Ruf nach einer eigenen Turn- halle.

Zahlreich sind wieder die Geschenke und Stiftungen, die im vergangenen Jahr der Landes-Universität zugeflossen sind.

Durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft erhielt die Universitäts- Bibliothek ausländische Bücher im Wert. von ooo und ausländische Zeitschriften im Wert von 10000 Reichsmark, außerdem zahlreiche von ihr ertauschte oder ihr aus dem Abgang von Behördenbibliotheken überwiesene Werke, schließlich zur Herstellung eines Verzeichnisses der in der Universitäts-Bibliothek und den Universitätsinstituten vorhan- denen Zeitschriften und zur Katalogisierung der von der For schungsgemeinschaft gelieferten Werke noch einmal 2400 RM.

Der Tauschverkehr mittels der Universitätsschriften und der Zeitschrikten der Gießener wissenschaftlichen Vereine und der Doublettentausch bringen zunehmend ansehnlichen Ertrag.

Behörden, Anstalten, Firmen, Vereine und Verbände haben uns wiederum reichlich bedacht. Es seien besonders genannt