Anm erkungen.
1) Vgl. meinen Artikel„Zu Harnacks Dogmengeschichte. Persön- liches und Problematisches“ in„Adolf von Harnack zum 70. Geburts- tag, mit Beiträgen von A Deißmann usw.“, Kartell-Zeitung des Eise- nacher Kartells Akademisch-theologischer Vereine, 1921, Nr. J. Sonder- druck Leipzig(Hinrichs), S. 12—17.
2) Ernst Troeltsch, Der Historismus und seine Probleme(Ge- sammelte Schriften, 3. Band). Tübingen(Mohr), 1922, S. 102.
) Besonders scharf ist Georg von Below zu wiederholten Malen mit der Aufklärung ins Gericht gegangen. Vgl. noch jüngst: Die deutsche Geschichtsschreibung von den Befreiungskriegen bis zu unseren Tagen. 2. Aufl. München und Berlin(Oldenbourg), 1924, S. 156, Anm. 4.
) So redet Emil Brunner, Die Mystik und das Wort, Tübingen(Mohr), 1924, S. 29, von dem„Kultur- und Zivilisations— sch windel“,„der seit der Aufklärung die Menschheit erfaßt hat“. IS ist wohltuend, nach solchen Ausfällen zu Albert Schweitzers Kulturphilosophie München(Beck), 1923, zu greifen.
) Zu den nachstehenden Ausführungen»gl. meinen Vortrag Dogma and History. The Essex Hall Lecture. London(Green), 1908.
56)(Vgl. Justus von Liebig, Reden und Abhandlungen. Leip- zig(Winter), 1874, 8. 19.
) Brief an Simon Mayer vom 10. Nov. 1612. Opp. 2, 473(zitiert, nach G. Adolf Deißmann, Johann Kepler und die Bibel, Marburg (Elwert), 1894, S. 21):„Dixisti, te argumenta quietis Terrae ex Sacris petiturum. Contra ego dixi, hoc esse abuti scriptura ad quaestiones naturales, cum in illa sint quaestiones theologicae ad cultum Dei et curam animae pertinentes.“
) Angeführt nach A. Tholuck, Geschichte des Rationalismus. 1. Abt. Berlin(Wiegandt und Grieben), 1865, S. 133, Anm. 1. Der Standort ist mir unbekannt. Auch eine Anfrage bei dem Biographen Löschers, D. Blanekmeister in Dresden, blieb ohne Erfolg.
8) Brief vom Jahre 1615: spiritui sancto mentem fuisse nos docere, quomodo ad coelum eatur, non quomodo coelum gradiatur. Galilei will diese Worte von einem hochgestellten Geistlichen(gemeint ist der Kardinal Baronius) gehört haben. Vgl. F. H. Reusch, Der Prozeß Galilei's und die Jesuiten. Bonn(Weber), 1879, S. AM.
9) Oeuvres ed. Cousin 1(Par, 182%) S. 1:„Le premier[pré—
cepte] était de ne recevoir jamais aucune chose pour vraie que je ne


