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same Werk verdanken wir der Tatkraft von Herrn Kollegen Eger, vor allem aber der verständnisvollen Mitarbeit von Herrn Ministerialrat Dr. med. h. c. Konrad Löhlein, der in wenigen Monaten zehn Jahre Leiter der Hochschulabteilung im Landesamt für das Bildungswesen, jetzt im Kultusmini- sterium sein wird. Aus diesem Anlaß und in dankbarem Ge- denken an vielfache persönliche Förderung und sachliche Unter- skützung hat der Gesamtsenat Herrn Ministerialrat Dr. L6Gh- lein unterm 30. Juni d. J. zum Ehrensenator ernannt; ich habe ihm unmittelbar vor diesem Festakt in einer kleinen Feier vor Prorektor und Dekanen die Urkunde darüber überreichen dürfen.
Der Pflege der Leibesübungen ist auch im Berichls- jahr große Sorgfalt zugewendet und die Organisation nach innen und außen neu gestaltet worden. Wir haben neue Kurse eingerichtet und die Turnlehrerausbildung erweitert und der Ausbildung an den anderen deutschen Universitäten angeglichen. Die Teilnehmerzahl hat sich verdreifacht. Noch bleibt gerade auf diesem Gebiet viel zu tun, aber wir hoffen auf die wohl- wollende Unterstützung der Regierung, damit sie die Hessische Turnlehrerausbildung nach Gießen verlege und manches Hinder— nis, das einer gedeihlichen Entwicklung der Pflege der körper- lichen Erziehung an der Landesuniversität noch immer ent- gegensteht, aus dem Wege räumen helfe. Der Bau eines Sport- hauses auf dem Universitätsspiel- und Sportplatz ist durch die Beiträge von Staat, Stadt und Studentenschaft gesichert und wird demnächst in Angriff genommen werden. Aber dringend nötig ist der Bau einer großen, innerhalb der Stadt gelegenen Turnhalle. Die hohen Kosten dafür aufzubringen wird die Sorge der nächsten Zeit sein müssen. 10 O00 RM. hat dafür als erster Herr Oberbürgermeister Dr. Keller namens der Stadt Gießen zur Verfügung gestellt, und ebensoviel der Präsident der Hess. Landesversicherungsanstalt, der Ehrensenator der Landesuniversität Herr Dr. h. c. Neumann in Darmstadt, und ich richte an alle Anwesenden die Bitte, dieser großen, zur körperlichen Ertüchtigung unserer akademischen Jugend notwendigen Aufgabe in jeder Weise ihre Aufmerksamkeit und. ihre freundliche Anteilnahme zuwenden zu wollen.
Aus Anlaß des hundertfünfundzwanzigsten Geburtstages des früheren Gießener Professors Justus von Liebig hatten


