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Die Lehrtätigkeit wurde durch Unterricht im Schulturnen kür die Turnlehrerprüfung, erteilt von Herrn Reallehrer Pla 1
erweitert. Die Kosten hierfür im Betrage von 200. RM. pro Semester übernahm die Regierung. Weitere Assistenz des Hoch- schulturnlehrers für die Kusbildung der allgemeinen Studenten- schaft ist dringend nötig, jedoch wurden die Kosten hierfür von der Regierung bisher nicht bewilligt. Um das Reiten mehr als bisher zu fördern, wurde eine Verbindung mit dem Reitausschuß durch Einrichtung eines Unterausschusses hergestellt und das Reiten in den allgemeinen Ubungsbetrieb aufgenommen.
Die gepflegten Ubungen umfassen: Turnen, Schwimmen, Leichtathletik, Rasenspiele, Gymnastik, Sportliches Fechten, Rei- ten, Boxen, Schneeschuhlaufen.
Die Studentenschaft benutzt diese Einrichtungen in immer stärkerem Maße. Es beteiligen sich jetzt ca. 50% der Studenten- schaft an den Ubungen. In der Hauptsache sind es Inkorporierte, wenn auch manche Nichtinkorporierte auf dem Platze eifrig tätig sind. Eine stärkere Beteiligung der Nichtinkorporierten ist drin- gend zu wünschen, um eine gleichmäßige körperliche Erziehung der gesamten Studentenschaft zu erzielen.
Wegen Errichtung eines Sporthauses sind Verhandlungen zwischen der Regierung, dem Engeren Ausschuß für Leibes- übungen und der Studentenschaft im Gange.
Der Förderung des Reit-Instituts wurde im vergangenen Se- mester erhöhte Aufmerksamkeit zuteil. Am 28. Mai konnte die okfene Reitbahn beim Reitinstitut eingeweiht werden. Allen, die
dieses Unternehmen gefördert haben, spreche ich auch von hier aussunsern Dank aus. Ebenso auch den bei der Herrichtung des neuen Tennisplatzes in der Nähe des Hygienischen Instituts Be- teiligten.
Von den gestellten Preis aufgaben sind leider nur zwei, die der Veterinärmedizinischen Fakultät und eine aus der I. Ab- teilung der Philosophischen Fakultät bearbeitet worden.
Die Aufgabe der Veterinärmedizinischen Fakultät lautete:
„Beiträge zur Kehlkopfentwickelung bei den Haussäuge- tieren.“ Die Fakultät urteilt über die unter dem Kennwort: „Kehlkopfentwicklung“ eingereichte Arbeit wie folgt:„Das im veterinäranalomischen Institut angefertigte Plattenmodell des Kehlkopfes eines Pferdeembryo von 3,6 em Scheitelsteitzlänge ist von dem Verfasser der eingelaufenen Preisarbeit mit dem


