6 Schreiben an den Epistaten von Euhemeria 15
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Z. 3 Af noidou, weniger wahrscheinlich Mucidou.
Z. 1 Aniketos kehrt in Nr. 7 u. 8 als eri rr und dpxiqu- Nein von Euhemeria wieder, in Nr. 9 ist sein Name als der des Epistaten nach Nr. 8 ergänzt; über die Berechtigung, die Träger des Namens Aniketos als einen zu deuten, vgl. oben die Bem. über Apollonios zu Nr. 2. 1. Beziehen sich die vier Ein- gaben an Aniketos auf eine fortlaufende Epistatie, so rückt dies unsern Papyrus wie auch Nr. 7 mindestens in die Nähe des Jahres 132/131, in dem Aniketos noch das Archiphylakitenamt mit jener vereinigt(nach Nr. 8), wie dies schon für Nr. 7 der Fall ist; ja, die Annahme einer willkürlichen Titulaturbeschränkung seitens des Briefschreibers, zu der uns Nr. 9(aus dem gleichen Jahre wie Nr. 8 mit der doppelten Titulatur) vielleicht berechtigt (S. dort), könnte die Stücke zeitlich noch stärker einander nähern.
Z. 3 row Ai οο neue Eponymenbezeichnung G. Lesquier,
Les instit. milit. de l'Egypte sous l. Lag., S. 77 f. u. 337 f.). Agesi- das ist bei Heracl. Pont. II 2(FH G II 210 Müller) der Name des Herrn des Dichters Alkman.
Z. 4 Vor ex riss qörijs glaube ich die Reste eines Aruren— zeichens zu erkennen; zum Namen des Kleruchen wäre also noch eine die Größe seines Mijpos ausdrückende Apposition zu ergänzen.
Z. 11 ecormαοναντο Teil eines Kompositums, da es durch Ver- bindungsstrich mit den jetzt fehlenden vorhergehenden Buchstaben verbunden ist. f
Z. 12 Nach* Reste, die von einem Zeichen E herrühren können, das auch in Nr. 5 am Schluß erscheint, vielleicht A rnupobd dprdgat(wie in P. Amh. II 119. 16); die Zahl d ist unter Umständen mit d in Z. 6 gleichzusetzen.


