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hohe Ziel erreicht. Ist es nicht, als ob Fr. Nietzsche das bio logische Gebot, das wir heute in diesen höchsten irdischen Fragen klar erkennen, vorausgeahnt habe, als er in seinem Zarathustra von Kind und Ehe die ewig schönen Worte schrieb:Ich habe eine Frage für dich allein, mein Bruder; wie ein Senkblei werfe ich diese Frage in deine Seele, dass ich wisse, wie tief sie sei. Du bist jung und wünschest dir Kind und Ehe. Aber ich frage dich: Bist du ein Mensch, der ein Kind sich wünschen darf? Bist du der Siegreiche, der Selbstbezwinger, der Gebieter der Sinne, der Herr deiner Tugenden? Also frage ich dich.... Uber dich sollst du hinaus bauen. Aber erst musst du mir selber ge baut sein rechtwinklig an Leib und Seele. Nicht nur fort sollst du dich pflanzen, sondern hinauf. Dazu helfe dir der Garten der Ehe.... Ehe, so heisse ich den Willen zu Zweien, das Eine zu schaffen, das mehr ist als die es schufen. Ehrfurcht vor einander nenne ich Ehe als vor den Wollenden eines solchen Willens.... Heilig heisst mir solch ein Wille und solche Ehe...

Meine verehrten Zuhörer, ich habe sie einen weiten Weg geführt, angefangen von Fragen der leiblichen Gesundheit, von rein technischen Massnahmen bis hinauf zu Fragen der Erneu erung der Persönlichkeit, der Familie, des Staates und des Volkes; Wir werden dadurch auch am besten der ganzen Menschheit dienen. Die biologische wissenschaftliche Erkenntnis war für uns die feste unerschütterliche Grundlage, auf der wir aufbauen konnten. Aber freilich, damit der Einzelne willig und freudig seine Aufgaben für die Gesamtheit, für Gegenwart und Zukunft erfülle, dazu bedarf es einer sittlichen Weltanschauung, die ihn heraushebt aus der engen Selbstsucht, als wäre erder Einzige und die ganze Weltsein Eigentum. Eine sittliche Weltanschauung, die nicht nur an Festtagen hervorgeholt wird wie ein Feierkleid, sondern die den ganzen Menschen dauernd erfasst und durchtränkt in allem, was er denkt, fühlt und handelt, ein sittliches Gesetz in uns, ein kategorischer Imperativ, der unbedingte Pflichterfüllung fordert. Und wenn dieser Appell an die Gesamtheit des Volkes heute noch nicht überall Gehör fände, bei Ihnen, meine lieben Kommilitonen, die Sie berufen sind, einst die Führer unseres Volkes zu einer besseren Zukunft zu werden, wird er nicht versagen. Lassen Sie sich, tatenlosem Pessimismus zum Trotz, den festen Glauben an diese Zukunft unseres geliebten deutschen Volkes nicht nehmen, und zum äàusseren Zeichen dessen