Ausgabe 
15.7.1914
 
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verbunden mit

guter Lpargelqualität

sind nur durch richtige Pflege und Düngung des Spargels zu erreichen. Insbesondere darf die

rechtzeitige Stickstoffdüngung

der Spargelfelder nach beendetem Stechen mit

schwefelsaurem Ammoniak

nicht unterlassen werden, wenn sich der Spargelbauer nicht selbst schädigen will.

Kalk, Kali, Phosphorsäure und Sfickffoff sind die vier Kernnährstoffe, die auch der Spargel braucht, um üppig gedeihen zu können. Es ist daher bei dem hohen Aährstoffbedars des Spargels regelmäßige Zufuhr von Kunstdünger erforderlich, auch wenn alle drei Jahre mit Kalk und Stallmist gedüngt wird.

Nach unseren langjährigen Erfahrungen gibt man auf leichten Böden pro Morgen nach beende­tem stechen etwa: i Zentner 40°/ 0 iges Kalisalz

1 Zentner 18°/iges Superphosphat und

2 bis 3 Zentner schwefelsaurer Ammoniak und im Herbst nach dem Abmähen des Krautes etwa:

3 bis 4 Zentner Kainit und 2 Zentner Thomasmehl.

Auf den besseren Böden sind alle Nährstoffe im Juli nach beendetem Stechen zuzuführen und pro Morgen etwa folgende Mengen anzuwenden:

2 Zentner 40"/oiges Kalisalz,

3 Zentner 18»/oiges Superphosphat

2 bis 3 Zentner schwefelsaures Ammoniak.

Für die hohe Bedeutung der

Ammoniakdüngung

im Spargelbau sprechen beredt die nachstehenden Versuche, deren Ergebnisse beweisen, dah

1. das schweselsaure Ammoniak in der Volldüngung die Spargelerträge gewaltig erhöbt,

2. gesteigerte Ammoniakgaben auch gesteigerte Spargelerträge und höhere Gewinne hervorbringen,

3. das schwefelsaure Ammoniak im Spargelbau als Stickstoffdünger dem Chilesalpeter

vorzuziehen ist, weil es die öpargelgualilät bedeutend verbestert.