e
verschiedener Stoffe wird gemessen, die Abhängigkeit der Ge- schwindigkeit von der Viskosität des Protoplasmas nachge- wiesen, der Einfluß der Protoplasmaströmung dargetan.
Mehr noch als der Fleiß des Verfassers ist sein gutes wissenschaktliches Verständnis für Fragen der Zellenphysik und Zellenphysiologie anzuerkennen.“ Die Fakultät hat der Arbeit den Preis zuerkannt.
Verfasser ist: cand. rer. nat. Fritz Dietrich.
Den Diezpreis erhielt Dr. Karl Gernand aus Stockheim auf Grund einer Arbeit:„Die Bezeichnungen des Sarges im Galloromanischen.““
Der Diezpreis kommt nunmehr alljährlich zur Vergebung.
Das Karl Friedrich Heimburger-Stipendium wurde dem Assistenten am Kunstwissenschaftlichen Institut Dr. phil. Adolf Jungjohann verliehen.
Auch auf dem Gebiet der Leibesübungen können erstmals Preise verteilt werden:
Für die Korporation bzw. Gruppe, die in der körperlichen
Ausbildung ihrer Mitglieder am erfolgreichsten war— ge— messen an der Zahl der vom 1. Juli 1928 bis 1. Juli 1929 abgelegten Turn- und Sportabzeichenprüfungen— sind zwei
ständige Wanderpreise gestiftet worden, die jeweils bei der Jahresfeier der Universität überreicht werden sollen. Den Preis der Philosophischen Fakultät, eine Bronze, gewann die akade- mische Turnverbindung Rheinfranken. 46,7% der immatriku— lierten Mitglieder legten die Turn- und Sportabzeichenprü- kungen ab.
Den Preis der Wissenschaftlichen Prüfungsbehörde für das höhere Lehramt, eine Hindenburgplakette, gewann die Ver- bindung Wingolf mit 25% der Mitglieder.
Den Preisträgern bringe ich hiemit unser aller Glück- wunsch dar und rufe den Kommilitonen zu:
Vivant sequentes!
Ernst ist die Gegenwart, unsicher die nächste Zukunft unseres Vaterlandes. Sicher aber ist die zähe Kraft, mit der sich das im Kern gesunde deutsche Volk wieder seinen Platz an der Sonne erobert. Möge dabei auch die Universitas ma- gistrorum et scholarium almae Ludovicianae auf ihrem Posten stehen!


