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um die Universität hochverdienten Gießener Bürger zum Ehrensenator ernannt.
Die Einrichtungen der Gieszener Studentenhilfe sind auch im letzten Jahre dank der unermüdlichen Fürsorge unseres verehrten Herrn Kollegen Eger weiter ausgebaut und von den Studierenden bis zu den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit in Anspruch genommen worden. An der Speisung nahmen in beiden Studentenheimen mittags durchschnittlich 320 bis 350 und abends 130 bis 160 Kommilitonen täglich teil. An Frei- tischen wurden für das
Wintersemester 1928 volle Freitische
39 halbe 55 Sommersemester 1928 1J volle 5
25 halbe 35
bewilligt. f
Kurz- und langfristige Darlehen erhielten 43 Kommili- tonen im Gesamtbetrage von 7606. 1 RM. Drei Kommilitonen wurden auf Bescheinigung des Vertrauensarztes der Studenten- hilke wegen leichter bis mittelschwerer Lungentuberkulose in ein Sanatorium zur Kur geschickt. Krankenkost erhielten täg- lich etwa zehn Studenten in der Mensa. Das Arbeits- und Woh- nungsamt wurde trotz mancher Schwierigkeiten den gestellten Forderungen gerecht. Das Egerheim mußte 30 Nachfragen nach Unterkunft aus Mangel an freien Plätzen abschlägig be- scheiden. Während die Gärtnerei erheblich verkleinert werden mußte, konnte die Druckerei in wesentlicher Beziehung aus- gebaut werden. In beiden Betrieben arbeiten Werkstudenten sehr eifrig mit. Besondere dankbare Erwähnung verdient es, daßb der Plan der Erbauung eines Studentenhauses in Gießen unmittelbar vor der Verwirklichung steht. Es ist ge- lungen, eine Zuwendung von 200 O RM. aus Reichsmitteln zu erwirken, deren erste Hälfte sofort bei Beginn des Baus ausbezahlt wird, und der Hess. Landtag hat für den Bau den Betrag von 125 000 RM. in zwei Raten bewilligt. Da der Bau- platz ebenfalls bereits zur Verfügung steht, zum größten Teil als Geschenk der Stadt Gfeßen, so ist zu hoffen, daß mit dem Bau des Studentenhauses im Herbst dieses Jahres begonnen werden kann.
Auch dieses für die weitere Entwicklung der Gießener Studentenhilfe und der Gießener Studentenschaft hochbedeut-


