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Dem Oberassistenten bei der Universitätskasse August Dittmar und dem Kanzleiassistenten Kar! Oesteéreich beim Verwaltungs- ausschub ist die Amtsbezeichnung Sekretär verliehen worden. Dem Kanzleiassistenten Ludwig Volpert bei der Universitätskasse wurde die Amtsbezeichnung Oberassistent verliehen. Dem Oberassistenten Karl Ritter am Vorlesungsgebäude wurde die Amtsbezeichnung Sekretär verliehen. Der Amtsgehilfe auf Probe Peter Kehrmann wurde zum Amtsgehilfen ernannt.

Bei der Universitäts-Bibliothek wurden ernannt: Direktor Pro fessor Dr. Karl Ebel durch Entschliehung des Landesamts für das Bildungswesen zum Mitglied der Historischen Kommission für Hessen, der Bibliothekar Professor Dr. Hugo Hepding zum Oberbibliothekar und der Hilfsbibliothekar Dr. Wilhelm Rehmann um Bibliothekar. Dem Bibliothekar Dr. Georg Koch wurde die Amtsbezeichnung Professor verliehen. f

In der Assistentenschaft war der Wechsel im vergangenen jahre infolge der in Kraft getretenen Assistentenordnung beson ders lebhaft.

Am 18. januar fand die Reichsgründungsfeier statt. Die Festrede hielt der ordentliche Professor der Theologie Dr. Hans Schmidt.

Der Rektor vertrat die Landesuniversität bei dem weiten Akademikertag in Elberfeld, bei der Einweihung des Deutschen Museums in München, bei der Einweihung des Hauses des Deutsch- tums in Stuttgart und bei der Jahrtausendfeier der Rheinlande in Mainz.

Der Gesamtsenat hat den Landtagsabgèeordneten Heinrich Brauer aus Oberofleiden und den Direktor der Mainzer Ver- lagsanstalt und Druckerei A.-G. Mainz, Joseph Will, zu Ehren Senatoren ernannt.

Die Akademische Auskunftsstelle, die bislang eine selbstän dige Stelle war, wurde dem Universitäts-Sekretariat angegliedert.

Für die Entwicklung des landwirtschaftlichen Unterrichts wurde eine neue Grundlage dadurch geschaffen, daß es gelang, nach bewegten Verhandlungen zwischen Regierung und Stadt, von dieser die beiden Hardthöfe auf lange Zeit zu pachten und sie alsUniversitäts-Versuchsgut undTierzuchtinstitut in die Verwaltung der Universität zu überführen. Für den Ausbau des Jland wirtschaftlichen Instituts wurde von der Stadt ein Beitrag von 100 000 Mark gewährt.