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Das ehemalige Garnisonlazarett ist von der Stadt dem Staat für Zwecke der Landesuniversität, insbesondere für die Unterbrin gung und den Ausbau des Akademischen Forstinstituts überlassen worden. Die Stadt Gießen hat hierdurch von neuem bewiesen, daß sie gewillt ist, die Belange der Universität nach Kräften zu fördern, und ich spreche ihr dafür auch an dieser Stelle unseren wärmsten Dank aus.

Auch in diesem jahre sind uns von den verschiedensten Seiten namhafte Spenden zugeflossen, die uns zu lebhaftem Dank verpflichten. Ich gedenke an erster Stelle der Zuwendungen der JZiebener Hochschulgesellschaft und der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft, der reichen Gaben der großgindustriellen Unternehmungen am Ort und in unserer näheren Umgebung und der Unterstützungen, die das Steuncomitè in Holland wiederum für unsere Studierenden bereit hielten. Die Landeshypotheken bank in Darmstadt hat uns zur Förderung des Studiums bedürk tiger Studenten 10000 Mk., die Mainzer Verlagsanstalt und Druckerei&.-G. gelegentlich des 75 jährigen Bestehens des Mainzer Anzeigers für wissenschaftliche Zwecke 25 000 Mk. zur Verfügung gestellt. In etzter Stunde noch ist mir die Mitteilung zugegangen, daß der Verleger des Gießener Anzeigers, Herr Richard Lange, aus Anlaß des 175 jährigen Erscheinens seines Blattes gelegentlich der Jahresfeier 10 000 Mk. gestiftet hat, dere Verwendung er Rektor und Senat anheimstellt. Die Talafe, die Rektor, Ex- rektor und Dekane heute zum ersten Mäl angelegt haben, sind ein Geschenk unserer Ehrensenatoren, für das ich an dieser Stelle den besonderen Dank der Landesuniversität zum Ausdruck bringe. Entwurf und Ausführung verdanken wir der künstlerischen Hand von Frau Professor Ubbelohde in Gohfelden bei Marburg.

Im einzelnen sind den Seminaren und Instituten folgende Geschenke übermittelt worden.

Dem theologischen Seminar stellte der Verlag von J. C. B. Mohr Paul Siebeck) in Tübingen die dort im jahre 1024 ere schienene theologische Literatur zur Verfügung.

Dem hygienischen Institut schenkte die Firma Seibert, Op ische Werke, in Wetzlar ein vollständiges Mikroskop für bakteèrio logische Zwecke, die Firma Maggi G. m. b. H. in Berlin eine Samm- lung von Nährpräparaten für Vorlesungszwecke. Das physio logische Institut hat erhalten: von den optischen Werken E. Leit- in Wetzlar ein Immersionsobjektiv, ein Okular und ein Objekt