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Jahlreiche öffentliche und private Anstalten, von denen die Missionsgesellschaften und orden besonders zu erwähnen sind, überweisen der Universitäts-Bibliothek regelmäßig ihre Publika- tionen.
Nicht vergessen seien die hessischen Verlagsbuchhandlungen, die die Erscheinungen ihres Verlags vollständig, wie vor allem Dr. Alfred Töpelmann, Emil Roth und der Brunnenverlag in Giehen, oder teilweise, wie Alexander Koch, W. Roether, Otto Keichel, H. L. Schlapp, L. C. Wittich, Winter und Literaverlag in Darmstadt, Wilhelm Gerstung in Offenbach, Malkomes in Nieder-Ramstadt, Pennrich in Bingen, Bindernagel in Friedberg in Hessen u. a. der Universitäts-Bibliothek zuwenden.
um Schlusse sei bemerkt, dab durch den Tauschverkehr der Bibliothek und der ihr angeschlossenen wissenschaftlichen Vereine eine im Wert gar nicht abzuschätzende Vermehrung un— serer Bestände bewirkt wird. Es ist zu hoffen, daß nach Durch— führung des wieder beschlossenen Druckzwangs für Dissertationen Wie auch durch die Publikation der Schriften der Hessischen Hoch— schulen die Schwierigkeiten, die uns bei Wiederanknüpfkung un— serer alten Tauschbeziehungen leider immer noch erwachsen, all— mählich behoben werden.
Der Verein Studentenhilfe zeigte auch im vergangenen Jahr eine sehr gesunde Entwicklung. Diesé trat äußerlich vor allem zutage bei den Einweihungsfeierlichkeiten, die anläßlich der Er— öfknung der Neuanlagen auf der„Schönen Aussicht“ am 12. Juli 1024 stattfanden. Zu den bereits in Betrieb befindlichen Anlagen kam die Vollendung des Studentenwohnhauses auf der Schönen Aussicht, dem in dankbarer Anerkennung der Verdienste unseres Kollegen der Name Egerheim gegeben wurde. Die darin für 40 Studierende befindlichen Buden waren stets sämtlich besetzt, und es übersteigt immer die Nachfrage die vorhandene Betten— zahl. Die auf der Schönen Aussicht eingerichtete Wäscherei ver— dankt der Verein in erster Linie Herrn Direktor Dr. h. c. Humper— dinck von dem Buderuswerk in Wetzlar. Vom ersten Augenblick der Inbetriebnahme an wurde die Wäscherei eifrigst benutzt. Her— vorzuheben ist noch besonders die Entwicklung der Gärtnerei, der zurzeit eine bebauungsfähige Fläche von etwa 10 Morgen zur Verfügung steht. Die dauernd starke Inanspruchnahme der Einrichtungen der Studentenhilfe durch bedürftige Kommilitonen beweist die Notwendigkeit der Fortführung dieses Hilfswerks,


